Darf ich die Handwerkerrechnung kürzen?

Sachverhalt: Badrenovierung. Baumaßnahme wurde erst eine Woche später begonnen als vereinbart (1 Woche Urlaub umsonst). Die frisch verputzte Wand musste nochmal aufgehauen werden, da der Monteur etwas vergessen hatte an der zugeputzen Stromabzweigdose für den Badheizkörper zu schalten. Der Spiegelschrank wurde falsch aufgegangen, so dass neue zusätzliche Löcher in die neu gelegten Fliesen gebohrt wurden.

Die Duschabtrennung wurde falsch montiert, so dass die Seitenwände nicht mehr passten und neu bestellt werden mussten. Wartezeit wieder 5 Wochen. Badaccessoirs (Handtuchhalter, WC Bürste, usw) wurden nicht rechtzeitig bestellt. Wartezeit 4 Wochen. Toilette wurde falsch montiert. Das ist Gott sei Dank rechtzeitig aufgefallen, bevor sie wieder von der Wand abgefallen ist.

Dazu noch Kleingkeiten, z. B. das Waschbecken wurde erst nach ca. 4 Wochen - nach mehrmaliger Aufforderung - mit Silikon verklebt. Dauer der Renovierungsarbeiten wurden vom Handwerker auf 10-14 Tage angegeben mit der Zusicherung, dass nach 14 Tagen alles fertig ist. Nach ca. 3-4 Wochen war das Bad wieder benutzbar, jedoch nur provisorisch. Nach ca. 5 Monaten war das Bad soweit fertig gestellt. Die letzte Silikonfuge wurde dann nach 11 Monaten fertiggestellt.

Die Abschlusszahlung haben wir bis zu diesem Zeitpunkt einbehalten und noch nicht bezahlt. Ich möchte die Gesamtrechnung gerne aufgrund dieser Tatsachen kürzen.

Ist dies möglich? Wenn ja, um wieviel Prozent?

Würde mich über eine aussagekräftige Antwort freuen.

rechnung, Mangel, Renovierung
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Vermieter reagiert wochenlang nicht auf Kündigung und anderes - was tun?

Hallo, ich muss leider etwas ausholen, um unser Problem zu erklären: Wir (mein Verlobter und ich) sind zum Juli in eine frisch teilsanierte Wohnung gezogen. Am Anfang gab es kleine Probleme, die wir immer schnell mit der Frau des Vermieters per Mail lösen konnten. Anfang/Mitte Dezember bat ich die Wohnzimmertür reparieren/nachbessern zu lassen, da sie nicht schließt. Ich erhielt nie Antwort. Einen Monat darauf richtete ich noch eine Anfrage an den Vermieter, wegen mangelhafter Arbeit bei der Sanierung bzw. beim Kücheneinbau. In der Wohnung befindet sich eine neue EBK, die wir mit monatlich 100,-€ (5 Jahre) abzahlen. Wieder keine Reaktion. Inzwischen hatte sich aber ein ganz anderes Problem aufgetan: Die Fima in der mein Verlobter arbeitet droht pleite zu gehen, drei Monate war sie nicht in der Lage das Gehalt voll und fristgerecht zu bezahlen, daher suchte er nach einer neuen Stelle. Die fand er auch recht schnell, allerdings nicht in der gleichen Stadt, sondern in der Stadt in der ich arbeite und zu der ich täglich 2 Stunden (hin und zurück) pendle. Also möchten wir jetzt dort hin umziehen. Die Kündigungsfrist bei dem Job meines Verlobten betrug nur einen Monat, bei der Wohnung sind es aber 3 Monate, allerdings muss er den neuen Job am 1.3. antreten. Wir haben Ende Januar die Kündigung per Post geschickt, mal wieder keine Reaktion! Uns ist klar, dass wir kein Recht haben früher auszuziehen, aber hätten wir nicht wenigstens eine Kündigungsbestätigung bekommen müssen? Wir haben darum gebeten schon zum März ausziehen zu können und vorgeschlagen Nachmieter zu suchen, was wir dann auch getan haben, obwohl wir keine Antwort hatten. Nach einer gewissen Zeit haben wir bei den Vermietern angerufen, das Telefon ist abgestellt... Einige Zeit später sind wir mal an deren Haus vorbei gefahren, kein Name mehr an Klingel und Briefkasten... Also habe ich unseren Vermieter gegooggelt und seine Firma ausfindig gemacht und dort mal angerufen, aber er ist angeblich nie da (bei den 2mal die ich´s versucht habe). An die Firmen-E-Mail-Adresse haben wir dann nochmal die Kündigung geschickt, keine Reaktion, auch kein Rückruf um den ich gebeten hatte. Dann habe ich von Nachbarn die Handynummer seiner Frau bekommen und diese in Frankreich erreicht. Sie ist Französin und lebt wohl den Winter über dort. Das führte allerdings zu einer prompten Reaktion seinerseits, er wollte die Selbstauskünfte der Wohnungsinteressenten haben! Es schien also, als wäre er einverstanden, dass wir zum März ausziehen. Wir haben 3 gutsituierte junge Paare vorgeschlagen, alle uns ähnlich, so dass sie seinen Vorstellungen entsprechen müssten und ins Haus passen. Das war vor 10 Tagen, seit dem wieder keine Reaktion! Auch nicht, als ein Paar abgesprungen ist, was ich ihm natürlich gleich weiterleitete. Und auch nicht, als ich für dieses Paar neue Interessenten gefunden habe und ihm die Selbstauskunft schickte. Was sollen oder können wir jetzt machen??? Danke im voraus V.

