Kündigung von Genossenschaftsanteilen mit 5jähriger Kündigungsfrist----legal??

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Man kommt aus solchen Verträgen meistens nur mit Verlust raus. Bei vL-Verträgen ist das ähnlich.

Leider sind die Vertragsunterlagen dieser eG derzeit nicht im Internet verfügbar, so dass ich Dir nur sagen kann, dass es sicherlich kein normaler, kurzfristig kündbarer Sparvertrag war. Aber die Veräußerung an einen Zweiterwerber (mit Zustimmung der eG!) ist doch ein gangbarer Weg. Wenn die versprochene Rendite realistisch attraktiv und die Bonität der eG (noch) gut ist, dann dürftest Du auch einen Erwerber finden für die relativ kurze Restlaufzeit von 3 Jahren. Steht die eG kurz vor der Insolvenz (und veröffentlich deshalb keine Vertragunterlagen mehr, das heißt dann "Der Prospekt wird zur Zeit überarbeitet."), dann hängst Du eh in der Falle.

Lies mal diesen Link: http://www.anwalt.de/rechtstipps/wohnungsgenossenschaft-grundwerte-eg-schadensersatzansprueche-fuer-anleger_011880.html

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Es wurde lediglich von einem Sparvertrag gesprochen, der jederzeit kündbar sein soll. Schaut man sich auf diversen Seiten hier im Internet um, so ist handelt es sich hier um eine dubiose Gesellschaft...

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@Schokostern65

Gesprochen und Geschrieben sind (auch) in diesem Gewerbe zweierlei Dinge. Und eine jederzeitige Kündigung heißt noch lange nicht sofortige Rückzahlung. Man spricht ja deshalb auch von Kündigungsfrist.

Nun, was willst Du zu Deiner Frage noch wissen?

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Wenn der Vertrag ursprünglich so geschlossen wurde dann ist es auch legitim. Raus aus dem Vertrag kommt man wahrscheinlich nur wenn man einen Käufer für die Anteile der Genossenschaft findet.

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Es kann doch nicht angehen, dass man einen Sparvertrag (dieser wir auch als VL-Sparvertrag angeboten) über eine Laufzeit von 6 Jahren anbietet und eine 5jährige Kündigungsfrist festschreibt...man müsste dann zumindest den Vertrag beitragsfrei stellen können, aber bei Nichtzahlung wird man ausgeschlossen und die noch fälligen Beiträge mit Guthaben verrechnet, so dass dann nichts übrig bleibt...legitim??

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Leistungen nach SGB XII - Genossenschaftsanteile darlehensweise? Wie funktioniert das? HILFE!

Hallo,

ich bin Empfängerin von Leistungen des SGB XII aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit. Ich bin 28 Jahre alt und auf der Suche nach einer kleinen Wohnung. Nun habe ich ein Brief mit einem Wohnungsangebot bekommen. So weit, so gut..

Jedenfalls steht jetzt im Brief, dass die Geschäftsanteile einer 2-Raum-Wohnung bei 2.400 Euro liegen. Beim Amt wurde mit dann heute mitgeteilt, dass es darlehensweise bezahlt werden würde. Meine Frage ist nun: Wie meinen die das? Also, muss ich da selbst etwas vom Regelbedarf abzwacken oder geht vom Regelsatz nur ein gewisser prozentualer Betrag ab, damit die das überhaupt auf diese Art und Weise handhaben? Ich verstehe das nicht so genau....

Außerdem zum Wohnungsangebot gehörend:

Wohnung: 52,10 m² Wohnfläche

Grundmiete: 245,00 Euro

Betriebskosten kalt: 55,00 Euro

Betriebskosten warm: 50,00 Euro

Gesamtmiete 350,00 Euro


Im Vergleich dazu nun das, was das Amt mir bewilligen würde ( in meiner Wohngegend ) :

Wohnung: 50m² Wohnfläche

Grundmiete: 225,00 Euro

Betriebskosten kalt: 61,50 Euro

Betriebskosten warm: 69,00 Euro

Gesamtmiete: 355,50 Euro

Nun meinte die nette Dame vom Amt, die Wohnung sei in der Grundmiete mit 20 Euro zu teuer und dementsprechend ungeeignet für mich. Scheinbar waren die 2,10 m² nich wirklich von großer Bedeutung, weil theoretisch wäre die Wohnung zu groß für mich alleine (wenn man's mal so betrachtet..).

Eigentlich hätte das Amt 5,50 Euro gespart wenn sie mir die Wohung geben würden. Als ich dort saß, ist mir nicht aufgefallen, dass die Wohung, für die ich mich interessiere eigentlich um 5,50 Euro günstiger ist als das, was die sich eben vorstellen. Kann mir das bitte einfach mal jemand erklären ODER mir einen Ratschlag geben um doch noch an diese Wohnung zu kommen...

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