Berliner Testament - aber was ist wenn eines der Kinder den Erbverzicht nicht unterschreiben will?

2 Antworten

Damit st die Sahce geplatzt.

Die Frage braucht eine fundierte Beratung und kein Forenposting, denn es gäbe vielfache Lösungen, für die man das Vermögen und seine Struktur kennen müßte.

Wenn ihr z. B. Geld habt, dann könnte die Tochter die nicht unterschreiben will entweder sofort, oder beim Tod des Erstversterbenden mit einem Pflichtteil abgefunden wird und dann völlig raus ist.

Oder ein erbvertrag, bei dem alle Kinder gleichmäßig beim Tod des Erstversterbenden eine kleine Vorschussleistung bekommen und den Rest dann aus dem Erbe.

Aber das hier reißt nur ganz grob an, da sollte ein Rechtsanwalt, oder Notar gefragt werden.

Zwar teile ich grundsätzlich die Bedenken und Befürchtungen meiner Vorbeantworter, aber dies Forum soll ja wohl nur eine Gedankenanregung sein, nicht mehr und nicht weniger. Wenns ans Eingemachte geht, sollte man in der Tat professionellen Rat bei einem Rechtsanwalt seiner Wahl einholen. Es gäbe nur einen weiteren Gedankengang, den ich kurz darstellen möchte. Denn zuerst wollen sich ja auch die Eltern gegenseitig absichern, und das sollte man vorrangig bedenken. So könnte man daher auch den bevorzugen, der nicht auf seinen Pflichtteil zugreift, so dass nach dem Ableben des Letztversterbenden der Zugreifende wiederum nur auf den Pflichtteil gesetzt wird. So wäre jeder der Kinder abgehalten, seinen Pflichtteil zu fordern, weil er ja dann will, dass er nach dem Letztversterbenden ebenfalls die ganze Erbschaft neben seinem (seiner) Bruder(Schwester)will und nicht nur wiederum den Pflichtteil.

Pflichtteil eingeklagt

Hallo, ich habe mal wieder eine Frage. Zur Erklärung: Mein Stiefvater ist im September 2014 verstorben. Meine Mutter und er hatten ein Berliner Testament, welches meine Mutter zur Alleinerbin macht. Mein Stiefbruder hat nun seinen Pflichtteil eingeklagt, wozu er ja berechtigt ist. Nun verlangt sein Anwalt eine Aufstellung des Vermögens 10 Jahre zurück, ausbezahlte Lebensversicherungen etc. Es war 2006 eine LV von meinem Vater ausbezahlt, welche er in Stückelung von 200,00, 6000,00 und 1000,00 auf das Konto meiner Mutter überwiesen hat, mit keinem Verwendungszweck. Davon ist damals das Dach vom Haus neu gedeckt worden. Das Haus gehört meiner Mutter alleine, weil es schon vor der Ehe ihr von meiner Oma überschrieben wurde. Damals hatten meine Eltern noch getrennte Konten. Nun frag ich, was genau muss meine Mutter angeben? Geht es dem Anwalt wirklich was an, was vor 9 Jahren für Gelder da waren etc? Wir dachten immer, das Erbe gilt für den Zeitpunkt des Todes, also Todestag. Wer Rat weiß die Rechtslage? Wäre euch sehr dankbar.

LG Sandrina

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Hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt und bedanke mich schon mal im Voraus.

LG

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