Möglichkeit als Werkstudentin weiterhin in der privaten Krankenkasse eines Elternteils bleiben?

Guten Abend,

ich werde 20 Jahre alt, bin Studentin und für mein Studium von der Krankenversicherungspflicht der Studenten befreit.

Nun beginne ich nächsten Monat 16 Stunden die Woche als Werkstudentin zu arbeiten (bin also ordentliche Studierende und grundsätzlich greift für mich das Werkstudentenprivileg, wäre da nicht die Einkommensgrenze) und wurde überrollt von unterschiedlichen und sich widersprechenden Informationen über meine Krankenversicherung.

Ich bin über meinen Vater privat und die Beihilfe versichert (ich weiß, dass ist Umgangssprachlich), also eine berücksichtigungsfähige Angehörige. Jedenfalls werde ich mehr als 450€ im Monat verdienen und in der gesetzlichen Krankenversicherung bedeutet das ja, dass man Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung um die 80€ zahlen muss.

Nun meine Fragen: Gelten diese Einkommensgrenzen für mich auch? Muss ich mich jetzt selber versichern oder kann ich bei meinem Papa in der Versicherung bleiben? Und muss ich das dann bei der privaten Krankenkasse tun, da ich mich meines Verständnisses nach für die Dauer meines Studiums nicht mehr über die gesetzliche Krankenkasse versichern kann durch die Befreiung? An wen kann man sich bei solchen Fragen am besten wenden? Zudem habe ich gelesen, dass beim Werkstudentenprivileg die Höhe des Einkommens irrelevant sein soll, dann aber wieder dass man, wenn man mehr als 450€ verdient rausfällt, was stimmt nun?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen und bitte um Quellen für eure Aussagen, damit ich es nachlesen kann und etwas dazu lernen kann (und vermutlich auch für meinen AG, da die meistens selber nicht über solche Sonderfälle Bescheid wissen).

Vielen Dank und ein schönes Wochenende!

Student beihilfe krankenkasse Krankenversicherung Pflegeversicherung PKV private krankenversicherung Werkstudent
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Rente bei Pflegefall an Harz 4 angerechnet; Mietanteil für Pflegefall?

Hallöchen, ich lege gleich mal mit meinen Fragen los. Ich bin alleinerziehende Mutter von 3 Kindern und auf Harz 4 angewiesen. Durch einen Unfall ist meine 88 Jährige Oma zum Pflegefall geworden (Bettlägerig). Da ich sie auf keinen Fall in ein Heim abschieben würde habe ich beschlossen, sie nach Ihrem Krankenhausaufentalt zu mir nach Hause zu holen und sie mit Unterstützung eines Pflegedienstes selber zu pflegen. Ich werde dafür auch keine finanzielle Mittel von ihr annehmen, ich möchte nur das Sie ihre letzten Lebenstage im Kreise ihrer Liebsten verbringt. Das das Pflegegeld nicht ans Harz 4 angerechnet werden darf weiß ich (wird wahrscheinlich zum größten Teil für den zusätzlichen Pflegedienst drauf gehen ) ABER, was ist mit Ihrer Rente? Wird diese als Einkommen bei mir ins Harz 4 angerechnet? Das zweite Problem ist meine 3 Raum Wohnung, Oma braucht ihr eigenes Zimmer, ich schlafe dann mit einem meiner Kinder in der Stube bis ich was größeres gefunden habe. Mir und den Kids steht eine Kaltmiete von ca. 360 Euro zu, wie wird das dann aber mit Oma gerechnet? Könnte ich mir z.B. eine Wohnnung für 500 kalt suchen, das Amt zahlt meinen Anteil von 360 Euro und der Rest Oma? Unsere Situation ist wirklich gerade schlimm und eine zusätzliche psychische Belastung, ich wäre sehr dankbar wenn mir jemand mit Rat (vielleicht sogar Rechtlichen Grundlagen) helfen könnte um wenigstens diese Sorgen aus dem Kopf zu bekommen.

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Halbe Pflegeleistung für gesetzlich versicherte Beamtenwitwe: Wer ist ein Opfer der gesetzlichen Pflegeversicherung?

