Berliner Testament - aber was ist wenn eines der Kinder den Erbverzicht nicht unterschreiben will?

2 Antworten

Damit st die Sahce geplatzt.

Die Frage braucht eine fundierte Beratung und kein Forenposting, denn es gäbe vielfache Lösungen, für die man das Vermögen und seine Struktur kennen müßte.

Wenn ihr z. B. Geld habt, dann könnte die Tochter die nicht unterschreiben will entweder sofort, oder beim Tod des Erstversterbenden mit einem Pflichtteil abgefunden wird und dann völlig raus ist.

Oder ein erbvertrag, bei dem alle Kinder gleichmäßig beim Tod des Erstversterbenden eine kleine Vorschussleistung bekommen und den Rest dann aus dem Erbe.

Aber das hier reißt nur ganz grob an, da sollte ein Rechtsanwalt, oder Notar gefragt werden.

Zwar teile ich grundsätzlich die Bedenken und Befürchtungen meiner Vorbeantworter, aber dies Forum soll ja wohl nur eine Gedankenanregung sein, nicht mehr und nicht weniger. Wenns ans Eingemachte geht, sollte man in der Tat professionellen Rat bei einem Rechtsanwalt seiner Wahl einholen. Es gäbe nur einen weiteren Gedankengang, den ich kurz darstellen möchte. Denn zuerst wollen sich ja auch die Eltern gegenseitig absichern, und das sollte man vorrangig bedenken. So könnte man daher auch den bevorzugen, der nicht auf seinen Pflichtteil zugreift, so dass nach dem Ableben des Letztversterbenden der Zugreifende wiederum nur auf den Pflichtteil gesetzt wird. So wäre jeder der Kinder abgehalten, seinen Pflichtteil zu fordern, weil er ja dann will, dass er nach dem Letztversterbenden ebenfalls die ganze Erbschaft neben seinem (seiner) Bruder(Schwester)will und nicht nur wiederum den Pflichtteil.

Haus zusammen mit Bruder geerbt, der Hartz IV bezieht. Wie sieht es mit Renovierungskosten aus, die ich aus eigenen Mitteln vorher ins Haus gesteckt habe?

Hallo! Wir haben folgenden Sachverhalt: Mein Bruder und ich werden irgendwann das Haus meiner Mutter zu gleichen Teilen erben. Mein Bruder möchte aber auf seinen Anteil verzichten, da er kein Interesse hat. Das Problem ist, dass der ab Juni Hartz IV beziehen wird und somit sein Erbverzicht nicht anerkannt werden wird. Nun ist es so, dass unsere Mutter im Pflegeheim ist und ich das Haus aus meinen eigenen Mitteln renoviere, um es vermieten zu können. Aus den Mieteinnahmen soll das Pflegeheim mitfinanziert werden. Wie wird es im Erbfall aussehen? Ist die Hälfte meiner Investition dann futsch? Oder kann ich die Investitionssumme vom Wert der Immobilie abziehen? Ansonsten hätte ich ja durch meine Investition und die dadurch erlangte Wersteigerung indirekt an Vater Staat gezahlt bzw. den Unterhalt meines Bruders übernommen. Da meine Mutter noch lebt (und hoffentlich noch lange leben wird) stellt sich mir die Frage, ob es jetzt vielleicht noch eine Möglichkeit gibt, einen solchen Fall zu umgehen. Noch zur Info: meine Mutter leidet unter Demenz und wird aus eigenen Stücken auch kein entsprechendes Testament mehr verfassen können. Dann würde mich noch interssieren, ob es Vorschriften zu einem Wertgutachten des Hauses gibt. Ich denke mal, dass ein von mir bestellter Gutachter einen anderen (für unsere Situation günstigeren) Preis ermittelt, als ein Gutachter, der vom Amt bestellt wird. Vielen Dank!

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Fortgesetzte Gütergemeinschaft, Berliner Testament, Pflichtteil, Hartz 4

Die im Ehevertrag meiner Eltern festgelegte „fortgesetzte Gütergemeinschaft“ ist heute anscheinend ein seltener Spezialfall, der früher aber durchaus üblich war. Danach würde ich als (einziger) Nachkomme praktisch den verstorbenen Ehegatten ersetzen. Also gehört mir 50% des Erbes. Einen Pflichtteil gibt es hier wohl gar nicht, da mir ja sowieso schon die Hälfte gehört.

Dem widerspricht nun das vorhandene Berliner Testament (ohne Strafklausel), nachdem ich zunächst enterbt bin und mir lediglich ein Pflichtteil zusteht. Was also ist jetzt gültig?

Für mich persönlich ist das alles irrelevant, da ich meiner 85 jährigen Mutter nichts streitig machen will. Für das Jobcenter aber schon. Die verlangen von mir als Hartz 4 Empfänger, meinen Erbteil geltend zu machen und sehen dabei natürlich den Ehevertrag als Grundlage für die Berechnung. Was ist also jetzt gültig. Der Ehevertrag oder das Testament?

