18 Jahre lang 50€ pro Monat ansparen. Wie?

7 Antworten

Guten Tag zusammen. Erstmal herzlichen Dank für die vielen - wirklich detaillierten, tollen - Antworten. Das hilft mir schon sehr und bestätigt mich in meiner ersten Einschätzung eines Fondssparplans. Nun ist es als Laie da natürlich sehr schwer da einen Überblick zu bekommen und ich habe da mehrfach (!) schlechte Erfahrungen mit Anlageberatern/Bankberatern gemacht (führt hier zu weit). Daher sind mir konkrete Tipps sehr lieb.

Wie sieht es mit dem vorgschlagenen Wertpapier "Portfolio-Indexfonds" aus Aktien und Anleihen WKN DBX0BT aus? Aber was mich irritiert - hier wurde mir ja mehrheitlich von ETF´s abgeraten und dieses nennt sich "("Portfolio-ETF" von db-x-trackers)."

Und wie gehe ich da am Besten vor? Eine Direktbank (wegen lfd. Kosten) auswählen, dort manuell das Wertpapier auswählen und einen Dauerauftrag darauf einrichten?

Nimm dieses Wertpapier WKN DBX0BT

Siehe auch diesen Tipp: http://www.finanzfrage.net/tipp/einfacher-vergleich-meiner-depot-performance

Damit hast Du eine gute Mischung von verschiedenen Wertpapierklassen in einem kostengünstigen Wertpapier gebündelt!

Einen einzelnen Fonds (siehe die übrigen Antworten) zu wählen, ist relativ problematisch. Dazu gehört mehr Know-how und auch Glück, denn nur wenige Fonds (Aktien- oder Mischfonds) sind wirklich gut.

Etwas störend könnte der thesaurierende Effekt bei dem vorgeschlagenen Wertpapier sein, aber dieser steuerlich relevante Aspekt kommt bei diesem Wertpapier erst in den späteren Jahren - möglicherweise(!) - zum Tragen. Dein Kind ist bei eigenem Konto steuerlich durch den Sparerpauschbetrag bzw. durch den Grundfreibetrag (über die sog. Nichtveranlagungsbescheinigung) über lange Zeit geschützt.

Es gibt zwei Varianten. Die eine kommt in einem von hundert Fällen in Frage und wäre nur dann ein Thema, wenn ihr schlecht abgesichert seid. Das wäre eine 18 Jahre laufende fondsgebundene Lebensversicherung (auf dein Leben). Jeder muss mal ableben dürfen und der Nachwuchs sollte dann abgesichert sein.

Die in 99 % der Fälle richtige Alternative ist bei deinen Vorgaben ein Aktienfondssparplan. Man lässt sich von einem Anlageberater einen Sparplan auf den Namen des Kindes (idealerweise) mit Rabatt und ohne Depotgebühr einrichten und spart in den Aktienfonds an. Ob man dann etwas breit anlegendes (weltweit oder Europa) oder doch mehr Deutschland, USA, Emerging Markets, Afrika, Südamerika oder Asien will, ist schnell geklärt. Nach deinen Vorgaben weltweit oder Europa.

Warum Aktienfonds: es spricht bei 18 Jahren, in denen in Raten angelegt wird nichts für Geldwerte! Geld ist Tauschmittel, zu dessen Besonderheiten es zählt, dass es langfristig wengier wert wird. Darüber, die beizumischen, kann man auch noch nach 12 Jahren nachdenken und wenn dann Aktien gerade teuer sind, kann man das nach und nach auch machen. Misch- und Vermögensverwalterfonds sind eine tolle Sache und wahrscheinlich hast du selbst dein Geld dort angelegt (wenn du es richtig machst). Langfristige Sparpläne für Kinder, die alle Nerven der Welt haben (weil sie nicht verstehen, was mit ihnen passiert) brauchen die Geldwerte nicht.

Meine Kids sind 13 und 15 und haben immer noch nur Aktienfonds. Es zeichnet sich auch ab, dass die Anlagedauer über 18 Jahren liegen wird. Vielleicht wird es ein Grundstock zu einem Haus oder sonstwas. Die Entwicklung ist so, dass das dort angelegte Geld sicher mehr (tendenziell doppelt so viel) als die Bausparsumme brachte - und dort wäre ein Teil ein Darlehen.

Ganz konkret würde ich an deiner Stelle zu einem Experten vor Ort oder im Internet gehen und der soll dch bei der Hand nehmen, einen Fonds aussuchen und einen Fondssparplan einrichten. Idealerweise mit Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, was es auch in dem Fall auch mit Beratung und Betreuung gibt.

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Ich nehem das mit der fondsgebundenen Lebensversicherung zurück. Da kommt ja nur Unsinn raus. Also entweder eine ordentliche Todesfallabsicherung (Risiko) oder man hat das schon. Auf jeden Fall aber ein Fondssparplan.

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Wer ist rechtmäßiger Erbe?

Februar 2016 ist mein Dad an Krebs gestorben. Er hatte ein Jahr lang eine schwere medikamentöse Behandlung, bekam sogar Morphium.

