Goldsparen der Postbank - gibt es einen versteckten Pferdefuß?

2 Antworten

Bravo....Du hast Deine Sache gut gemacht.

Nun hoffe mal, dass hier einige auf Deine Werbung hereinfallen und Du Provision kassieren kannst, bevor Deine Frage wegen unerlaubter Werbung rausfliegt.

Ich beanstande sie auf jeden Fall!

Interessantes Produkt mit guten Fragen!

Allein die ausgewiesene Rendite (einschl. Goldbonus) für 2012 und 2013 von max. 1,15 % p.a. ist direkt abschreckend. Da habe ich bei Onlinebanken für 2012 fast 1 % p.a. mehr für mein Tages- u/o Festgeldkonto bekommen, insb. weil ich nicht den "Ansprechpartner vor Ort" brauche. Du machst es Dir in diesem Punkt unnötig schwer.

Evtl. störend sind die erklärungsbedürftige, variable Zinsbasis, die Kündigungsfrist von 3 Monaten und die Zins-/Bonusgutschrift erst zum Jahresende. Und die Bargeldverfügung über T€ 50 zum Anlageende halte ich für sehr riskant. Bei einer Überweisung auf ein fremdes Konto könnten einige Kosten auf Dich zukommen.

Übrigens, um einen Bonus von 2 % für das gesamte Jahr zu bekommen, müßte der Goldpreis monatlich durchschnittlich um 4 % steigen und somit am Jahresende 60 % höher stehen. Das wäre ein sehr ambitioniertes Ziel! Für einen Bonus von 0,5 % p.a. müßte der Goldpreis um 1 % p.M., also um 12,7 % zum Jahresende steigen.

Warum und wie die Postbank hier ein Optionsgeschäft mit einem Sparkonto kombiniert, ist für den Sparer m. E. irrelevant, da Goldpreisminderungen überhaupt und Goldpreissteigerungen über 8 % ausgeblendet werden.

Ein Mensch der antwortet - DANKE! :)

Ich weiß, der Ansprechpartner bringt im Grunde nicht viel, dennoch ist's mir wichtig - besonders bei größeren Summen. In Österreich bin ich auch noch bei der Sparkasse, einfach weil es dort Menschen gibt und man ggf. mit Kulanzlösungen rechnen kann. Ansonsten wäre ich schon längst bei der Bank of Scotland, da gibt's weit bessere Konditionen als bei Sparkasse oder Postbank.

Wie auch immer. Bonus ist mir wie gesagt egal, 1% sind Grund genug um das Angebot in Betracht zu ziehen. Ein weiterer Vorteil der Postbank wäre, dass sie ein deutschlandweit tätiges Unternehmen ist, und ich in 2-3 Jahren nicht wieder die Bank wechseln müsste. Abgesehen werde ich dort sowieso mein Konto eröffnen, dann wäre beides im selben Haus. Aber, ich muss mich zurückhalten, sonst riechen einige Paranoide schon wieder die Werbung.

Um nochmal auf die Frage zurückzukommen. Ist das eine 100% sichere Geldanlage mit 1% Zinsen ohne Risiko, oder gibt's irgendwo versteckte Kosten oder Fallen die ich wissen müsste. Aus den genannten Gründen (kann die Motivation hinter dem Produkt nicht verstehen da die Bank nichts davon hat) bin ich etwas skeptisch. Die anderen Banken verschenken ja auch nix.

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@Hummelbrumm

Lt. Produktblatt der Postbank besteht Einlagensicherung.

Versteckte Kosten kann ich bislang nicht erkennen, wenn Du bei der Postbank die Ein- und Auszahlung zum Girokonto umbuchen kannst. Der Punkt ist ein Thema für den Ansprechpartner mit dessen schriftlicher Bestätigung.

Die Motivation der Postbank liegt in den dahinterliegenden Optionsgeschäften für Stillhalter, an denen die Postbank "etwas" verdient. Naja, und die Refinanzierungskosten am Markt sind für die Postbank möglicherweise schon höher als 1 % p.a.

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@Hummelbrumm

Wenn du verstanden hast, dass der Bonus wenig bringt, brauchst du nur noch zu wissen, dass der Basiszins variabel und nicht mit irgendeiner Form von Garantie versehen ist. Er kann und wird also jederzeit geändert werden.

Sicher ist bei einem Zinssatz, der sicher unter der Inflationsrate liegt, nur der reale Wertverlust. Das eigentliche Problem eines derartigen Angebots ist für mich, dass es einen davon ablenkt, sein Geld vernünftig anzulegen.

Bei deinen Vorgaben, die es so in der Realität nicht geben dürfte (deshalb Werbung), ist allerdings jede vernünftige Anlage auch uninteressant.

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@Rat2010

Gut, wenn's abgesehen von den geringen Zinsen und dem Wertverlust keinen Haken gibt, dann werde ich es riskieren.

Aber, mal rein aus Interesse: Was soll an mir und meinem Anliegen so unrealistisch sein? Und welche Anlageform empfielst du einem Österreicher, der für maximal 2-3 Jahre in Deutschland leben und arbeiten wird, und danach in Österreich ein Haus bauen möchte? Aktien, Fonds usw. interessieren mich nicht, da das Geld schnell verfügbar und sicher sein sollte.

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@Hummelbrumm

Du gehst an das Thema ran wie jemand, der fragt, wie er von München nach Rom kommt, die Nüztunung von Auto, Zug und Flugzeug aber ausschließt. Die Argumente, warum er das ausschließt, sind die des ADFC. Eigentlich gehst du mit der Ablehnung von Onlineangeboten sogar etwas weiter und schließt Räder mit mehr als drei Gängen und Pedelecs aus.

Es wird den Menschen geben aber es kann auch sein, dass er entweder überzeugter Radfahrer oder Mitglied beim ADFC ist oder (so die Vermutung fast aller) auf deren Gehaltsliste steht.

Wenn der Österreicher sicher maximal 2 - 3 Jahre in D lebt und danach sicher ein Haus in Österreich baut, er Fonds (weites Feld, in dem es passende Lösungen für das Geld und das, was dazu kommt gäbe) und Onlineangebote (die für den Fall ja viel praktischer sind) ablehnt und wenn er sich von variablen Zinsen, der Gestaltung des Bonus, der Abhängigkeit von einer Eurokrise mit ungewisser Entwicklung (wer hätte vor zwei Jahren geglaubt, dass Banken in der Eurozone einen Teil der Einlagen an den Staat abführen?) und so weiter nicht abschrecken lässt, kann er das machen.

Andere sollten sich die Frage stellen, wovor sie das Geld jetzt sichern wollen und wie viel sie bereit sind, für diese Sicherheit (z. B. vor Schwankung) zu riskieren. Nie brauchte es weniger um den Euro in echte Probleme zu bringen. Jede der Lösungen für diese Probleme führt dazu, dass dieser schon länger gegebene und schön zu verfolgende Effekt auch stark beschleunigt werden kann.

http://www.youtube.com/watch?v=X0Bg96bBlLU

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