Gestrichener Urlaub- wer zahlt die Stornogebühren

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Der Chef muss Dir in diesem Fall alle Kosten ersetzen, die mit der plötzlichen Streichung des Urlaubs zusammenhängen, notfalls also auch die höheren Kosten, falls der Urlaub später teurer wird.

Und falls Du Deiner Freundin den Urlaub geschenkt hattest, Du also auch Ihre Stornogebühren tragen müsstest, dann müsste er diese auch übernehmen.

Urlaubsbwilligung im öffentlichen Dienst, wie lange im voraus?

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Urlaubsstreichung 3 Tage vor Reisebeginn

Mein Mann hat im Januar 2009 in seiner Firma für die Woche vom 10.08.-14.08.2009 Urlaub beantragt. In seiner Firma ist es üblich, Urlaubsanträge nicht schriftlich, sondern mündlich zu genehmigen. Zur Zeit der Antragstellung sprach nichts gegen diesen Termin, so dass wir unseren "Jahresurlaub" von 1 Woche auf Rügen gebucht haben. Eine Nachfrage im Mai ergab keine Gründe, die Buchung rückgängig zu machen. Am Montag, dem 03.08.2009, erhielt mein Mann die mündliche Zusage des Abteilungsleiters, der Urlaub gehe klar. Am Mittwoch, dem 05.08.2009, teilte die Chefin des Unternehmens mit, dass der Urlaub gestrichen ist. Da wir nun trotzdem unsere Unterkunft bezahlen müssen, wüßte ich gerne, ob der Arbeitgeber meines Mannes hierfür schadensersatzpflichtig ist. Ganz abgesehen davon daß ich selbst nun meinen Urlaub zu Hause verbringen muß, ohne meinen Mann.

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Kann der Arbeitgeber den Jahresurlaub kürzen? (Festvertrag seit 15 Jahren)

Hallo, ich bin dieses Jahr August 15 Jahre in der Firma und habe seit gut 10 Jahren einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen pro Jahr. Wir machen im Sommer 2 Wochen Betriebsferien und lt. seiner Aussage hiess es noch im März "wer will, kann noch eine Woche vorher oder hinterher nehmen. Heute hatten wir die Diskusion, dass das von mir und meiner Kollegin unverschämt wäre und das seine Aussage im März ja nur für die Produktion gegolten hätte (was er da aber nicht explizit erwähnt hatte). Und er hätte ja auch keine 3 Wochen Urlaub. Fakt ist, dass er uns dieses Jahr schon zum 2. Mal den Urlaub ablehnt. Bei mir hatte er den Urlaubsantrag im Dezember, den ich für Mai abgegeben hatte, abgelehnt mit der Begründung, dass es eine Unverschämtheit sei, die Feiertage auszunutzen (meine Kollegin hatte mir den Urlaub jedoch genehmigt - wir müssen immer gegenseitig den jeweiligen Urlaub genehmigen, bevor der Antrag an den Chef geht). Zudem höre ich jedes Jahr, dass man seinen Urlaub doch nicht soooo weit im Voraus planen könne - wir reden hier von einem halben Jahr. Mein Mann muss seinen Urlaub immer bereits im November für das nächste komplette Jahr einreichen! Das interessiert jedoch meinen Chef herzlich wenig. Jedenfalls vermuten wir, also meine Kollegin und ich, dass unser Chef noch auf die blöde Idee kommt, uns die Jahresurlaubstage zu verkürzen. Darf er das??? Für explizite Gesetzestexte (auch wenn sie meinen Chef nicht interessieren, wie er erst heute wieder von sich gab), danke ich euch im Voraus. Eure Silvia

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Stornogebühren bei Ferienwohnung

Hallo,

ich haben am 08.07. für 6 Übernachtungen eine Ferienwohnung gebucht. Bei der Reservierung per Telefon und auch bei der Reservierungsbestätigung wurde weder auf die AGB noch auf Stonrokosten hingewiesen. Ich sollte lediglich eine Anzahlung von 20 % des Gesamtpreises vorab überweisen, der Rest sollte dann vor Ort bar bezahlt werden.

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Erst zwei Tage später (20.07.) meldete sich dann der Betreiber der Ferienwohnung und sagte mir, dass die 80% Stornokosten vom Gesamtpreis zu zahlen wären und das man mir bereits schon eine Email zugesendet hätte. Lt. Email werden nun 60% Stornogebühren erhoben und die bereits gezahlte Anzahlung auch berücksichtigt.

In dem Telefonat hat man mich darauf hingewiesen, dass die Stornogebühren üblich wären für den Hotel und Ferienwohnungsbereich und das diese Angaben auch in den ABS hinterlegt wären. Lt. den AGBs des Betreibers wird aber nur folgendes genannt: "Stornierung --- Die Rücktrittserklärung sollte, in Ihrem Interesse, in jedem Fall schriftlich erfolgen. Bis zu 4 Wochen vor Anreise erfolgt die Rückzahlung der Vorkasse, die Reservierungsgebühr wird einbehalten. Ab 4 Wochen vor Anreise erfolgt grundsätzlich keine Erstattung geleisteter Zahlungen. Ausgenommen hiervon sind Krankheitsfälle unter Vorlage (Zusendung) einer ärztlichen Bescheinigung."

Da ich aber den Geschätsführer sprechen wollte und der nicht da wäre steht dieses Gespräch noch aus.

Ich würde aber trotzdem gerne vorab wissen, wer nun im Recht ist und was wirklich zu zahlen ist und was nicht. Weiß jemand vielleicht einen Rat?

Vielen Dank und LG

Joyce01

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