Hauptberuflich Angestellt und nebenberuflich Selbständig: Bis zu Wie viel darf man in der Selbständigkeit dazu verdienen?

Hallo liebe Finanzfreunde :)

Ich versuche das mal so gut es geht übersichtlich zu gestalten.

Angestellt:

mein bester Kumpel ist angestellt und verdient monatlich zwischen 2000 und 2250 Euro Netto (mit Zuschläge). Gesamtbrutto ist glaube ca. bei 2900 Euro bin mir aber nicht sicher. Er meinte irgendwas mit ca. 35000 Brutto im Jahr laut elektronischer Lohnsteuerbescheinigung.

Selbständigkeit:

Zudem ist er selbständig und arbeitet selbständig alle 2 oder 3 Monate mal. Also hat kein regelmäßiges Einkommen.

Ein Steuerberater meinte einmal sein Einkommen aus der Selbständigkeit sollte nicht höher sein als sein Einkommen aus der Angestelltentätigkeit, da er sonst zusätzliche GKV-Beiträge bezahlen müsste und zudem das es dann zur Hauptberuflichkeit gezählt wird.

Die Frage hierzu ist: Darf sein Umsatz aus der Sbst. nicht höher sein als sein Brutto aus der Angest. Tät.? Oder sein Gewinn nicht höher als sein Nettoeinkommen?

Er hat nämlich wenn er mal Aufträge erhält Materialkosten in Höhe von ca. 2000 Euro inkl. MwSt., manchmal auch noch höher. Am Material verdient er auch einen kleinen Teil davon (ca. 200-300 Euro oder so).

Beispiel:

Angest. T.

2150€ Netto - Brutto z.B. 3200€

Einnahme vom Kunden 2800€ davon ist rein Netto also abzgl. Umsatzsteuer, dann ca 1000€.

Dürfte er somit 2 solche Aufträge annehmen in einem Monat, so dass er mit 2000 Euro noch unter seinem Angest. T. - Netto liegt? Und wie sieht es damit aus, da er ja nicht monatlich (regelmäßig) so zusätzlich verdient, darf er wenn er 1x im Quartal etwas zusätzlich macht, dann auch über die letzten Monate zusammengerechnet mehr einnehmen?

Viele Fragen und ich habe keine Antworten für Ihn :) da ich früher auch selbständig war kenne ich mich etwas aus. Er kann leider nicht so gut deutsch so das er das alles hier einigermaßen erfragen könnte.

Ich hoffe jemand von euch weiß wie das läuft. Bitte wenn möglich so gut und genau wie möglich beschreiben. Und wenn möglich leicht verständlich. Sonst sitze ich mit Ihm 2-3 Stunden da.

Vielen Dank im voraus.

David

Einnahmen-Überschuss-Rechnung, selbstständig, Steuerrecht, Versteuerung, Angestellt und selbstständig
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Muss ich Steuern zahlen von Summe aus DRV-Witwenrente, VBL-Witwenrente und künftigen Gehalt, obwohl jede Einkommensart für sich steuerfrei ist?

Mein Mann ist leider am 1.1. d. J. verstorben. Ich bekomme nach Erhalt der Vorschusszahlung für das Sterbevierteljahr ab Mai von der DRV eine große Witwenrente in Höhe von ca. 863,-- € sowie von der VBL rückwirkend ab Februar zusätzlich eine große Witwenrente in Höhe von ca. 200,-- €. Ein eigenes Arbeitseinkommen oder auch irgendwelches Ersatzeinkommen beziehe ich derzeit nicht, da mir mein Minijob auch noch per 31.1. gekündigt wurde. Aus gravierenden finanziellen Gründen bin ich darauf angewiesen, trotz meiner 63 Lebensjahre dringendst einen neuen Arbeitsplatz zu finden, welcher mir jetzt nicht nur die fehlenden 450,-- € aus meinem einstigen Minijob ersetzt, sondern mir -aufgrund der Reduzierung der Renten meines Mannes auf die sehr viel niedrigeren Witwenrenten- ein sehr viel höheres Netto-Gehalt einbringen müsste. Meine Frage an Sie: Wenn ich ein Arbeitsverhältnis eingehen würde für ein Gehalt, welches nicht den für eine Witwenrenten-Kürzung relevanten Feibetrag in Höhe von derzeit 803,88 € netto übersteigen würde (und auch genau so steuerfrei wäre, wie jeweils die beiden o. g. Witwenrenten), müsste ich aufgrund der Adddition meiner dann ggf. insgesamt drei Einkommen (Witwenrente I + Witwenrente II + Gehalt) trotzdem im Nachhinein für den Gesamtbetrag Steuern zahlen ? Für Antworten dazu würde ich mich sehr freuen ! Mit freundlichen Grüßen und herzlichem Dank im Voraus Speedy07

Versteuerung, Witwenrenten nebst Gehalt
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Angestellt (50%) plus freiberuflicher Nebenjob - Steuern?

