Erbengemeinschaft - Verrechnung Abstandsumme Privatinsolvenzverwalter

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Kannst Du den Sachverhalt noch mal so beschreiben, dass man ihn auch verstehen kann? Was soll denn "Abstandssumme" sein? Meinst Du etwa den Ausschüttungsanteil? Was soll "allein" anrechnen sein? Kein Insolvenzverwalter käme auf die Idee, Anteile anzurechnen die anderen Erben gehören. Was also ist dann gemeint? Was wurde vereinbart? Was soll "billigendes" Inkaufnehmen der Insolvenz sein? Kennst Du den Fall vielleicht nur vom Hörensagen?

Ich rate mal:

Eine Erbengemeinschaft will den Nachlassgegenstand Haus verkaufen. Ein Erben in Privatinsolvenz hat es damit nicht eilig, weil er gerne seinen Verkaufserlös ungeschmälert kassieren möchte, wenn die Restschuldbefreiung erteilt wird.

Das möchten die Miterben aber nicht abzuwarten und stellen ihn vor die Wahl, sein Vorkaufsrecht aufzugeben oder man würde Teilungsversteigerung betreiben, um es freihändig verkaufen zu können und den Erlösverlust von seinem Miteigentumsanteil abziehen.

Da stimmt dann doch lieber zu, notariellen Vorkaufsrechtverzicht gegen Abstandszahlung zu erklären in der Hoffnung oder dem Irrglauben einer "Erklärung", das schon keiner mitbekommt, dass dafür Geld an ihn fliesst.

Emttäuschend, aber dieser Betrag fällt natürlich dennoch der Insolvenzmasse zu.

Hartz 4 Privatinsolvenz und Erbschaft

Ich habe fast 12000€ geerbt. Ich bin in Privatinsolvenz. Das volle Erbe ging an den Insolvenzverwalter. Mein Insolvenzverwalter hat eine vorzeitige Restschuldbefreiung für mich mit ca. 5000€ erwirkt. Den Rest also ca. 7000€ habe ich auf mein Konto überwiesen bekommen und habe nun vor, dies dem Jobcenter zu melden. Aber hat jemand von euch eine Ahnung, was mir das Jobcenter anrechnen darf bzw. wie man das berechnet und ob das Jobcenter nun von den 12000€ ausgeht oder ob von dem mir tatsächlich ausgezahlten Geld in Höhe von 7000€?

Für eure Antworten, schon mal vielen Dank.

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Erbschaftunterschlagung?

Hallo,

mein Vater war mit seinen beiden Schwestern in einer Erbengemeinschaft in der sich deren Elternhaus befand. Mein Vater ist allerdings vor zwei Jahren verstorben und bei seinen Eltern im Grab beigesetzt. Nun kam es ende letzten Jahres zum Verkauf dieses Hauses nach dem meine beiden Tanten sich nach Möglichkeiten erkundigt hatten wie sie uns umgehen könnten, und wohl scheiterten, hatten sie uns (meinem Bruder und mir) eine Auflistung von unserem Erbe gegeben. Aus dieser Auflistung ging hervor das die beiden Schwestern angeblich reichlich Bar Geschenke und Benzin Geld ... naja sie ließen sich jeden Anruf und jede fahrt zu meinem Vater bezahlen in dem sie sich das Geld von seinem Anteil vom Konto nahmen. und das obwohl mein Bruder und ich ihnen genau für diese Dinge je 1000€ überwiesen hatten.

Nun wurde uns offenbart das wir noch einen Betrag X geerbt hätten, also Verkauften wir das Haus und das Geld ging auf das Erbengemeinschafts Konto dessen Verwaltung unsere Tante hatte. Nach dem Verkauf hat sich Tante aber Tod gestellt und nichts mehr von sich hören lassen. nach einer ganzen weile dann haben mein Bruder und ich das Konto von dem sie bis dato auch verfügt hat sperren lassen. Es hat gewirkt und Tante reagierte und präsentierte uns in einer Unverschämt Arroganten weise das sie sich von unserem Erbe 2500€ für Grabpflege einbehält obwohl wir ebenso das Grab Pflegen und weitere 500€ Verwaltungskosten sowie 50€ für Telefonate mit einem Vertragspartner meines Vaters, die allerdings nie stattgefunden hatten. und weitere 50€ im voraus für evt. anfallende Sanierungen am Grab. Nachdem wir gegen diese Abrechnung Widersprochen hatten forderte sie die Unverzügliche Umbettung unseres Vaters vom Grab seiner Eltern auf unsere Kosten und Rückwirkende Grabpflege kosten von der Beisetzung bis zur Umbettung.

Frage: Ist das eine Erbschaftsunterschlagung? Frage: Darf sie Grabpflege kosten geltend machen obwohl wir sie nicht Beauftragt hatten und selbst ebenso gepflegt haben? Frage: kann sie als Grabnutzungs berechtigte die Umbettung und Störung der Toten ruhe verlangen obwohl es der Wille meiner Tanten und angeblich auch meines Vaters war das er dort beigesetzt wurde?

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Erbengemeinschaft: wie löst man Konflikte? Wie kommt man zu einer Lösung?

wir haben vor einiger Zeit als Erbengemeinschaft eine Immoblile geerbt. Die steht nun leer und keiner kümmert sich darum.

Ich will das Thema vorantreiben, lösen: entweder vermieten oder verkaufen. Ein Verkauf wäre am besten.

