2 freie Waschmaschinenanschlüsse im Keller vorhanden, Vermieter will neuen montieren & Kosten teilen

2 Antworten

Das Strom- und/oder Wasserleitungen im Waschkeller bestimmten Wohnungen zugeordnet sind, kann sein aber kann auch nicht sein. Eine geglaubte Zuordnung hat sich in der Vergangenheit oftmals als Phantom erwiesen. Der falschen Wohnung wurden die Betriebskosten zugerechnet.

Sinnvollerweise erfolgt eine klare Trennung zwischen Wohnungszählern und Gemeinschaftsraumzählern (und letztere mit ihren Unterzählern). Nur dann kommt es zu einer weitgehend zweifelsfreien Zuordnung von Verbräuchen und Kosten.

Solange das bei Dir im Haus nicht klar geregelt ist, solltest Du lieber die Waschmaschine in Deiner Wohnung aufstellen und über die dortigen Zähler laufen lassen.

Bei Deiner Darstellung bleibt mir zu viel vage. Ich finde gut, dass Du Dir vor einer Auftragserteilung einen genauen Kostenüberblick verschaffen willst. Und 50:50 ist schon happig. Lasse diese Maßnahme im Keller besser sein.

Kann es tatsächlich sein, dass die Anschlüsse im Keller zu bestimmten Wohnungen gehören?

Natürlich kann es sein, dass die Leitung einer bestimmten Wohnung zugeordnet ist und der entsprechende Mieter weder seinen Waschplatz noch die Stellfläche für einen Ablufttrockner dauerhaft aufgeben möchte noch eine Erstattung des von ihm vorausbezahlten Wassergeldes hinnimmt.

Sofern in deiner Wohnung entsprechende Anschlüss bereitgestellt sind, wäre im Ggs. zu LittleArrows Annahme sogar eine vollständige Kostenübernahme und die Rückbaukosten zu tragen :-O

Mit obligatorisch eichbarem Wasserzähler dürften sich die Installationskosten eines Fachbetriebes im niedrig dreistelligen Bereich bewegen.

G imager761

Ist bei einer Erbengemeinschaft ein Gemeinschaftskonto für Mieteinnahmen nötig?

Hi,

ich habe mit meiner Schwester eine vermietete Wohnung geerbt (50/50). Ich erledige die gesamte Verwaltung, meine Schwester möchte lediglich an den Einnahmen beteiligt werden. Der nächste Schritt ist für mich aktuell, Konto zu eröffnen und die Mieter zu benachrichtigen.

Da meine Schwester und ich nicht in der selben Stadt wohnen, und ich bei meiner Hausbank sehr einfach ein Vermieter- und Kautionskonto eröffnen kann, würde ich vermutlich ein/zwei neue Einzelkonten dafür eröffnen. Meine Schwester wäre damit einverstanden, dass es kein Gemeinschaftskonto wäre. Sie kriegt natürlich Einsicht und ich würde ihr dann einfach einen Dauerauftrag mit ihrem Anteil einrichten.

Unsicher bin ich mir jedoch jetzt, ob dies zu irgendwelchen Nachteilen führen kann, insbesondere steuerlich.

  • Reicht es aus, wenn meine Schwester am Ende den Kontoauszug meines Vermieter-Kontos bei der Steuererklärung anhängt? Über das Grundbuch lässt sich relativ leicht nachweisen, dass ihr 50% zustehen.
  • Zudem kann Sie soviel ich weiß auch keinen Freistellungsauftrag auf diese Einnahmen beantragt, da es mein Konto ist. Lässt sich dies per Steuererklärung dann wieder reinholen?
  • Gibt es sonst noch Vor/-Nachteile? Sonst habe ich nur von der Haftbarkeit erfahren.

Ich habe einen deutlichen höheren Steuersatz als meine Schwester, daher wäre es schon sehr von Vorteil, wenn sie ihren Anteil selbst versteuert.

Ich danke für die Unterstützung!

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