Als Hartz4-Empfänger Rechnung für Dienstleistung stellen??

2 Antworten

Erster Irrtum, nur 100,- Euro sind anrechnungsfrei. Danach geht es in Stufen weiter, also nciht alles was man mehr verdient wird auch angerechnet. Die 160,- Euro gelten bei 400,- Euro Einkommen (der 400,- Euro Job).

Zweiter Irrtum, man darf nur eine bestimmte Größe in Rechnung stellen. Man kann abrechnen, was die Arbeit Wert war, man muss es nur beim Amt angeben.

Wennes eine einmalge Dienstleistung ist, dann muss man es sich sozusagen nur merken, ob da mal was dazu kommt, falls es dann über das Jahr in den Bereich kommt, wo eventuell Steurn bezahlt werden müßten.

Für einmalige Dienstleistungen gegen Bezahlung würde ich empfehlen keine Rechnung auszustellen, denn auf einer Rechnung müssen nach dem UStG Gem. § 14 IV UStG •vollständiger Name und vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers •vollständiger Name und vollständige Anschrift des Leistungsempfängers •die dem leistenden Unternehmer vom Finanzamt erteilte Steuernummer oder die ihm vom Bundeszentralamt für Steuern erteilte Umsatz-Steueridentifikationsnummer •das Ausstellungsdatum (> Rechnungsdatum) •eine fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung der Rechnung vom Rechnungsaussteller einmalig vergeben wird ( Rechnungsnummer) •die Menge und die Art ( handelsübliche Bezeichnung) der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung •den Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung oder der Vereinnahmung des Entgelts oder eines Teils des Entgelts nach § 14 V S.1 UStG ) •das nach Steuersätzen und einzelnen Steuerbefreiungen aufgeschlüsselte Entgelt für die Lieferung oder sonstige Leistung sowie jede im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts, sofern sie nicht bereits im Entgelt berücksichtigt ist •den anzuwenden Steuersatz sowie den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag oder im Fall einer Steuerbefreiung einen Hinweis darauf, dass für die Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt, •in den Fällen nach § 14 b I S. 5 UStG einen Hinweis auf die Aufbewahrungspflicht des Leistungsempfängers
aufgeführt sein. Ich würde eine Quittung über den erhaltenen Betrag und als Verwendungszweck die Dienstleistung von wem erhalten ausstellen. Damit ist erkenntlich das dies auf privater Basis läuft und so keine Garantie gewährleistet werden muß. Für das Amt reicht der Beleg aus um das Zusatzeinkommen zu bescheinigen. Ich hoffe der Tipp hilft ein wenig weite. liebe Grüße

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