Feiertagszuschläge und sollstunden

3 Antworten

Die Sollstunden pro Monat richten sich nach der jeweiligen Anzahl von Arbeitstagen. 167,4 dürften 38,5 Stunden je Woche entsprechen. Das wären also 7,7 Stunden pro Arbeitstag. Eine pauschalisierte Berechnung ist nicht zulässig, da sich dies ungerechterweise in Monaten mit 31 Tagen niederschlagen würde, wenn man beispielsweise Urlaub nimmt. Ebenso stimmt die Rechnung in Schaltjahren nicht.

Die Zahlung von Zuschlägen kann erfolgen, muss jedoch nicht - insbesondere wenn der Arbeitsvertrag keine spezielle Regelung vorsieht und kein Tarifvertrag besteht.

Du schreibst, im Arbeitsvertrag gibt es keine genaue Regelung.

Das ist kaum zu glauben, denn entweder ist in Deinem Arbeitsvertrag ein Stundenlohn und eine tägliche/wöchentliche Arbeitszeit genannt oder es steht dort ein Monatslohn mit einer Wochenarbeitszeit.

Bei einem Monatslohn erhälst Du jeden Monat den gleichen Lohn, egal wieviel Arbeitstage der Monat hat.

Die Zuschläge sind zu zahlen, aber da da ist zu beachten, was in dem für den Arbeitgeber zuständigen Tarifwerk festgeschrieben ist. Aussagen über die Zuschläge werden im Arbeitsvertrag in der Regel nicht festgeschrieben.

Wenn im Arbeitsvertrag nichts konkretes vereinbart ist, der AG nicht Tarifgebunden ist oder es keine Betriebsvereinbarung gibt in der alles bis ins Detail geregelt ist, dann muss er nicht.

Werkstudentvertrag plus Honorarvertrag?

hallo !

Also ich bin Student und 22 Jahre alt und privatversichert. Aktuell habe ich bei meinem festen Arbeitgeber einen Werkstudentvertrag und zusätzlich einen Honorarvertrag in einer Kita. Bei meinem festen Arbeitgeber bin ich versichert und verdiene weniger als 850 Euro pro Monat. Meine Frage ist nun wie und ob ich mich in der Kita versichen muss als freier MItarbeiter (300 Euro pro monat), und ob mein fester Arbeitgeber meine Honorarbeschäftigung in der Kita zwingend angeben MUSS in der Abrechnung. Dann würde es sich ja eher lohnen aus dem Honorarvertrag raus zugehen. Vielen Dank schon mal.

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Finanzamt erkennt gefahrene Kilometer nicht an. Einspruch erheben?

Folgender Fall:

Person A wechselt Arbeitgeber behält jedoch aus privaten Gründen bisherigen Wohnsitz. Entfernung Wohnort - Arbeitsstrecke von 220 km (einfache Strecke). Nach sechs Monaten erneuter Wechsel Arbeitgeber aufgrund der hohen Belastung des pendelns und privaten Bindungen an Wohnort. Arbeitgeber stellt weder Fahrzeug noch Übernachtungsmöglichkeit. Person A während der ganzen Zeit Mieter und gemeldet am Wohnort.

Finanzamt fordert Nachweise (Fahrtenbuch) die nicht erbracht werden konnten. Scheckheft von KFZ kann nicht alle Kilometer nachweisen, da Fahrten mit unterschiedlichen KFZ zustande gekommen sind.

Finanzamt erkennt nur Fahrten einmal pro Woche an Arbeitsort an (220km x Anzahl Wochen anstatt 220 * Anzahl Arbeitstage). --> "Täglich gefahrene Kilometer Wohnung - Arbeitsstätte aufgrund fehlender Nachweise nicht glaubhaft"

Gefahrene Kilometer können leider nicht nachgewiesen werden. Arbeitsvertrag wurde dem Finanzamt bereits vorgelegt.

Hat jemand einen Tipp wie man hier vorgehen kann? Wie erfolgsvorsprechend ist hier ein Einspruch?

Vielen Dank für eure Hilfe

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Gehaltszahlung im Monat vor bzw. nach Elternzeit

Ich habe kürzlich einen Monat Elternzeit genommen. Dieser war (wie wohl bei den meisten) nicht mit einem Kalendermonat deckungsgleich, sondern begann am 28.7. und endete am 27.8. Ich habe also sowohl vorher im Juli als auch danach im August normal gearbeitet. Mein Arbeitgeber hat mir natürlich nur anteilig für die Monate Gehalt gezahlt.

