Wenn Deine Tochter zu 30% beteiligt ist, dann kannst Du maximal 70% vermieten.

Ich bin nicht ganz auf dem Laufenden, aber eine zeitlang ging das Finanzamt bei diesen Sachen von einer GbR auf, so dass die Vermietung in einer einheitlich und gesonderten Feststellung abgewickelt wurde; damit würde die Tochter einen Teil ihrer eigenen Mietzahlungen versteuern müssen.

Bevor Du durch eine solche Konstruktion Geld verbrennst, frag einen Steuerberater.

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In einem Vertrag treffen mehrere Willenserklärungen aufeinander, z.B.

"Ich will möchte Strom haben" auf "ich verkaufe Dir Strom".

Und wenn Beide irgendwie kund getan haben, dass sie sich einig sind, z.B. in dem sie unterschreiben, oder "abschließen" anklicken, dann kam der Vertrag zu Stande, inkl. solcher Bedingungen wie "Wann wird gezahlt", "wie wird gezahlt".

Was jedoch keine Bestandteil des Vertrages ist, ist "wohin" wird gezahlt.

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Man glaubt es nicht, aber wichtig bei solchen Sachen sind genau Daten.

Bei mir ist jetzt der 11.02.2019. Aber wenn ich heute einen Bescheid vom Finanzamt bekommen, dann haben die den garantiert schon am 08.02.2019 abgeschickt.

Die 2012er Steuererklärung konnte fristgerecht bis zum 30. Mai 2013 abgegeben werden, wenn man ein Pflichtfall war. Aber auch als Pflichtfall konnte man Fristverlängerungen bis zum 28. Februar 2014 bekommen und die Steuererklärung dann noch fristgerecht abgeben.

Oder man war kein Pflichtfall, dann konnte man seinen Veranlagungsantrag bis zum 31.12.2014 abgeben.

All diese Faktoren spielen eine Rolle in diesem Spiel.

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Es fängt bei den ersten Fragen schon an:

Warum Bilanz und Ist-Versteuerung?

Ob Du auf Debitor oder auf Forderung buchst, ist egal. Aber abheften und erst buchen, wenn das Geld da ist, ist keine Bilanzierung, sondern Einnahmenüberschussrechnung.

Ebenfalls gehört zu den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Buchführungen, dass die Buchungen fortlaufend und zeitnah vorgenommen werden.

Am Jahresende eine Forderungsinventur zu machen und dann einzubuchen widerspricht dem ganzen Sinn der Buchführung, denn sie soll jederzeit aussagekräftig sein. Wenn die Forderungen unterjährig nicht ausgewiesen sind, dann ist die Buchführung keine Buchführung.

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War mir neu, dass es jetzt auf einmal die Einkommensteuer sein soll. Ursprünglich wollte das Finanzamt Schenkungssteuer haben.

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Wenn Du authentisiert abgegeben hast, dann hat das Finanzamt keine Kopie der Steuererklärung, denn es hat nur Daten und keine Möglichkeit daraus irgendetwas zu machen.

Hast Du komprimiert abgegeben, dann sind interne Vermerke auf der Steuererklärung und sie wird nicht mehr herausgegeben.

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Du hast in der Einleitung das wichtigste vergessen: Die Sache mit dem Sohn.

Die Barzahlung der Miete ist nicht unüblich, aber nicht mehr die Regel.

Bei Mietverhältnissen zwischen nahen Angehörigen, muss das Mietverhältnis wie unter fremden Dritten durchgeführt werden, damit es steuerlich anerkannt wird.

Das Finanzamt geht (von der Rechtssprechung) gedeckt, davon aus, dass fremde Dritte, welche die Miete bar bezahlen, zumindest Quittungen über die Zahlung ausstellen.

Ob man etwas zivil- oder strafrechtliche darf oder nicht darf, ist für das Steuerrecht in der Regel unerheblich.

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Die Einkommensteuer entsteht mit Ablauf des Jahres 2013.

Da V+V Einkünfte zu einer Abgabepflicht führen, beginnt die Festsetzungsfrist nach § 170 Abs. 2 Nr 1 AO spätestens mit Ablauf des Jahres 2016.

Die Frist beträgt vier Jahre, somit kommen wir auf den 31.12.2020.