Als Beamtenwitwe mit eigenem prioritätsälterem Anspruch auf Sozialversicherungspflicht (SGB XI §20 Abs 1 Nr 1 / Nr 11) hat mich die gesetzl Pflegekasse der AOK mit Eintritt der Pflegestufe-3 zur Hälfte von meinem gesetzlichen Sachleistungsanspruch gesperrt, weil ich angeblich aus beamtenrechtlichen Bestimmungen gezwungen sei zur Mitgliedschaft in der Beihilfe (Zwang zur Beihilfeberechtigung, NBG §80, SGB XI §28 Abs 2). Damit muß ich die halben Pflegekosten selbst tragen, ca 1.200 EURO / Monat, obwohl ich als gesetzlich Versicherte Anspruch auf ganze Pflegesachleistungen habe, und die Pflegekasse mir als Beamtenwitwe immer ganze Beiträge abgeknöpft hat. Ich soll auf Grund meines Witwenstatus angeblich den „Anspruch auf Beihilfe“ haben (SGB XI §28 Abs 2), mit der Rechtsfolge, dass ich nur halbe Pflegesachleistungen erhalte. Den anderen Teil soll ich privat finanzieren, oder bei der Beihilfestelle einklagen, da die Beihilfe zum Tragen des anderen Teil der Pflegekosten verpflichtet sei. Die Beihilfestelle bestätigte meine Pflicht zur Beihilfeberechtigung, hat aber den Anspruch auf Beihilfe verneint, da ich als Beamtenwitwe gesetzlich versichertes Pflichtmitglied der GKV und damit auch der GPV sei und damit einen vorrangigen Leistungsanspruch gegen die GPV habe. Etwas anderes wäre, wenn ich gar nicht, privat oder freiwillig versichert wäre. Darüber hinaus erhalte ich als Pflichtmitglied der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht die gleichen Leistungen aus der Beihilfe, wie privat versicherte Beamte und Richter, sondern weniger. Die Beihilfe sei für mich als Beamtenwitwe vorrangig zuständig wenn ich privat versichert wäre, und würde zwischen 30% bis 70 % der Kosten tragen. Die einschlägigen Kommentare zu SGB XI §28 Abs 2 widersprechen meiner Sperre in der GPV. Von der Pflegesperre der gesetzl. Pflegeversicherung sind ca 50.000 bis 70.000 Personen betroffen. Die Pflege-Opfer in den Klauen der Beihilfe sollten sich gemeinsam zur Wehr setzen.

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Hallo, es geht um das Bafög unseres Sohnes.

Unser Sohn studiert und bekommt Bafög. Das Bafög richtet sich nach unserem (Eltern) Einkommen. Er wird im April 25 und bekommt somit kein Kindergeld mehr. Die Familienversicherung ist ebenfalls beendet und er mußte sich als Student versichern. Das kostet im Monat 80,00 Euro. Jetzt wurde das Bafög von 2010/2011 nochmal neu berechnet, da sich damals das Einkommen der Mutter verringert hatte. Es kam raus, daß er zuviel bekommen hat und muß dieses jetzt zurückzahlen. Es werden ihn von den 346,00 € jetzt bis August pro Monat 55,00€ abgezogen. Als bekommt er seit April nur 291,00€ heraus. Er mutß Miete (211 +15 Strom) bezahlen und jetzt auch noch Versicherungsbeitrag. Das Kindergeld fällt weg, er reicht mit dem Geld nicht um monatl. Kosten zu decken. Warum wird das nicht anders geregelt? Mit 25 wird vieles anders. Warum wird das Bafög trotzdem über das Einkommen der Eltern entschieden? Bei allen anderen Ämtern wird er jetzt als eigenständige Person behandelt. Wir werden zur Kasse gebeten obwohl wir selbst genug Ausgaben haben. Für mich ist die Verfahrensweise etwas unverständlich. Die AOK hat zwar einen Beleg für das Bafögamt mitgeschickt, man würde einen Zuschuß bekommen, aber man hat uns noch nichts mitgeteilt von der Bafög Stelle. Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen Martina Zahm

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Honorartätigkeit, Übungsleiterpautschale und Verhinderungspflege. Geht das?

Hallo,

ich bin in einer Honorartätigkeit (also selbstständig) als Einzelfallhelferin tätig (im Rahmen der Kleinunternehmerregelung was die Steuer angeht).