Es sei noch erwähnt, dass ich bereits zwei Fachanwaltsbesuche hinter mir habe (Erbrecht, Sozialrecht), wobei sich jeder am Schluss der Sitzung für diesen Fall als nicht kompetent genug erklärte und mir empfohlen hat, den jeweils anderen Fachbereich zu konsultieren. Damit steht mir also schon jetzt, noch bevor überhaupt irgend etwas geregelt ist, die erste Klage ins Haus und ich weiß nicht mal zu welcher Sorte Anwalt ich gehen soll!

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Zinsloses Darlehen in die Erbschaft?

Hallo, vielleicht kann hier jemand helfen, da wir erheblichen Erbstreit mit meinem Stiefbruder haben. Mein Stiefbruder bekam 2013 von meinen Eltern ein zinsloses Darlehen (3000,00) vom gemeinsamen Konto überwiesen, mit der Auflage (mündlich) dies zurückzahlen zu müssen. Mein Stiefvater ist dieses Jahr im September verstorben. Nun behauptet mein Stiefbruder, per Anwalt, dieses Geld wäre eine Schenkung gewesen. Mein Stiefvater wollte nichts schriftliches, meine Mutter schon, so blieb es bei der mündlichen Abmachung. Allerdings hat mein Stiefvater jedem erzählt, dass sein Sohn das Geld zurück zu zahlen ha be. Es wäre also Zeugen da. Mit mir wurde dies ebenfalls vereinbart, da ich sonst den gleichen Betrag zu erhalten hätte. Bekommt mein Stiefbruder nun recht und das Geld geschenkt? Im Prinzip lügt er ja seinen Anwalt an. Wie ist die Rechtslage? Dazu wäre noch zu sagen, dass die Eltern ein Berliner Testament hatten. Ich würde mich wirklich freuen, wenn jemand so etwas schon mal erlebt hat, dass er/sie mir Auskunft geben kann. Ein Anwalt ist ebenfalls von Mutters Seite eingeschaltet

LG

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Pflichtteil eingeklagt

Hallo, ich habe mal wieder eine Frage. Zur Erklärung: Mein Stiefvater ist im September 2014 verstorben. Meine Mutter und er hatten ein Berliner Testament, welches meine Mutter zur Alleinerbin macht. Mein Stiefbruder hat nun seinen Pflichtteil eingeklagt, wozu er ja berechtigt ist. Nun verlangt sein Anwalt eine Aufstellung des Vermögens 10 Jahre zurück, ausbezahlte Lebensversicherungen etc. Es war 2006 eine LV von meinem Vater ausbezahlt, welche er in Stückelung von 200,00, 6000,00 und 1000,00 auf das Konto meiner Mutter überwiesen hat, mit keinem Verwendungszweck. Davon ist damals das Dach vom Haus neu gedeckt worden. Das Haus gehört meiner Mutter alleine, weil es schon vor der Ehe ihr von meiner Oma überschrieben wurde. Damals hatten meine Eltern noch getrennte Konten. Nun frag ich, was genau muss meine Mutter angeben? Geht es dem Anwalt wirklich was an, was vor 9 Jahren für Gelder da waren etc? Wir dachten immer, das Erbe gilt für den Zeitpunkt des Todes, also Todestag. Wer Rat weiß die Rechtslage? Wäre euch sehr dankbar.

LG Sandrina

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Berliner Testament - eheliche / nichteheliche Kinder - verstorbene Erben

Folgende Konstellation:

Die Eheleute haben A+B haben sich gegenseitig als Alleinerben eingesetzt. Sie haben 2 gemeinsame Söhne C + D. B hat eine Tochter E aus erster Ehe. Im Erbvertrag wird außerdem festgelegt, dass "die Erben des Überlebenden die Tochter E des Ehemanns B aus erster Ehe zu 1/6 Anteil sowie die gemeinsamen Söhne C + D zu gleichen Anteilen sein sollen". Zunächst verstirbt A (Mutter der gemeinsamen Söhne). Es werden keine Pflichtteilansprüche geltend gemacht. Dann verstirbt C (einer der beiden gemeinsamen Söhne). Welcher Pflichtanteil steht nun jeweils den übrig gebliebenen Kindern zu, falls B stirbt? D + E sind ja leibliche Kinder von B, jedoch nicht von der verstorbenen A.Ist die Klausel mit dem 1/6 Anteil noch gültig?

Hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt und bedanke mich schon mal im Voraus.

LG

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Erbrecht: Tochter unterschreibt Erbverzicht, was nun, wenn sie im Testament erwähnt wird, geht das?

Frage zum Erbrecht - die Tochter erklärt den Erbverzicht, was passiert nun, wenn sie trotzdem im Testament erwähnt wird, geht das überhaupt?

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