Alleinerziehende mit 1 Kind - studiert, bekomme KG,das Kind hat den Wohnsitz nicht zu Hause.

2 Antworten

Halló, ich denke hier anders !

Um die Stkl.2 zu behalten, kann das studierende Kind auswärts mit HW gemeldet sein und bei der Mutter mit NW. Es reicht aus, wenn normale familiäre Bindungen zum Haushalt der Mutter (Besuche) bestehen und diese Kindergeldberechtigt ist. Diese Voraussetzung scheint mir hier gegeben.

Warten wir auf die Meinungen unserer Steuerexperten !

K.

Nein, kannst Du wohl nicht.

Lies selbst:

Es müssen folgende Voraussetzungen für die Gewährung des Freibetrages vorliegen:

Zum Haushalt des Steuerpflichtigen gehört mindestens ein Kind. Für das Kind muss der Steuerpflichtige Anspruch auf Kindergeld und/oder Freibetrag für Kinder bzw. Freibetrag für Ausbildung/Erziehung/Betreuung haben.

Das Kind muss zum Haushalt des alleinstehenden Steuerpflichtigen gehören.

Es kommt für den Entlastungsbetrag nicht mehr nur auf die (bloße) Meldung in (irgendeiner) Wohnung des (alleinstehenden) Steuerpflichtigen an.

http://www.steuerlinks.de/steuerlexikon/lexikon/freibetrag-fr-Alleinerziehende.html

Ausbildungsfreibetrag 3 Euro/ Kind studiert?

Hallo,

ich habe heute meinen Einkommensteuerbescheid für 2016 erhalten. Dort sind 3,- € ( in Worten: drei Euro) nach § 33a Abs. 2 EStG vom Gewinn abgesetzt worden (ich bin selbständig).

Meine Tochter studiert seit 10/16 und erhält Bafög. Ich erhalte seit 10/16 wieder Kindergeld.

An Unterhalt habe ich seit 10/16 monatlich 300,- € bezahlt sowie einmalig den Semesterbeitrag i.H. von ca. 312,- € . Also deutlich mehr als das Kindergeld, und auch mehr als im Bafög-Bescheid festgesetzt wurde. Insgesamt 1212,- Euro in 2016. KG waren 190,- mal 3 = 570,-€.

Diese Zahlen (bzgl. des tatsächlich geleistetetn Unterhalts) habe ich dem FA aber nicht dargelegt (war das vielleicht der Fehler?).

Ich hatte aber gelesen, dass der jährliche Ausbildungsfreibetrag 924,- Euro beträgt und dass der Bezug von Bafög nicht schädlich ist, KG ist sogar Voraussetzung. Volljährig ist sie auch, sie wohnt auch in einer anderen Stadt (Studium hier nicht möglich), also sind doch alle Voraussetzungen erfüllt, oder?

Ich hätte jetzt eigentlich gedacht, dass ein Viertel von 924,- € angesetzt werden könnten (da sie ja nur drei Monate des Jahres in der Ausbildung war).

Wie kommt das FA denn auf drei Euro, das wäre 1 Euro pro Monat, oder haben die sich vertan und daran gedacht, dass ich den für 3 Monate angerechnet bekomme und aus Versehen die Zahl der Monate eingegeben ( kein Witz)?

Soll ich Einspruch einlegen? Schonmal danke im Voraus.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?