Außerdem bin ich im Rahmen der Ünungsleiterpauschale in einer Familie als Betreuerin tätig. Diese wird finanziert über das Pflegeleistungsergänzungsgesetz und wenn dieses ausgeschöpft ist zusätzlich über die Verhinderungspflege. In dieser Familie reize ich in der Regel den jährlichen Steuer-Freibetrag von 2100 Euro aus. Hier ist für die Abrechnung und Veraltung dieser Finanazen und Bürokratien ein Träger zwischengeschaltet, der sowohl die Eltern als auch die Helrfer entlasten soll und sich entsprechend um die Bezahlung und Organisation der Finanzen über die Pflegekasse kümmert.

Nun ist eine Familie aus meiner Einzelfallhilfe auf mich zugekommen und hat mich gefragt, ob ich außerdem und zusätzlich zu meinen og. Tätigkeiten noch für ihr Kind im Rahmen der Verhinderungspflege für sie tätig werden könne.

Kann ich das? Wenn ja, habe ich davon steuerliche Nachteile? Wie gestaltet sich die Abrechnung im zuletzt genannten Fall? Geht das auch ohne einen Träger? Kann ich diese Tätigkeit direkt mit der Pflegekasse abrechenen ode rüber die Eltern oder wie? Wen kann ich befragen, um Antworten zu finden?

Vielen Dank für etwaige Rückmeldungen hier.

redbrodi

Pflegekasse Pflegeversicherung Übungsleiter Verhinderungspflege
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KSK und Nebenjob - Jahrelang doppelt Sozalversicherung gezahlt

Hallo liebe Forengemeinde,

Ich bin selbständiger freiberuflicher Musiker und seit 1996 über die Künstlersozialkasse sozialversichert (KV: Hamburg Münchener, 01.01.2010 aufgegangen in der DAK) .

Seit 2001 übe ich eine sozialversicherungspflichtige Nebentätigkeit aus, von deren Aufnahme ich die KSK und KV seinerzeit in Kenntnis gesetzt habe.

Die freie künstlerische Tätigkeit ist in zeitlichem und finanziellem Umfang immer die Hauptätigkeit gewesen und dies ist auch von KSK und mittlerweile auch der DAK geprüft und bestätigt worden.

Ich habe seitdem für beide Einkünfte KV-, PV- und RV- Beiträge bezahlt, als Musiker an die KSK (die die Beiträge an die entsprechenden Träger weiterleitet), als Nebenberufler monatlich direkt abgezogene Beiträge für KV, RV und PV.

Jetzt hat meine KV (DAK) sich ohne mein Wissen bei der KSK mit der falschen Hinweis gemeldet, ich habe am 01.01.2010 eine sozialversicherungspfl. Tätigkeit aufgenommen und meine freiberufliche Tätigkeit "spiele lediglich eine untergeordnete Rolle". Dies musste ich nun mit einigem Aufwand richtigstellen und nach vielen Briefen ist nun mein alter Status bei der KSK wieder hergestellt. Von der DAK dazu übrigens direkt an mich kein Wort, sondern nur ohne mein Wissen an die KSK ('Über mich statt mit mir " reden war anscheinend die Devise).

Ergebnis dieses Vorgangs war jedoch die Feststellung der wohl doppelt gezahlten Beiträge.

Ich werde nun konsequenterweise meinen Arbeitgeber (Nebentätigkeit) in Absprache mit der KV (DAK) veranlassen, keine KV- und PF- Beiträge mehr abzuführen.(Siehe dazu auch Seite 2 dieser interessanten KSK Rechtsinformation:www.kuenstlersozialkasse.de/wDeutsch/download/daten/Versicherte/Versicherung_trotz_Nebenjob.pdf )

Meine Frage: Wie sieht es mit rückwirkenden Beitragserstattungen, aus? Wie stehen die Chancen, die doppelt gezahlten KV (und PV) Beiträge (und zwar für die untergeordnete, sprich Nebentätigkeit) auch über die vierjährige Verjährungsfrist hinaus zurückzubekommen?

Danke im Voraus fürs Lesen und (hoffentlich) Beantworten!

Finn.

Krankenversicherung Künstlersozialkasse Pflegeversicherung DAK Rückerstattung
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Pflegeversicherung- Muss meine Mutter all Ihre Ersparnisse hergeben?

