Als 16-jährige Geld verdienen, obwohl Mutter Wohngeld und Kinderzuschlag erhält.

1 Antwort

Erhöht sich das Gesamteinkommen der Familie um mehr als 15%, ist Deine Mutter zur Meldung verpflichtet.

Du liegst also vollkommen richtig mit der Vermutung, dass Dein Job unter 15% des Verdienstes Deiner Mutter bleiben muss.

Frage zu Fahrtkosten - Vorteil durch steuerfreie Erstattung vom Arbeitgeber?

Hallo,

ich habe einen täglichen Arbeitsweg von 89 km, die ich i.d.R. mit dem Zug zurücklege. Mein Arbeitgeber erstattet mir steuerfrei die Kosten für das Monatsticket (309 Eur, etwa 11x pro Jahr, denn ab und zu mache ich auch Urlaub und das Ticket gilt 30 Tage am Stück), welches er nach Ablauf von mir erhält (wegen der auf dem Ticket ausgewiesenen MwSt., die er vom Finanzamt zurückerhält). Mein AG würde mir übrigens auch einen Fahrkostenzuschuss gewähren, falls ich mit dem Auto fahre.

Meine Frage: Ist folgendes richtig?

Fall A) Wenn ich die Fahrtkosten von der Steuer absetze, muss ich folgendermaßen rechnen: 89 km x 210 (Arbeitstage abzgl. Fortbildungstage etc.) x 0,30 Eur/km = 5607 Euro - 11 x 309 Euro = 2208 Euro, die ich absetzen kann. Davon bekomme ich grob geschätzt 30% vom Finanzamt zurück, was etwa 660 Euro entspricht (55 Euro monatl.).

Fall B) Angenommen mein Chef zahlt mir anstelle der Erstattung der Fahrtkosten monatl. 260 Euro (309 Euro abzügl. MwSt.) mehr Gehalt: Dann bekäme ich netto, also nach Steuer, noch circa 150 Euro, kann jedoch die vollen Fahrtkosten absetzen (5607 Euro --> Obergrenze 4500 Euro), was in meinem Fall geschätzt 30%, also 1350 Euro (monatl. 110 Euro) Rückzahlung bedeuten würde. Natürlich muss ich dann für die Ticketkosten selbst aufkommen. D.h. ich zahle das Monatsticket selbst (monatl. rd. 280 Euro wenn ich mir 11 Tickets im Jahr kaufe) und erhalte 150 Euro (Chef) + 110 Euro (Finanzamt), d.h. ich zahle im Endeffekt monatl. 20 Euro für die Fahrten.

Der Unterschied zwischen Fall A und B sind rund 75 Euro, die ich mehr in der Tasche habe, wenn ich mir die Fahrkosten steuerfrei erstatten lasse. Richtig? Von daher lohnt es sich die Fahrten erstatten zu lassen und es lohnt sich erst recht, wenn ich noch weitere berufsbedingte Fahrten habe, die ich absetzen kann.

Ist das alles richtig?

(Das dreizehnte Gehalt habe ich bei meiner Rechnung nicht berücksichtigt)

Andere Frage: Wenn ich einen Arbeitsweg von nur 4 km hätte und mir dafür ein Monatsticket für 50 Euro holte, dann erhielte ich dafür nur gut 20 Euro (4 km x 0,30 Eur/km x 18 Tage) vom Finanzamt wieder, d.h. ich zahlte für die 4 km im Endeffekt 30 Euro monatl., wogegen ich bei einer viel weiteren Strecke (89 km) weniger bezahle oder sogar noch Geld zurückerhalte. Ist das nicht merkwürdig?

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