Autokauf oder -Leasing als Freiberufler?

1 Antwort

Ich tendiere gerne beim Autokauf zum sogenannten Finanzkauf. Da kann man das Fahrzeug dann über die Firma kaufen und abbezahlen und hat das Fahrzeug dann in seinem Unternehmen, seiner Freiberuflertätigkeit Wert in den Büchern. Habe da noch ein paar veraltete Ansichten, sowie - das Auto gehört mir jetzt und keiner kann es mir nehmen ! Leasing ist bestimmt auch nicht schlecht, aber der Finanzkauf ist und war für mich immer die beste Wahl.

Frage zu Fahrtkosten - Vorteil durch steuerfreie Erstattung vom Arbeitgeber?

Hallo,

ich habe einen täglichen Arbeitsweg von 89 km, die ich i.d.R. mit dem Zug zurücklege. Mein Arbeitgeber erstattet mir steuerfrei die Kosten für das Monatsticket (309 Eur, etwa 11x pro Jahr, denn ab und zu mache ich auch Urlaub und das Ticket gilt 30 Tage am Stück), welches er nach Ablauf von mir erhält (wegen der auf dem Ticket ausgewiesenen MwSt., die er vom Finanzamt zurückerhält). Mein AG würde mir übrigens auch einen Fahrkostenzuschuss gewähren, falls ich mit dem Auto fahre.

Meine Frage: Ist folgendes richtig?

Fall A) Wenn ich die Fahrtkosten von der Steuer absetze, muss ich folgendermaßen rechnen: 89 km x 210 (Arbeitstage abzgl. Fortbildungstage etc.) x 0,30 Eur/km = 5607 Euro - 11 x 309 Euro = 2208 Euro, die ich absetzen kann. Davon bekomme ich grob geschätzt 30% vom Finanzamt zurück, was etwa 660 Euro entspricht (55 Euro monatl.).

Fall B) Angenommen mein Chef zahlt mir anstelle der Erstattung der Fahrtkosten monatl. 260 Euro (309 Euro abzügl. MwSt.) mehr Gehalt: Dann bekäme ich netto, also nach Steuer, noch circa 150 Euro, kann jedoch die vollen Fahrtkosten absetzen (5607 Euro --> Obergrenze 4500 Euro), was in meinem Fall geschätzt 30%, also 1350 Euro (monatl. 110 Euro) Rückzahlung bedeuten würde. Natürlich muss ich dann für die Ticketkosten selbst aufkommen. D.h. ich zahle das Monatsticket selbst (monatl. rd. 280 Euro wenn ich mir 11 Tickets im Jahr kaufe) und erhalte 150 Euro (Chef) + 110 Euro (Finanzamt), d.h. ich zahle im Endeffekt monatl. 20 Euro für die Fahrten.

Der Unterschied zwischen Fall A und B sind rund 75 Euro, die ich mehr in der Tasche habe, wenn ich mir die Fahrkosten steuerfrei erstatten lasse. Richtig? Von daher lohnt es sich die Fahrten erstatten zu lassen und es lohnt sich erst recht, wenn ich noch weitere berufsbedingte Fahrten habe, die ich absetzen kann.

Ist das alles richtig?

(Das dreizehnte Gehalt habe ich bei meiner Rechnung nicht berücksichtigt)

Andere Frage: Wenn ich einen Arbeitsweg von nur 4 km hätte und mir dafür ein Monatsticket für 50 Euro holte, dann erhielte ich dafür nur gut 20 Euro (4 km x 0,30 Eur/km x 18 Tage) vom Finanzamt wieder, d.h. ich zahlte für die 4 km im Endeffekt 30 Euro monatl., wogegen ich bei einer viel weiteren Strecke (89 km) weniger bezahle oder sogar noch Geld zurückerhalte. Ist das nicht merkwürdig?

...zur Frage

Privatleasing als Geschäftswagen

Hallo :)

kleine Frage zum Leasing. Ich komme an der Stelle mit meinem Steuerberater nicht weiter bzw. Verständigkeitsproblem.

Ich bin Geschäftsführer eines Unternehmens (Wechsel der Rechtsform 01.01.2013). daher gilt ja das Unternehmen als frisch.

Bisher hatte ich ein Privatfahrzeug in die Firma eingebracht und 0.30 km Pauschale genutzt.

Nun hatte ich mich für ein Leasing entschieden.

und genau hier hängt das Problem ^^ da das Unternehmen "neu" gegründet wurde, wird das Geschäftsfahrzeugleasing abgelehnt -- > Firmengründung < 12

Nun wäre die Möglichkeit doch das Fahrzeug Privat zu leasen und in die Firma einzubringen.

In Grunde genommen ist Privat / Geschäftsfahrzeug doch nur eine "Konditionssache" für Finanzamt sollte doch - sofern nachgewiesen werden kann Geschäftliche Nutzung - egal sein.

Optionen bestehen ja glaub ich wie folgt:

1) Netto von Privat an Unternehmen "vermieten"- Nachteil Ust. können natürlich nicht geltend gemacht werden

2) 0.30 km Pauschale -> ist mir persönlich zu Aufwendig und nervig. hatte ich ja vorher schon

3) Wunsch ist es: Fahrzeug ganz normal als Geschäftsfahrzeug nutzen zu können inkl. Ust ausweisen etc.

KM-Leasing -> eigentlich sollte sich die Restwertanalyse nach Abgabe des Fahrzeuges egal sein für das Finanzamt, oder?

Mein Steuerberater ist fest der Meinung, dass nach Leasingrückgabe das FA Ust. zurück verlangt. ergibt aus meinen Augen absolut keinen Sinn ... sonst lohnt sich ja sowas nie für ein Unternehmen.

Evtl kann mir jmd. hier helfen zum Verständnis :D Im Zweifel nutzt ich es als Privatfahrzeug wieder und km-pauschale.

danke!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?