Erbengemeinschaft - Verrechnung Abstandsumme Privatinsolvenzverwalter

2 Antworten

Kannst Du den Sachverhalt noch mal so beschreiben, dass man ihn auch verstehen kann? Was soll denn "Abstandssumme" sein? Meinst Du etwa den Ausschüttungsanteil? Was soll "allein" anrechnen sein? Kein Insolvenzverwalter käme auf die Idee, Anteile anzurechnen die anderen Erben gehören. Was also ist dann gemeint? Was wurde vereinbart? Was soll "billigendes" Inkaufnehmen der Insolvenz sein? Kennst Du den Fall vielleicht nur vom Hörensagen?

Ich rate mal:

Eine Erbengemeinschaft will den Nachlassgegenstand Haus verkaufen. Ein Erben in Privatinsolvenz hat es damit nicht eilig, weil er gerne seinen Verkaufserlös ungeschmälert kassieren möchte, wenn die Restschuldbefreiung erteilt wird.

Das möchten die Miterben aber nicht abzuwarten und stellen ihn vor die Wahl, sein Vorkaufsrecht aufzugeben oder man würde Teilungsversteigerung betreiben, um es freihändig verkaufen zu können und den Erlösverlust von seinem Miteigentumsanteil abziehen.

Da stimmt dann doch lieber zu, notariellen Vorkaufsrechtverzicht gegen Abstandszahlung zu erklären in der Hoffnung oder dem Irrglauben einer "Erklärung", das schon keiner mitbekommt, dass dafür Geld an ihn fliesst.

Emttäuschend, aber dieser Betrag fällt natürlich dennoch der Insolvenzmasse zu.

Vorweggenommene Erbfolge i.einer Erbengemeinschaft

Hallo, Hat ein Beschenkter (vorweggenommene Erbfolge) die gleichen Rechte wie der Erbe, naemlich Verkauf od. Teilungsversteigerung?

vielen Dabk fuer die Antwort

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Tochter verweigert Hausverkauf der Mutter - wer bezahlt das Heim?

Der Verkauf eines Hauses soll die Heimunterbringung der Mutter finanzieren. Durch den verstorbenen Vater bilden die Geschwister mit der Mutter eine Erbengemeinschaft. Eine Tochter verweigert die Zustimmung zum Hausverkauf (sie möchte es selbst unter Wert kaufen). Sind die Geschwister für den Unterhalt der Mutter heranzuziehen, obwohl sie ja eigentlich eigenes Vermögen besitzt und dieses auch veräußern möchte, aber nicht kann?

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Erbschaftunterschlagung?

Hallo,

mein Vater war mit seinen beiden Schwestern in einer Erbengemeinschaft in der sich deren Elternhaus befand. Mein Vater ist allerdings vor zwei Jahren verstorben und bei seinen Eltern im Grab beigesetzt. Nun kam es ende letzten Jahres zum Verkauf dieses Hauses nach dem meine beiden Tanten sich nach Möglichkeiten erkundigt hatten wie sie uns umgehen könnten, und wohl scheiterten, hatten sie uns (meinem Bruder und mir) eine Auflistung von unserem Erbe gegeben. Aus dieser Auflistung ging hervor das die beiden Schwestern angeblich reichlich Bar Geschenke und Benzin Geld ... naja sie ließen sich jeden Anruf und jede fahrt zu meinem Vater bezahlen in dem sie sich das Geld von seinem Anteil vom Konto nahmen. und das obwohl mein Bruder und ich ihnen genau für diese Dinge je 1000€ überwiesen hatten.

Nun wurde uns offenbart das wir noch einen Betrag X geerbt hätten, also Verkauften wir das Haus und das Geld ging auf das Erbengemeinschafts Konto dessen Verwaltung unsere Tante hatte. Nach dem Verkauf hat sich Tante aber Tod gestellt und nichts mehr von sich hören lassen. nach einer ganzen weile dann haben mein Bruder und ich das Konto von dem sie bis dato auch verfügt hat sperren lassen. Es hat gewirkt und Tante reagierte und präsentierte uns in einer Unverschämt Arroganten weise das sie sich von unserem Erbe 2500€ für Grabpflege einbehält obwohl wir ebenso das Grab Pflegen und weitere 500€ Verwaltungskosten sowie 50€ für Telefonate mit einem Vertragspartner meines Vaters, die allerdings nie stattgefunden hatten. und weitere 50€ im voraus für evt. anfallende Sanierungen am Grab. Nachdem wir gegen diese Abrechnung Widersprochen hatten forderte sie die Unverzügliche Umbettung unseres Vaters vom Grab seiner Eltern auf unsere Kosten und Rückwirkende Grabpflege kosten von der Beisetzung bis zur Umbettung.

Frage: Ist das eine Erbschaftsunterschlagung? Frage: Darf sie Grabpflege kosten geltend machen obwohl wir sie nicht Beauftragt hatten und selbst ebenso gepflegt haben? Frage: kann sie als Grabnutzungs berechtigte die Umbettung und Störung der Toten ruhe verlangen obwohl es der Wille meiner Tanten und angeblich auch meines Vaters war das er dort beigesetzt wurde?

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Ich als Miterbin will in eine Wohnung des geerbten Hauses einziehen - darf der zweite Miterbe mir das verbieten?