Guten Tag zusammen,

Kurz vorweg : Mir ist bewusst, dass es etliche ähnliche Fragen gibt, aber leider sind die Einzelfälle doch zu unterschiedlich oder ich blicke einige Punkte nicht. Deshalb hier schon mal: Vielen Dank! Also: Ich bin angestellt, habe eine halbe Stelle und komme auf etwa 25000 brutto (Klasse 1). Mir wurde eine freiberufliche Tätigkeit angeboten, die ich ein paar Stunden die Woche machen wollen würde. Das grobe Ziel dabei ist, etwa 200-300 Euro im Monat dazu zu verdienen. Die Haupttätigkeit bleibt natürlich das Angestelltenverhältnis. In Steuer- und Versicherungsfragen kenne ich mich noch gar nicht aus, daher wäre es sehr nett, wenn mir jemand folgende Fragen beantworten oder bestätigen könnte:

  1. Krankenversicherung usw. läuft weiter über mein Angestelltenverhältnis?
  2. Umsatzsteuer entfällt, solange die freiberuflichen Einnahmen 17.500 EUR pro Jahr nicht übersteigen?
  3. Einkommenssteuer: Werden beide Einkommen einzeln versteuert oder werden Sie addiert und gemeinsam versteuert?
  4. Hat die 17.500 EUR-Grenze irgendwas mit meinem Gesamteinkommen zu tun (denn da läge ich dann ja auf jeden Fall drüber)?
  5. Kann man irgendwie grob berechnen (unter Berücksichtigung meines gesamten Einkommens), wieviel ich freiberuflich verdienen müsste, um schließlich auf die besagten 200-300 netto zusätzlich zu kommen? Oder lohnt sich diese Konstellation gar nicht?

Möglicherweise vertausche ich hier einige Dinge oder frage zuviel auf einmal - ich bin trotzdem für jede Hilfe sehr denkbar!

Gruß Dexterhaven

Freiberuflich, nebenjob, Nebenverdienst, Steuern, Teilzeit, Angestellte, Versteuerung
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Dienstwagen: Korrektur Versteuerung Fahrt zur Arbeitsstätte bei wenigen Fahrten/Monat (0,002%-Regel)

Liebe Experten,

ich bräuchte euren Rat bei der korrekten Korrektur der Versteuerung meines Dienstwagens für den Weg zur Arbeit (Nutzung der 0,002%-Regel für die tagesgenaue Abrechnung (~5 Tage/Monat) und vorheriger Pauschalversteuerung durch den Arbeitgeber (15 Tage/Monat)).

ich fahre einen Firmenwagen mit privater Nutzungsmöglichkeit (EUR 40.000 Listenpreis).

Die Privatnutzung wird über die 1%-Regel im Lohnsteuerabzung versteuert (kein Fahrtenbuch), also EUR 400,00 geldwerter Vorteil/Monat.

Der Arbeitgeber führt zusätzlich für die Nutzung des Wagens auf dem Weg zur Arbeitsstätte (50km) die üblichen 0,03% pro Entfernungskilometer ab, also weitere EUR 600,00/Monat.

Gleichzeitig nutzt mein Arbeitgeber die Pauschalierungsmöglichkeit für den geldwerten Vorteil auf dem Weg zur Arbeit und führt auf einen Betrag von monatlich EUR 0,30 x 50km x 15 Tage = EUR 225,00 pauschale Lohnsteuer von 15%, also EUR 33,75/Monat ab. Bei dieser Rechnung wurde nach R 40.2 Abs. 6 der Lohnsteuer-Richtlinien 15 monatliche Fahrten zur Arbeit angenommen. Im Ergebnis verringert sich der von mir mit meinem persönlichen Steuersatz zu versteuernde Nutzungsvorteil des Dienstwagens auf

EUR 400 + (EUR 600 - 225) = EUR 775. Als Konsequenz der Pauschalversteuerung kann ich entsprechend weniger Werbungskosten geltend machen.

Zum Problem: Ich fahre tatsächlich deutlich weniger als 15 Tage/Monat ins Büro (erste Arbeitsstätte), sondern bin die meiste Zeit bei (wechselnden) Kunden (Anreise mit Zug/Flugzeug/Dienstwagen).

Daher würde ich im Rahmen der Einkommensteuererklärung nur für die tatsächlichen Fahrten ins Büro versteuern (mit 0,002% pro Entfernungskilometer). Bei 50 Fahrten ins Büro im Gesamtjahr (tagesgenaues Protokoll geführt) führt das nach meiner Rechnung zu folgender Versteuerung:

0,002% x 50km x 50 Fahrten = EUR 2.000 im Gesamtjahr (statt EUR 400,00 x 12 = EUR 7.200)

Eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die im Lohnsteuerverfahren erfolgte Besteuerung liegt vor (um Eintrag in LSt-Karte korrigieren zu können).

Annahme persönlicher Grenz-Steuersatz 42%

Frage:

Wie hoch fällt meine Rückerstattung aus und wird die bereits gezahlte Pauschalsteuer durch den Arbeitgeber (EUR 225 x 12 = EUR 2,700) hier in irgendeiner Form "rückabgewickelt"?

Rechnung: - Geldwerter Vorteil Weg-zur-Arbeit nach 0,002%-Regel tatsächlich: EUR 2,000 - Darauf Steuer: EUR 840 - Bereits versteuerter geldwerter Vorteil Weg-zur-Arbeit: EUR 7,200, davon über Arbeitgeber pauschal: EUR 2,700 - bereits gezahlte Steuer: EUR 2700 x 15% = EUR 405 (pauschal durch Arbeitgeber) plus (EUR 7200 - 2700) x 42% = EUR 1890 (persönl. Steuersatz) = EUR 2,295

Was bekomme ich jetzt erstattet? EUR 2,295 - EUR 840 = EUR 1,455?

Welche Beträge muss ich wo manuell korrigieren?

Herzlichen Dank für eure Unterstützung

Dienstwagen, Steuererklärung, Versteuerung, Pauschalierung
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