Er hatte ca. 5 oder 6 Jahre vor seinem Tod eine Lebensgefährtin, die etwa 3 Jahre vor seinem Tod in das Haus meines Dads einzog (Anmerkung: meine Eltern sind seit ca 20 Jahren geschieden, meine Mutter und mein Vater standen zusammen im Grundbuch). Sie kümmerte sich hauptsächlich um ihn während der schweren Phase der Krankheit, hatte teilweise Bevollmächtigungen.

Ich hab mich in Absprache mit ihr ins Grundbuch eintragen lassen und habe einen Erbschein (nach offiziellem Stand würde das Haus demnach zu 50% mir und zu 50% meiner Mutter gehören). Ein paar Tage nach diesem Vorgang erzählte mir die Freundin von einem Testament, welches mein Vater angefertigt hätte. Ich habe es gesehen, es besagt wortwörtlich und handschriftlich, dass er sie zur Erbin erklärt. Das Testament zeigt aber, wie schlecht es meinem Vater gegangen sein muss. Es wurde 3 Wochen vor seinem Ableben verfasst und auf ihren Wunsch hin (hat sie mir eiskalt so gesagt). Es hat diverse Rechtschreibfehler und ist krumm und schief, sollte formell aber alle Elemente haben. Es wurde noch nirgendwo öffentlich amtlich gemacht, sonst hätte ich ja sicher schon eine Information darüber erhalten.

Sie erpresst mich mit diesem Testament. Sie will bis zu ihrem Lebensende in dem Haus wohnen bleiben (zahlt aber keine Miete oder Grundsteuern) und ich habe das ein Jahr und 8 Monate geduldet und seit der Erkenntnis über das Testament kein Wort mehr mit ihr gewechselt.

Jetzt soll ich aber auch für die Schulden meines Vaters (vom Jobcenter ca. 4000 Euro) aufkommen, die sie von sich gewiesen hat. Demzufolge müsste nun endlich geklärt werden, wer rechtmäßig Anspruch auf das Haus hat.

Wer hat Anrecht auf das Haus?

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Versicherung oder ETF / Fonds wie ist das mit der Steuer?

Schönen guten Tag liebe Community,

ich bin gerade am überlegen meine Wunschpolice Strategie No. 1 der Aachen Münchener zu kündigen. Zum Vertrag: Montalicher Beitrag: 26,50 EUR, freiwillige Dynamik: 6 % (schon einmal in Anspruch genommen sonst mtl. 25,- EUR). Beginn: 01.10.2010 Ablauf: 30.09.2058. Garantierte Abfindung: 14.400,- EUR Fonds: DWS Funds Invest ZukunftsStrategie Ich zahle also 47 Jahre lang ca 26,50 EUR = 14.646,- EUR und bekomme garantiert 14.400,- EUR wieder und zahle dann noch Steuern, super.

Meine Gedanken: Ich kündige den Vertrag, nehme ein 50 %iges Verlustgeschäft frühzeitig in Kauf (Rückkaufwert) und Kaufe mir dann sparplanmäßig einen DAX ETF oder Fonds an der Börse (Cortal Consors) und bin dann nicht an Richtlinien und Vorgaben einer Versicherung gebunden und habe wahrscheinlich sogar noch geringere Gebühren.

Meine Sorgen: Mein DVAG Mann hat mir beteuert, ich würde langfristig bei der Wunschpolice sparen, weil ich nur am Auszahlungstag Abgeltungssteuer auf 50% der Rendite zahlen müsse und beim Kauf an der Börse müsse ich jedes Jahr 50 % der Rendite versteuern. Somit würde der Zinseszins Effekt verstärkt (langfristig).

Meine Lösung: Ich nehme meinen Freibetrag in Anspruch über z.B. 100,- investiere in meinen ETF bis ich 100,- Zins habe und streiche es steuerfrei ein. Dann wiederhole ich den Prozess... Klingt aber zu einfach, um möglich zu sein.

Meine Fragen: Ist die Steuerersparnis bei der Wunschpolice so ausschlaggebend? Ist es mit einem Freibetrag möglich die Steuern dauerhaft zu umgehen? Ich finde es unangenehm von einer Versicherung an die Leine genommen zu werden und würde lieber selbst investieren, aber ist das eine gute Idee? Ich bin kein Investmentprofi... aber ich denk ich würd mir den iShares DAX WKN 593393 als Sparplan zulegen, was kommen da an Kosten (vorallem Steuern) auf mich zu? Habe ein Depot bei Cortal Consors.

Liebe Grüße

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Wird Bafög bei der Arge angerechnet?

Hallo Liebe User!

Ich bin 18 Jahre alt, lebe zusammen mit meinem Bruder bei meiner Mutter und mache zur Zeit eine 2-jährige schulische Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin, bei der ich auch demnächst 3 Monate lang Praktikum machen muss.

Ich beziehe am November Schülerbafög in Höhe von 216€ monatlich. Die Ausbildung habe ich im August diesem Jahres begonnen.

