Dropshipping und Einfuhrsteuer 2021?

2 Antworten

u hast bei den Stichworten zu einer Frage ja "Kleinunternehmer" genannt, was auch klar sein sollte, denn für einen Regelbesteuerer ist ja die Einfuhrumsatzsteuer kein Thema, denn sie ist als Vorsteuer abzugsfähig.

Wenn Du als Kleinunternehmer in einem Lan kaufst, wo Dir wegen der Umsatzsteuerfreiheit für Exporte keine Umsatzsteuer berechnet wird, Du aber bei er Einfuhr Einfuhrumsatzsteuer zahlen musst, ist es ebenso wie bei einem Kau in Deutschland, oder EU, u musst den "Normalpreis" als Basis für Deine Kalkulation nahmen, also den Nettopreis um 19 % (pauschal 1/5, oder 20 % lässt sich schneller rechnen) erhöhen.

Sollte oh kein Problem sein. Eventuell noch prüfen, ob auch Zoll dazu kommt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Beim Dropshipping versendet ja der Hersteller direkt an Deinen Kunden.

Wenn der Kunde Verbraucher ist, und Du keine Hinweise vor dem Kauf gibst, dass noch Einfuhrumsatzsteuer hinzukommt, darf der Verbraucher davon ausgehen, dass der Kaufpreis der Endpreis ist. Das heißt, Du müsstest für die Einfuhrumsatzsteuer aufkommen.

Was das Verzollen selbst betrifft. Bisher war es so, dass z.B. DHL die Verzollung übernahm und die Auslagen abkassiert hat, wenn das Paket zugestellt wurde. Ob die den Aufwand dann immer noch machen werden ist fraglich.

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