Die Parteien sind jedoch so zerstritten, dass es zu keiner Einigung kam bisher.

Gibt es einen "Königsweg", so eine Gemeinschaft konstruktiv zu einer Lösung zu führen?

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Vorfälligkeitsentschädigung bei Hausverkauf unter Miteigentümern ???

Hallo, mein Lebensgefährte und ich bauten 2008 ein Haus und nahmen hierzu bei Bank A einen Kredit über 230000 Euro auf. Wir sind beide hälftige Kreditnehmer und stehen beide zu 50 % im Grundbuch. Letztes Jahr trennten wir uns und seitdem wohne ich allein in dem Haus und trage auch allein alle diesbezüglichen Kosten. Ich möchte das Haus gern allein behalten. Mein Lebensgefährte steht allerdings noch im Grundbuch und auch im Kreditvertrag. Dies wollen wir nun ändern. Er möchte aus dem Grundbuch raus, ebenso aus dem Kreditvertrag. Wir haben uns überlegt, dass er seine Haushälfte an mich verkauft, ich damit den bestehenden Kreditvertrag bei der Bank A ablöse und bei Bank B (Restdarlehen + Kaufpreis für die Hälfte) neu finanziere. Der Finanzierungszusage von Bank B liegt vor. Danach würde mein Lebensgefährte aus dem Grundbuch gelöscht werden. Meine Frage: Auf welcher Grundlage wird Bank A die Vorfällikeitsentschädigung berechnen? Zählt diese Variante als "normaler" Verkauf mit gesetzlich festgeschriebener VFE oder kann die Bank in diesem Fall (wie bei einer Umschuldung) willkürlich die Höhe der VFE festlegen? Bräuchte diesbezüglich eine zeitnahe und verbindliche Information. Vielen herzlichen Dank - Katrin

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Was kann ich bei veruntreuter Unterschlagung meines Erbes tun?

Mein Vater ist vor drei Monaten verstorben. Er hatte kein Testament gemacht, Ich habe noch zwei Brüder mit denen ich nun eine Erbengemeinschaft bilde. Alle drei Kinder meines Vaters wussten von einer hohen ersparten Geldsumme, welche mein Vater zurückgelegt hatte um seine Grabpflege für die nächsten 25 Jahre zu sichern. Ausserdem sollte für jeden seiner Kinder und Enkelkinder ein Geldbetrag übrigbleiben. Beerdigung und sonstige anfallenden Kosten seien auf jeden Fall gedeckt. Als nun mein Vater starb, ging wider aller Absprache, mein ältester Bruder mit seiner Frau in die Wohnung meines Vaters nahmen alles Geld und wichtige Unterlagen an sich. Mein jüngerer Bruder und ich wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Summe, welche mein Bruder angab ist gerade einmal so hoch, dass wir eine würdige Beerdigung abdecken konnten. Außer Drohungen meines älteren Bruders ist uns nichts geblieben. Was können wir tun? Es kann doch nicht sein, dass der erste der in die Wohnung meines Vaters kommt ales im Alleingang machen kann.

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Privatinsolvenz nach Scheidung?

Vor ein paar Tagen habe ich diese Frage schon einmal gestellt. Allerdings mit weniger Details und somit keine brauchbaren Antworten erhalten. Ich beschreibe nun mal mein Anliegen etwas ausführlicher.

Also mein Haus habe ich vor 20 Jahren mit in die Beziehung gebracht. Es war eine Bruchbude. Das Haus war fast geschenkt. Vor 10 Jahren haben wir geheiratet. Wir haben zusammen schon vor der Ehe und auch während unserer Ehe das Haus auf Vordermann gebracht und ständig immer etwas um- oder angebaut. Finanziell hat meine jetzt geschiedene Frau den meisten Teil dazu beigetragen da sie immer schon besser verdient hat als ich. Zur Scheidung wollte sie entweder das ganze Geld von mir zurück welches sie in das Haus gesteckt hat oder das Haus selber. Ich habe ihr das Haus gelassen weil ich das Geld nicht habe und sie außerdem mit unserem gemeinsamen Sohn drin wohnen bleibt. Ich habe auch keine weiteren Zahlungen für das Haus von ihr erhalten. Also sie hat mir nichts ausgezahlt. Das Haus gehört jetzt ihr allein. Seit 4 Wochen sind wir geschieden.Trotzdem zahle ich noch einen kleinen Kredit auf das Haus ab der auf meinen Namen läuft. Meine eigentliche Frage ist Folgende. Wenn ich jetzt in Insolvenz gehe, spielt es dabei eine Rolle ob mir das Haus noch vor 4 Wochen gehört hat? Jetzt gehört es mir ja nicht mehr. Wird bei einer Insolvenz Jahre zurückgeschaut was mir mal gehört hat und mit angerechnet? Ist es möglich dass das Haus mit in meine Insolvenz geht obwohl es mir nicht mehr gört? Es gibt ja z.B. Richtlinien bei Hartz IV, dass die Dinge mit anrechnen die schon Jahre zurückliegen und die man zurückholen muss, oder so ähnlich, glaube ich. Verhält sich das bei einer Privatinsolvenz so ähnlich? Muss ich das Haus mir buchstäblich zurückholen und verkaufen oder versteigern lassen? Und nebenbei gesagt, mein Sohn verliert sein zu Hause.

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