Um diesen Anteil zu berechnen, ist er von den Arbeitstagen des jeweiligen Monats ausgegangen. Meine Frage: Ist das rechtens? Muss er nicht von den Kalendertagen ausgehen?

Konkret: Für Juli hat er mein Anteilsgehalt für 19 von 23 Arbeitstagen gezahlt (82,6 %) und im August für 2 von 21 Arbeitstagen (9,5 %). Das ergibt in der Summe natürlich kein 100%-iges Monatsgehalt, sondern nur 92,1 %. Hätte er mir nicht für Juli 27 von 31 Kalendertagen zahlen müssen und für August 4 von 31? Das würde ja dann in der Summe 100 % ergeben.

Ich fühle mich ein bisschen über den Tisch gezogen. Bevor ich aber bei der Geschäftsführung protestiere, wollte ich mich erstmal kundig tun, ob es dazu vielleicht Vorschriften, Grundsatzurteile oder ähnliches gibt. Kann mir dazu jemand weiterhelfen? Das würde mich sehr freuen!

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Werbungskosten Monatlich absetzen. Was bleibt da insgesamt über?

Guten Morgen zusammen.

Ich hätte mal eine Frage zur Pendler pauschale.

ich habe einen Arbeitsweg von 35Km (Einfache Strecke) Ich verdiene 2500€ Brutto plus 160€ Netto Kinderbetreuungszuschuss. Bei 5 Arbeitstagen und 26 Urlaubstagen. Das wären für das Jahr inkl. Urlaub: 228 Arbeitstage. Komme bei ~1820€ Netto raus. Wenn ich die Werbungskosten nun Monatlich über den Steuerfreibetrag absetze, was bleibt mir mehr? Also ungefähr? Für 20 Euro Mehr im Monat würde ich das nicht machen. Da freue ich mich dann lieber am Anfang des Jahres über ein paar hundert Euro bei der Steuererklärung. Wäre über Antworten Dankbar.

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Rentenversicherungspflicht für Dozent im Nebenberuf?

Hallo zusammen,

ich unterrichte nebenberuflich an einer Volkshochschule. Nach Abzug der Übungsleiterpauschale und einer gesamten Betrachtung von Einnahmen und Ausgaben komme ich dieses Jahr auf ein durchschnittliches Monatseinkommen von knapp 600 EUR. Als Dozent bin ich damit auch im Nebenberuf rentenversicherungspflichtig, da der Betrag über der Geringfügigkeitsgrenze von 450 EUR pro Monat liegt.

Nun habe ich gelesen, dass es auch eine "zeitliche Geringfügigkeit" gibt, mit maximal zwei Monaten / 50 Arbeitstagen pro Kalenderjahr. Da ich immer mal nur abends zwei Stunden unterrichte, bin ich zwar an mehr als 50 Tagen im Einsatz. In Summe bin ich aber sicher deutlich weniger als 50 Tage x 8 Stunden = 400 Stunden pro Jahr beschäftigt, selbst wenn ich Vor- und Nacharbeiten komplett berücksichtige.

Daher die Frage, um zu beurteilen, ob ich vielleicht wegen zeitlicher Geringfügigkeit doch keine Rentenversicherungspflicht auslöse: Weiß jemand, wie das mit den 50 Tagen zu werten ist? Geht es

  • um 50 Tage, egal wie wenige Stunden am Tag gearbeitet werden oder
  • um Arbeitsstunden in Summe von 50 Tagen, verteilt über eine beliebige Anzahl von Arbeitstagen? Bleibe ich versicherungsfrei, wenn ich über viele Tage hinweg weniger als 400 Stunden arbeite?

Vielen Dank!!

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Urlaubsberechnung bei Minijob in Gleitzone?

Hallo in die Runde...Ich habe einen Minijob und bin mittlerweile in der Gleitzone, daß heißt ich arbeite definitiv mehr als 51h. Ich weiß bei unregelmäßiger Arbeitszeit wird der Durchschnitt der letzten 13 Wochen berechnet ( Vergütung). In der Woche habe ich eine unterschiedliche Anzahl an Stunden. Arbeite ich z.B. 3 Monate im Schnitt 80 Stunden pro Monat wieviel Stunden Anspruch auf Urlaub hab ich dann? Wieviele Stunden müßten mir dann bezahlt werden?

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