Darf das Finanzamt ein handschriftliches Schreiben zum Widerspruch w/Steuern 2007 zurückweisen?

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Um die Schriftform zu wahren, braucht man nicht eine Schreibmaschine oder einen Computer. Vielmehr kann man auf die Urform, nämlich das mit eigener Hand Geschriebene immer noch zurück greifen, auch wenn das völlig unüblich und mit viel zu viel Mühen verbunden wäre. Denn lesbar muss es freilich sein. Und dabei gibt es sicherlich ebenfalls noch große Toleranz. Wissenschaftliche Assistenten an Universitäten werden davon ein Lied singen können, wenn sie handschriftliche Prüfungen korrigieren müssen.

Also wenn die Sagen, sie könnten es nciht entziffern, so mußt Du wohl, wenn schon handschriftlich, in Druckschrift schreiben.

Sonst müßtest Du Dich in einem Rechtsstreit mit der Frage umschlagen, ob der Sachbearbeiter Analphabet sein soll.

Alles was bei mir mit dem Finanzamt zu tun hab mach ich per PC schriftlich in Kopie und genau dokumentiert wann und an wen ich geschrieben habe. Handschriftlich mach ich da gar nix !

Einkünfte aus der Schweiz, nach Umzug nach DE, erneut besteuern?

Hallo, ich habe folgendes, leider dringliches Problem: Meine Frau und ich haben ein paar Jahre in der Schweiz nicht-selbstständig gearbeitet und sind genau in der Mitte 2007 zurück nach Deutschland gekommen um uns selbstständig zu machen. Da es im ersten Halbjahr natürlich nicht alles so super lief, haben wir in dem halben Jahr in Deutschland einen Verlust erwirtschaftet. Ich bin davon ausgegangen, dass ich diesen Verlust in das Jahr 2008 mitnehmen kann um es anzurechnen. Jetzt aber rechnet das Finanzamt das komplette Jahr 2007 zusammen (also auch die Schweiz, wo wir bereits Steuern bezahlt haben). Da kommen wir auf eine positive Bilanz, wodurch eine Steuerzahlung in Deutschland fällig ist. D.h. für uns das wir zum einen keinen Verlust ins Jahr 2008 übertragen können und dazu noch Steuern zahlen müssen für ein Einkommen das bereits versteuert wurde.

Ich habe gedacht dass es dafür die Doppelbesteuerungsabkommen gibt, die einen davor bewahren sollen. Hat jemand eine Idee wo ich genau nachfragen kann, bzw ob es spezielle Anlaufstellen gibt?

Vielen Dank

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Steuern auf deutsche Lebensversicherung im Ausland

Hallo alle zusammen, ich habe ein Frage, die mich zum verzweifeln bringen könnte.

Und zwar haben wir folgenden Sachverhalt: Eine Person A, Rentner, bezieht eine Lebensversicherung, die zwischen 1960 und 1970 abgeschlossen wurde. Person A zieht Ende 2006 nach Kanada und verlegt den kompletten Wohnsitz nach Kanada. (Der Wohnsitz wurde in Deutschland abgemeldet) Das deutsche Konto, auf das die Lebensversicherung kommt, bleibt weiter bestehen.

Mit dem Umzug beendet die Versicherung automatisch den Steuerabzug für die Lebensversicherung, d.h. die Lebensversicherung wird vollständig ausbezahlt.

Anfang 2008 meldet sich das Finanzamt, da keine Steuern mehr gezahlt wurden und veranlasst, dass die Steuern wieder abgezogen werden. Zudem werden die Nachforderungen für 2007 nun doppelt abgezogen. D.h. im Prinzip wird jetzt momentan jeden Monat nahezu 3 mal Steuer abgezogen. 1x normal und 2x die Nachzahlung, sodass man nach 6-7 Monaten fertig wär.

Auf Anfrage einer Rechtsgrundlage/Belehrung/Hinweis/Auflistung ect. bekam nun Person A Unterlagen aus denen hervorging, dass die Lebensversicherung "aus Versehen" die Abzüge nach Steuerklasse X nicht abgezogen hat.

Meine Frage lautet nun:

  • Muss Person A , die im Ausland wohnt, in Deutschland auf die deutsche Lebensversicherung Steuern zahlen?
  • Ist die Vorgehensweise des Finanzamtes rechtens?
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das finanzamt will von mir geld was ich nicht habe

hallo ich habe mich 2003 selbständig gemacht mit einem imbiss , der imbiss lief soweit ganz gut so das man davon leben konnte ca 1500 € im monat verdient. 2011 habe ich diesen geschlossen weil der gewinn in den letzten zwei jahren unter diese 1500€ rutschte habe mir eine arbeit gesucht und kann damit meinen lebensunterhalt bestreiten nun bekam ich vom finanzamt eine betriebsprüfung für 2006 , 2007 , 2008 die ergab das ich viele sachen zu preiswert verkauft habe und das finazamt mir unterstellt ich hätte steuern hinterzogen sie kommen auf eine summe von 80000 € die ich nachversteuern soll nun ist die frage was kann ich dagegen unternehmen denn ich bin finanziell nicht in der lage diese summe afzubringen . oder anderst gefragt was passiert wenn ich diese summe bezahlen soll es aber nicht kann .

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steuerberater hat mist gebaut, wie gehe ich jetzt vor?

anfang januar 2010 bekam ich post vom finanzamt "mahnung" sollte die steuererklärung für 2007 nachreichen sonst hätte ich mit konsequenzen zu rechnen ect. also ich die unterlagen zum steuerberater gebracht und direkt für 08 und 09 mit eingereicht. kurze zeit später musste ich nochmal zum steuerberater und unterschrieb 3x je diese steuererklärungen. dann der schock: vor 6 wochen sagte meine chefin zu mir das sie mich auf ein gespräch bittet. sie legte mir ein schreiben vom finanzamt vor "lohnpfändung". ich den steuerberater angerufen und erstmal nein nein die unterlagen wurden alle eingereicht ist alles ok. 10 minuten später der rückruf:die kolegin die das bearbeitet hat sei dauerkrank und die unterlagen liegen noch hier, werden aber sofort eingereicht. ich bestand darauf das der steuerberater sich mit meiner chefin in verbindung setzt und mitteilt das ich keine schuld an diesen disaster habe was er auch per fax tat (habe dieses gelesen). jetzt kommts: letzte woche bekomme ich post und ein packet. im packet waren meine unterlagen und eine rechnung von über 400€ wobei für dei jahre 07,08 und 09 fast eine nullrechnung heraus kommt und es kommt noch schlimmer. freitag bekam ich meine kündigung. meine frage: kann ich den steuerberater nicht verklagen?

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