Vermögenssteuer und Schenkungssteuer bei Gold!

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Also, wenn Deine Frage aus Deutschland gestellt wird, ist es schon mal so, dass wir keine Vermögensteuer haben.

Bei verschenken ist es so, dass dieser Vorgang der Schenkungssteuer unterliegt.

Ob aber wirklich Steuer anfällt, da kommt es darauf an, welches Verwandschaftsverhältnis zum beschenkten besteht und wie hoch der Wert des geschenkten Goldes ist.

Der Freibetrag für Geschwister, andere Verwandte udn Fremde ist 20.000 Euro, das recht zur zeit für 1 Kilo Gold. für Enkel 200.000,- frei, Kinder 400.000,- und Ehegatten 500.000,-.

Muss das Finanzamt ein Unternehmen (e.K.) bei Fristüberscheitung zur Abgabe der Steuerklärung (hier EÜR) auffordern?

Eine HR-Firma (e.K.) ist im HR abgemeldet/gelöscht worden (28.2.2006). Das Finanzamt hat durch das HR davon Kenntnis. Die Firma ist endgültig erloschen, besteht also auch nicht weiter als Kleinstunternehmen.

In der Stererklärung 2006 für ein zweites Unternehmen (e.K.) wird noch ein einziger Umsatz über EUR 300,00 im Januar 2006 mit in der Erklärung des zweiten Unternehmens korrekt ausgewiesen. Der Unternehmer erhält schon für 2006 und alle weiteren Jahre danach keine Aufforderung mehr zur Abgabe der jährlichen Steuererklärung für das im Feb 2006 gelöschte Unternehmen.

Ende 2010 erfolgt der private Verkauf der Internet-Domain des gelöschten Unternehmens, dass im Feb 2006 einen Wert von rund EUR 100,00 (Sedo.de) hatte, nun aber erheblich teurer verkauft werden konnte. Das Finanzamt will nun die Mehrwertsteuer und hat ein Betrugsverfahren angestrengt, das im Moment ruht. Das Amt geht davon aus, dass das im HR gelöschte Unternehmen weiter bestand, da der Einzelunternehmer im Feb 2006 nicht auch beim Ordnungs- und Wirtschaftsamt HH das Unternehmen austragen ließ, annehmend, dass das durch die HR-Löschung automatisch erfolgt sein würde. Die Austragung erfolgte 2010 rückwirkend zum 28.02.2006, so dass nun eine Verbindung konstruiert wird.

Das Finanzamt hat die Annahme, dass die Austragung des Unternehmens beim Ordnungs- und Wirtschaftsamt automatisch durch die HR-Löschung miterfolgt ist, nach Meinung des Einzelunternehmers zumindest unterstützt, da es keine Aufforderung mehr zur Abgabe einer Steuererklärung gegeben hat, so wie die Aufforderung dazu jedes Jahr für das zweite Unternehmen im September eintrifft.

Jetzt die wichtige Frage: Muss das Finanzamt eine Aufforderung zur Steuererklärung einem Unternehmen zusenden, wenn die Abgabe fristgerecht nicht erfolgt und auch keine Schätzung erfolgen? Oder ist es nur eine KANN-Bestimmung?

Und die zweite Frage: Darf ein Unnternehmer, der sein Unternehmen im HR gelöscht hat und vom Finanzamt danach keine Aufforderungen mehr zur Abgabe einer Steuererklärung erhält, davon ausgehen, dass das Unternehmen auch als Kleinunternehmen nicht mehr weiter besteht?

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Schenkungssteuer - können die Erben haftbar gemacht werden?

Meine Stiefmutter hat kurz vor ihrem Tod ein Bild von circa 150 000 Eur an einen Freund verschenkt und wir Erben möchten diese Schenkung beim Finanzamt angeben mit Expertise, da der Beschenkte den Wert mit 12 000 Eur falsch deklariert hat. Ich gehe davon aus, dass er die Schenkungssteuer zahlen muss. Meine Frage ist, ob die Erben dafür haftbar gemacht werden können? Es gibt da ein paar Angaben bei zu Lebzeiten gemachten Schenkungen bei denen unter Umständen auch der Schenkende haftbar wird. Nun ist allerdings die Schenkende verstorben. Geht die Haftung evtl an die Erben über? Kann ich mir zwar nicht vorstellen aber ich kenne mich nicht aus. Der Beschenkte hat ohne Zweifel versucht die Schenkungssteuer mit falscher Expertise zu umgehen.

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Progressionsvorbehalt bei verspäteter Abgabe der Steuererklärung ?

Hallo zusammen

Ich bin, zum Glück,  nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, deshalb habe ich ja 4 Jahre Zeit, diese freiwillig nachzuholen. Für 2011 hätte ich die Erklärung also bis 31.12 2015 einreichen können, leider habe ich die Frist verpennt, die Erklärung ging 21 Tage zu spät beim Finanzamt ein, nämlich am 21.1.2016. Das Finanzamt hat wegen dieser Verspätung den Antrag abgelehnt.

Ich habe aber in 2011 Lohnersatzleistungen, sprich Krankengeld bezogen, deshalb wäre ich ja eigentlich zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet gewesen. Obwohl das Finanzamt, wegen des Progressionsvorbehaltes, Geld von mir bekommen hätte, hätte ich trotzdem noch ca. 200 € wieder bekommen.

Nun die Frage, lohnt es sich, Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen, um die 200 € Erstattung doch noch zu bekommen? Denn wenn ich wegen des Progressionsvorbehaltes zur Abgabe verpflichtet bin, ist das Finanzamt ja eigentlich auch zur Entgegennahme der Steuererklärung, also zur Abrechnung verpflichtet, oder? ??

Kann es mir dann aber passieren, daß ich wegen der verspäteten Abgabe eine Strafe aufgebrummt bekomme, und mir dadurch selbst ins Knie schieße, oder daß das Finanzamt sagt, ich müßte zwar den Progressionsvorbehalt ausgleichen, sprich etwas zahlen, mir die Erstattung aber verweigert, womit mir ja auch wenig gedient wäre? ??

Das Finanzamt hatte mich NICHT zur Abgabe der Steuererklärung aufgefordert! !!

Vielen Dank für eure Hilfe.

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