Da Du aber offenbar weißt, dass V+V Einkünfte da sind, und Du offenbar gehofft hast, dass das Finanzamt das nicht merkt, handelt es sich um Steuerhinterziehung.

Die Anlaufhemmung ist da die selbe, aber die Frist geht zehn Jahre, und somit sind wir dann beim 31.12.2026.

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Ziemlich viel Polemik.

Egal ob die Werbung zu Steuererklärung irgendwas erzählt davon, dass manche Unterlagen nicht mehr mit der Steuererklärung eingereicht werden müssen. Man muss die Unterlagen trotzdem vorhalten.

Wenn das Finanzamt entscheidet, dass es Unterlagen sehen will, dann sind diese vorzubringen. Wenn ein Bescheid fünf Seiten hat, dann hat er fünf Seiten und nicht nur eine. Wenn nicht alle fünf Seiten vorgelegt werden, dann wurde der Bescheid nicht vorgelegt. Wenn Unterlagen nicht vorgelegt werden, dann darf das Finanzamt die Aufwendungen aberkennen.

Ein SB öffnet gar keine Post. Die Poststelle öffnet Post. Vertraulich bedeutet nur, dass die Post direkt vom Empfänger geöffnet wird. Kein Amtsleiter bearbeitet Fälle selbst. Der nimmt den Inhalt zur Kenntnis und schickt es dem SB zur Bearbeitung.

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Im Moment: Ja.

Krypto ist ein Boom. An den "alten" Kryptowährungen lässt sich nicht genug verdienen, daher sprießen andauernd neue Kryptowährungen aus dem Datenstrom.

Ich persönlich finde Sachen "strange" in der ich die Kryptowährung nur in einer anderen Kryptowährung erwerben kann. Der Rückfluss in mein echtes Geld geht dann auch nur über Umwege und ich muss jemanden finden, der die neue Währung haben will.

Ganz lustig wird es dann, wenn über einen ICO eine Währung gelauncht werden soll, bei der man seinen Beitrag aber in einer Kryptowährung bezahlen muss, welche man erst über eine große Kryptowährung wie den bitcoin erwerben muss.

Jede Kryptowährung kann theoretisch in ein Kopfwallet, aber wer macht das schon? Irgendwo will ich meinen Private Key hinterlegen. Die großen Währungen bieten Hard- und Softwarewallets, die neuen kleineren, haben nicht mal ein eigenes Softwarewallet, sondern nur Online und teilweise auch nur bei dem, der die Währung gelauncht hat.

Die Seiten, die Onlinewallets für mehrere Währungen anbieten. Wer steht dahinter? Welche Chance hab ich, Ansprüche geltend zu machen? Wer garantiert für meine "Währung"?

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Das ganze Krypto-Zeug ist gerade ein Hype der erstaunlich lang anhält. Ich glaube, keine Woche vergeht, ohne dass irgendwer eine neue Kryptowährung auf den Markt wirft.

Meine aktuellen Erfahrungen damit: Es gibt ein paar die Glück hatten; es gibt viele die kein Glück haben und jeden Tag steht ein Dummer auf.

Wie viele Kryptowährungen jetzt als das Wunder der Welt angepriesen werden, bei denen aber letztlich nur der, der sie launcht Geld sehen will... Und wie viele Leute dort einsteigen.

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Jein. Einerseits ist es eine Leistung die unabhängig von der sachlichen Steuerpflicht gezahlt wird.

Andererseits ist es eine Abschlagszahlung auf die steuerliche Wirkung des Kinderfreibetrages, sofern es eine gibt.

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Die Bank braucht die Steuer-ID damit sie ihren gesetzlichen Datenübermittlungspflichten nachkommen kann. Jedes Bankkonto muss mit seinen Grunddaten an das BZSt übermittelt werden, bzw. das BZSt kann die Konten abfragen.

Wenn es irgendwann vom Bundestag gewollt sein wird, denn die technische Umsetzbarkeit dürfte das kleinere Problem sein, dann wird die Steuer-ID Nr. das verbindende Merkmal und die abgeführte KapESt kann direkt zugeordnet werden. Dann läuft es wie bei der LSt, dass das FA die Mitteilungen schon hat und Deine Steuer angerechnet werden kann.

