Hohe Nachzahlung bei Steuerklasse 1, trotz vollständig abgeführter Steuer?

1 Antwort

Die Nachzahlung liegt an der privaten Krankenversicherung udn der hohen steuerfreien Erstattung.

Der Arbeitgeber darf soviel erstatten, wie er als Arbeitgeberanteil für einen vergleichbaren Arbeitnehmer der pflichtversichert ist, gezahlt hätte.

Aber er darf natürlich nicht nur nicht mehr zahlen als Du überhaupt ausgibst, sondern nicht mehr als 50 % der Beiträge.

Den Rest schlägt das Finanzamt Deinen Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit zu.

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Vielen Dank für die schnelle Antwort! Bin überrascht. :)

D.h. ich zahle Steuern auf die steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse für die KV und PV?

Wieso dann steuerfrei, wenn ich Steuern dafür bezahlen muss?

Oder für was bezahle ich konkret diese Steuern? Wenn ich im Steuerprogamm nur die ersten 3 Einträge mache, zahle ich schon 2357€ Steuern.

Ansonsten habe ich keine weiteren Einnahmen angegeben.

Sorry für die vielleicht dummen Fragen, aber ich habe mich noch nie so richtig mit diesen Steuerthemen beschäftigt, was ich gerade versuche nachzuholen.

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@Steuernoob

Möglicherweise hast Du unter 28 nur das eingetragen, was Du zusätzlich zu den Arbeitgeberzuschüssen noch selbst gezahlt hast?

Das würde die Diskrepanz zwischen 24 und 28 und den meiner Ansicht nach sehr niedrigen PKV-Beitrag erklären.

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@Steuernoob

Du zahlst nicht steuern für die steuerfreien Zuschüsse, sondern für die Beträge um die diesesteuerfreien Zuschüsse zu hoch sind.

Lt. Deinen Angaben sind Deine KV-Beiträge total 1.900,- Euro.

D.h. so hoch sind Deine Aufwendungen.

Dein Arbeitgeber zahlt Dir einen steuerfreien Zuschuss von 2.662 Euro.

Also mehr als Deine Aufwendungen.

Nach § 257 Abs. 2 SGB 5 darf Dein Arbeitgeber aber höchstens die Hälfte des tatsächlichen Beitrags zahlen. Das wären 950,- Euro.

Der Rest ist steuerpflichtig.

Wenn ich nur Dein Gehalt und die Steuervorauszahlungen eingebe, komme ich nicht auf eine Nachzahlung.

Eventuell liegt es daran, das dieses Programm die Vorsorgepauschale nciht rechnet. Eventuell liegt es an dem Steuerprogramm.

Mache es mal mit www.elster.de das ist das offizielle Steuerprogramm der Finanzverwaltung.

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Verdient habe ich in diesem Jahr ca. 19500€ Altersvorsorge: 3810 Krankenversicherung 1610 Pflegeversicherung 239 Übrige 306

Summe 2155 Davon Abziehbar1900

Abziehbare Vorsorge 3043 Sonderausgaben 36 Kirchensteuer 12

Zu versteuernden Einkommen 3043 Also müsste ich 1648 gezahlt haben.

Soli: Zu versteuern unter Berücksichtigung von 2 Kindern i.H.v. 7152, dahinter steht nun aber 9161. Darauf Einkommenssteuer 101 Frei leitender Betrag 972

Von den Arbeitgebern abgezogen wurden jedoch nur 1290.

Ergibt eine Rückzahlung von 351,10.

Meine Frage hierzu ist: Wie kann es zu so etwas kommen? Ich bin auf diesem Gebiet wirklich sehr unbeholfen und habe einfach darauf vertraut, dass meine Arbeitgeber das richtig machen, zumal ich die letzten beiden Jahre immer gut 300€ erstattet bekommen habe. Was kann ich tun außer zahlen?

Der Bescheid ist teilweise vorläufig, Hinten steht:

Der Vergleich hat ergeben, dass die Freistellung des Existenzminimums der Kinder durch Kindergeld abgedeckt wurde.Bei der Berechnung wurden daher keine Kinderfreibeträge eingerechnet.

Bei der Soliermittlung sowie Überprüfung der Einkommensgrenze für die Sparzulage wurden die Freibeträge jedoch einbezogen...

Kann mir jemand helfen?Was kann ich tun?Kann es denn sein, dass man mit Steuerklasse 1 im Angestelltenverhältnis mit 2 Kindern so viel nachzahlen muss?

Ich bin für jede Hilfe dankbar.

Viele Grüße

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