Hallo, meine Mutter hat letzte Woche einen Schlaganfall gehabt. Zum"Glück" ist nur das rechte Auge betroffen. Sie macht sich jetzt natürlich sorgen was passiert wenn Sie zum Pflegefall wird.

Sie ist bei der BARMER, und somit automatisch Pflege-versichert. Ich glaube aber nicht das der gesetzliche Anspruch auf Pflegegeld reicht.

Auf der "hohen Kante" hat Sie ca. 80000€. die sind auf einen Konto festgelegt. Ich bin der einzige Sohn, weiter Mitglieder der Familie gibt es nicht mehr. Mein Vater ist vor 9 Jahren verstorben.

Jetzt die Frage: Wie sieht es aus wenn Sie pflegebedürftig wird. Ist das Geld dann weg? Was muss ich von meinen Ersparnissen hergeben?

Wie können meine Mutter und ich dafür sorgen das das Geld so umgelegt wird, das ich das Geld bekomme?

Würde es helfen wenn meine Mutter eine Eigentumswohnung (2 Zimmer, also relativ klein) kauft? Oder muss die Wohnung dann auch verkauft werden um die Kosten zu decken? Würde es helfen wenn ich in die Wohnung ziehen würde wenn Sie zum Pflegefall wird, oder ins Altersheim muss? Oder muss ich dann die Wohnung auch verkaufen?

Wie sieht es aus mit dem pflegen? Meine Mutter wohnt in NRW, ich auch, aber ich arbeite weltweit. Ich bin also nur alle 2 bis 4 Wochen am Heimatwohnsitz. Muss ich dann meine Job aufgeben um sie zu pflegen?

Am wichtigsten ist mir aber eigentlich die Antwort: Wie schaffe ich es das der Staat Ihr nicht alles Geld, wofür sie ihr leben lang geschuftet hat wegnimmt. Ich weiß das es eine Auskunftsplicht gibt, so ist also das umbuchen auf mein Konto auch nicht möglich, genauso wie das abheben und "unters Kopfkissen legen" nicht möglich. Weil es, so weit ich weiß eine 10 jährige Nachverfolgung durch die Banken gibt. Unglaubwürdig ist wohl auch zu behaupten das Sie das Geld in der Spielbank "verzockt" wenn Sie jetzt monatlich 1000€ oder mehr abhebt.

Ich fühle mich mit der Situation überfordert, genau so wie meine Mutter. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Vielen DANK!

Liebe Grüße, Tobi

Geld Eigentumswohnung Erbe Pflegeversicherung Ersparnis Schenken
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Pflegebedürftige UK-Rentnerin nach D holen. Was ist bei Kranken-/Pflegekasse/Rente zu beachten?

Mangels genauester Fachkenntnis in diesem Gebiet muss ich jetzt mal die Fachleute hier fragen, bevor ich morgen anfange, rumzutelefonieren deswegen:

Mandant (Engländer) lebt in Deutschland. Seine Mutter (Engländerin) ist Rentnerin und lebt bislang noch in UK, ist dort auch versichert. Da sie nach seiner Aussage demnächst nicht mehr alleine wohnen kann, ist der Plan, sie nach Deutschland umziehen zu lassen und hier einen Platz im betreuten Wohnen und später evtl. einen Pflegeplatz zu suchen, in der Nähe der Kinder.

  • Was ist zu beachten, was ist zu tun, um die Dame hier ins soziale System zu bekommen?
  • Wo muss man hingehen, welche Formulare braucht man, was muss man nachweisen?
  • Werden die Abgaben dann auf die englische Rente berechnet?
  • Im Netz habe ich den Hinweis gefunden, dass man bei Pflege auch ans originäre Sozialsystem rangehen kann, stimmt das? Welches Pflegekassensystem gibt es in UK?
  • Wartezeit im deutschen System oder übernehmen die ohne Probleme die englischen Versicherungszeiten? (Folgefrage wäre dann: Gibt es für solche Fälle einen EU-internen Kostenausgleich zwischen den Ländern? Sonst wird das aufnehmende Land ja mehr belastet und das abgebende Land behält die eingesammelten Gelder und freut sich...)

Da bin ich mal gespannt, was Ihr dazu wisst. Danke im voraus!

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