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Das Geld ist im Einflussbereich Deines Vaters, also ist davon auszugehen, dass es das Geld Deines Vaters ist.

In einem Streitfall muss die Oma sagen, dass es alles ihr gehört und dies auch nachweisen.

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Du hast inzwischen erkannt, dass Du umsatzsteuerlich nur ein Unternehmen haben kannst.

Du kannst die freiberufliche Tätigkeit und das Gewerbe als einen "Betrieb" führen; dass ist allerdings dann ein Gewerbebetrieb, denn steuerrechtlich gilt "Gewerbe sticht".

Was die Rechnungen betrifft. Auf den meisten Rechnungen die ich in letzter Zeit bekommen habe, steht nur die USt-ID-Nr. Steuernummern werden immer seltener.

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600 Euro für zwei Monatsraten? Was ist das für ein bescheuerter Vertrag. Ich hab einen bescheuerten Altvertrag, der mir noch zwei Monate nachhängt, aber selbst der kostet nur 480 Euro im Jahr...

Mit Insolvenzeröffnung kann er Insolvenzverwalter sämtliche Dauerschuldverhältnis fristlos kündigen. Warum wurde der Handyvertrag nicht gekündigt?

Wenn der Verwandte eine Rechnung für Dich bezahlt, ist das nur ein abgekürzter Zahlungsweg und das Geld steht Dir zu. Das muss der Inso-Verwalter für die Masse zurückholen.

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Steuerrechtlich relativ simpel:

Egal, wie man den Lohn bezeichnet, ob als Taschengeld oder sonstwie, es ist eine Einnahme, die der Herr / die Damen als Gegenleistung haben will, mit dem Hintergedanken, damit Gewinn zu machen.

Der Mensch wird selbständig tätig und wenn er es mehr als einmal macht, bzw. auch schon, wenn er sich darauf vorbereitet, sind wir bei der Nachhaltigkeit.

Die Schaltung der Kontaktanzeige ist die Teilnahme am wirtschaftlichen Verkehr und somit ist man steuerrechtlich bei Einkünften aus Gewerbebetrieb.

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Grundsteuer fällt aus ein Grundstück an. Wer eines hat, zahlt.

Wenn die Grundsteuer zu hoch ist, weil das Gebäude verfallen ist, könnte man beim Finanzamt nach eine Neubewertung anfragen (Wertfortschreibung nach unten).

Selbst wenn ihr das Ding abreißt, solange keine Neubewertung des Grundstückes erfolgt, solange bleibt die Grundsteuer bestehen.

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Naja, halt ich für einen leicht falschen Ansatz des Finanzamtes.

Werbungskosten sind letztlich die Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem vermieteten Objekt stehen. Ob die umlagefähig sind oder nicht, bzw. ob sie umgelegt werden oder nicht, steht in keinem Zusammenhang mit der steuerlichen Behandlung.

Vor allem wird ja eine Nebenkostenpauschale erhoben, es wird lediglich keine Jahresabrechnung gemacht; ich persönlich kenne das von vielen Vermietern. Solange der Mieter das mitmacht ist alles gut.

Einspruch einlegen, und darauf hinweisen, dass Umlagen kassiert werden.

Zudem frag ich mich gerade, ob das anbringen von Insektenschutzgittern überhaupt umlagefähig wäre. Meines Erachtens nein, die Kosten müsstest Du so oder so alleine tragen, also sind sie auch abzugsfähig.

Nur daran denken, dass nur die Gitter für die vermietete Wohnung abzugsfähig sind.

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Blöd. Hätten die Eltern Dir das Haus vor der Hochzeit gegeben, wäre es im Rahmen des Zugewinnsausgleiches kein Zugewinn gewesen.

Wenn Du Deinem Mann jetzt die Hälfte des Hauses schenkst, was soll sich dadurch ändern?

Im Falle einer Trennung kann auch nur einer im Haus wohnen. Wenn der andere nicht ausgezahlt wird, dann landet das Haus in einer Teilungsversteigerung und ist nachher ganz weg.

Solange Du 100%ige Eigentümerin eines lastenfreien Hauses bist, kannst Du ein Darlehen aufnehmen und Deinen Mann auszahlen.

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