Ich bin zu einem Achtel Mitglied einer Erbengemeinschaft (Vater gestorben). Mein Bruder hat auch ein Achtel geerbt, meine demente im Heim befindliche Mutter hat die restlichen sechs Achtel des Hauses geerbt.

Mein Bruder und ich sind, zusammen mit dem Betreuungsgericht, Betreuer unserer Mutter.

Das Haus soll verkauft werden, was sehr schwierig ist, es steht nun schon fast ein Jahr leer. Deshalb möchte ich vorübergehend in eine der drei Wohnungen des Hauses einziehen, bis wir Käufer gefunden haben.

Selbstverständlich bin ich bereit, eine angemessene Nutzungsentschädigung (ortsübliche Miete) zuzüglich der entsprechenden Umlagen an die Erbengemeinschaft zu zahlen. Ich würde auch wieder ausziehen, sobald sich ein Verkauf anbahnt.

Mein Bruder verweigert mir aber einen Miet- bzw. Nutzungsvertrag, er will NICHT, dass ich dort einziehe. Begründet hat er das nicht. Meine demente Mutter hingegen hat mir schon ein paarmal angeboten, in das Haus einzuziehen. Sie lebt im Heim.

Meine Argumente sind, dass ich lieber Miete in unsere Erbenkasse zahle als Miete an fremde Vermieter, zumal wir kaum Reserven in der Erbenkasse haben. Wir müssen z.B. Heizöl kaufen, und im Winter muss Schnee geräumt werden. Wenn ich dort wohne, könnte ich das selbst machen, ansonsten müssten wir ein Unternehmen beauftragen, was sich letzten Winter als sehr teuer erwiesen hat.

Es geht hier also um Wirtschaftlichkeit und sinnvolle Verwaltung, und dass das Haus nicht noch länger leersteht, was ja auch den Verkaufswert nicht gerade steigert.

Fragen:

Darf ich auch ohne Nutzungsvertrag einfach dort einziehen, wenn ich freiwillig und regelmäßig diese angemessene Nutzungsentschädigung (Miete+Umlagen) an die Erbengemeinschaft zahle?

Darf mein Bruder mir verbieten, in die eine der drei Wohnungen des Hauses, welches ja zu einem Achtel auch mir gehört, einzuziehen? Bzw. was kann mir blühen, wenn ich einfach dort einziehe - auch gegen den Willen meines Bruders? Kann der mich z.B. rausklagen?

Wie kann ich vorgehen, damit ich auch ohne das Einverständnis meines Bruders dort einziehen kann?

Inwieweit könnte ich das Betreuungsgericht in diese Sache einbinden bzw. auf dessen Hilfe hoffen?

Was könnte ich sonst noch in der Sache tun?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

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Erbengemeinschaft Übertragung an Miterbe dann Verkauf an Kind, jetzt Grunderwerbssteuer Rechnung

Hallo zusammen,

folgende Situation: Meine Großmutter ist verstorben und hat eine Eigentumswohnung an ihre Kinder vererbt, somit eine Erbengemeinschaft wozu auch meine Mutter gehört.

Ich habe die Wohnung gekauft per folgenden Ablauf: Beim Notar wurde zwei Kaufverträge beurkundet zu einem "verkauft" die Vertreterin der Erbengemeinschaft an meine Mutter und meine Mutter verkauft an die Tochter (also mich). Im Kaufvertrag zwischen meiner Mutter und mir ist vereinbart, dass ich für die Kaufpreiszahlung sowie die weiteren Verpflichtungen, die sich aus dem ersten Kaufvertrag (zwischen meiner Mutter und Erbengemeinschaft) ergeben übernehme.

Jetzt über 4 Wochen später hat meine Mutter eine Rechnung vom Finanzamt bekommen, dass sie Grunderwerbssteuer zahlen soll. Dies ist doch nicht korrekt oder?

Meiner Meinung nach sollte meine Mutter und ich auf jeden Fall aus der GrEStG sein, wenn die ErbG zunächst derart auseinandergesetzt wird, dass das Elternteil des erwerbenden Kindes das Alleineigentum erhält und anschließend der Kauf Eltern-Kind beurkundet wird? Oder habe hier einen Denkfehler? Die vorherige Übertragung an meine Mutter sollte doch auch Grunderwerbsteuerfrei sein.

Danke!

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1-Zi. Appartment in Erbengemeinschaft zu 50% geerbt. Kann bei ALG 2 Antrag Verkauf verlangt werden ?

Habe mit meiner Schwester ein kleines 1. Zi.Appartment geerbt. Bin 58 Jahre alt, 50% Schwerbehindert und auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gefragt. Mein ALG 1 ist am 30.06.14 abgelaufen. Habe ich eine Chance ALG 2 zu bekommen, oder kann das Jobcenter die Verwertung der Immobilie verlangen? Wenn ja, in welcher Art und Weise? Meine Schwester ist mit einem Verkauf nicht einverstanden. Die Mieteinnahmen (50%) würde ich natürlich dem Jobcenter als verwertbares Vermögen melden. Kann das Jobcenter die Leistungen aus diesem Grund als "Darlehen" festlegen oder ganz ablehnen?

Für kompetente Antworten wäre ich sehr dankbar.

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