Meine Mutter bezieht Hartz 4 und soweit ich weiß, muss ich meinen Bescheid bei der Arge abgeben. Mein Bruder und ich bekommen Kindergeld, was aber meiner Mutter gehört um uns zu ernähren.

Ich bin aber selber ziemlich auf das Geld angewiesen, da diese Ausbildung auch nicht bezahlt wird. Ich habe vor, mein Studium, was ich später vor habe, damit zu finanzieren indem ich ab sofort anfange dafür zu sparen.

Diese Ausbildung ist in Vollzeit und neben eines Ausbildungszertifikat bekomme ich auch dann die Fachhochschulreife.

Wenn die Arge mir das anrechnen würde, warum wurde dann mein Antrag genehmigt? Anscheinend habe ich das Recht auf diesen Zuschuss.

Wird die Arge mir das Geld also anrechnen oder nicht?

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Abgezockt bei Rentenversicherung.

Hallo, Ich habe leider durch einen Freund eine Rentenversicherung abgeschlossen wo ich reingelegt wurde. Es handelt sich um eine Firma von der diag24 die Deutsche Investmentberatung AG. Mir wurde ein Prismalife Vertrag angedreht und wurde ziemlich viel angelogen und ich Idiot habe den Vertrag nicht einmal richtig gelesen weil ein guter Freund es mir Angedreht hat. Die stellen dort für ein Paar Monate Leute ein, die dann Freunden und Familien Verträge andrehen und dann sind die wieder draußen, da sie danach nix mehr verdienen. Der Freund hat mir dann den Prismalife Vertrag angedreht, aber mich hat hauptsächlich seine Chefin Beraten da sie anscheinend mehr Ahnung hat und hat mir diese Lügen erzählt damit ich den Vertrag unterschreibe:

-Angeblich würde ich 8% jeden Monat verdienen.

-Angeblich hätte ich überhaupt kein Risiko.

-Mir wurde gesagt das ich jederzeit ohne Kosten kündigen könnte, aber mir verheimlicht das ich dann die 7000€ Provision zahlen muss.

-Die ersten 5 Jahre lang zahlt man angeblich mehr als 50% als bezahlung an die Prismalife und nach ca. 7 oder 8 Jahren bekommt man als Kundentreue das Geld wieder zurück, aber das Geld geht Komplett an den Vertreter und ich bekomme es nicht zurück, das wurde mir natürlich nicht gesagt.

-Ich war in der Zeit ziemlich Flüssig deswegen habe ich Idiot gleich 200€ Monatlich einzahlen lassen, ich hatte mehrmals gefragt ob ich ohne kosten mit dem Preis runtergehen könnte und das wurde mir ganz groß versichert das ich jederzeit mit dem Preis runtergehen, aber da ich jetzt mit 200€ angefangen habe muss ich innerhalb den ersten 5 Jahren ca. 7000€ zahlen und kann da nicht runtergehen, das steht auch im Vertrag, was Natürlich auch verheimlich wurde.

Da gab es noch mehr lügen aber ich will jetzt nicht alle nennen. Der Freund von mir hatte wie es scheint keine Ahnung, aber dachte er hat Ahnung und hat mir deswegen auch den Vertrag angedreht und seiner Familie auch was ich echt dumm finde von ihm.

Meine Frage jetzt wäre, meint ihr ein Anwalt könnte mir da raus helfen, da ich Offensichtlich von der Beraterin reingelegt wurde. Ich weiß ich bin selber Schuld weil ich ein Idiot bin und den Vertrag nicht richtig gelesen habe, ich habe leider meinem Kumpel vertraut. Ich möchte mir demnächst eine Wohnung kaufen und mich ziemlich verschulden ,da könnte ich echt jeden Cent gebrauchen und 7000€ sind nicht gerade wenig Geld. Der Freund von mir war auch die ganze zeit dabei und könnte auch als zeuge dienen.

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Fondsgebundene Rentenversicherung vorzeitig kündigen?

Ich habe im Jahr 2000 eine fondsgebundene R+V-Rentenversicherung abgeschlossen. Monatlicher Beitrag: 50 Euro. Der aktuelle Rückkaufswert ist gerade so hoch wie die Beiträge, die ich seither entrichtet habe. Die Todesfallsumme beträgt 14.400 Euro, Endalter ist auf 69 Jahre ausgelegt, d.h., die Versicherung würde noch 31 Jahre lang laufen.

Nun überlege ich, die Versicherung zu kündigen. Mir ist zwar klar, dass es sich noch um einen steuerfreien Vertrag handelt, jedoch habe ich den Eindruck, dass die Verwaltungskosten derart hoch sind, dass die Renditen dadurch aufgefressen werden. Nach 17 Jahren sollten alle Provisionen nun auch bezahlt sein und eigentlich hätte ich wegen der zuletzt sehr guten Entwicklung am Markt schon eine kleine Rendite erwartet. Die Versicherung investiert zu 100% in europäische Standardtitel.

Was soll ich machen? Rausgehen und von dem ersparten Geld lieber direkt in Dividendentitel gehen?

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