Kündigungsfrist, Mietrecht, Sanierung, vermieter, Mangel, Nachmieter
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Rollerkauf ein Flop. Rechte des Verbrauchers? Stress statt Spaß.

Welche Rechte habe ich als Verbraucher beim Kauf eines Rollers? (Neukauf im Laden) Punkt 1: Rückgaberecht. - Nutzungsdauer des Rollers genau eine Woche - Zurückgelegte Kilometer – 90 Vor dem Kauf habe ich den Verkäufer auf diese Thema angesprochen. Der Jungermann, der Sohn des Inhaber meinte: „Im Grunde schon, aber Sie müssen die gefahrene Kilometer erstatten“ Von vorne weg, als ich mit dem Vater eine Woche später telefoniert habe: „Was für eine Rückgabe? Es gibt bei mir keine Rückgabe! Sie sind doch mit dem Roller schon gefahren! Keine Diskussion mehr“ FRAGE AN EXPERTEN: Wer hat Recht, der Sohn oder der Vater. Hat ein Verbraucher auch in diesem Fall Rückgaberecht? Punkt 2: Transport Kosten beim Mängelanspruch - Die Tankanzeige war kaputt. Ich musste den Roller zwei Stunden schieben. (war leichtbekleidet ohne Geld und Handy am See baden) - Nach dem Tanken sprang der Roller trotzdem nicht mehr an. Vorgeschichte: ich habe den Roller bei uns in Augsburg vor Ort erworben, und mit einem geliehenen VW-Bus nach Hause transportiert. ( da doch andere Ende der Stadt, wohne außerhalb) So, zurück zum Mängelanspruch. Ich habe dem Verkäufer schriftlich eine Frist für Mängelbeseitigung gesetzt, andernfalls trete ich vom Vertrag zurück. Ergänzend habe ich ihm den Standort des Rollers genannt. Da er am Telefon davor an einer leicht reparierbaren Fehler sprach, so fand ich die 5 Tage Frist als angemessen. Der Händler wollte, dass ich den Roller vorbei bringe. Ich wollte, dass er zu mir kommt und den Roller vor Ort repariert oder den Roller selber abholt. Warum? Als erstens, habe ich wirklich keine Zeit (meine ursprüngliche Gedanken – Roller = Stressabbauen = etwas Spaß habe usw.) Zum zweiten, weiß ich, wie ein Unternehmer sich fühlen muss, wenn seine Kunden berechtigt unzufrieden sind, wenn die neue Ware (1.300€) bereits nach einer Woche kaputt ist. Nämlich: Verantwortungsvoll, Entgegenkommend, Schamgefühl.

Zu weit gedacht. Seine telefonische Rückmeldung auf meine Beschwerde: „Warum schieben sie ihn denn, lassen sie stehen und rufen sie ein Taxi oder Abschleppdienst“….“sie sollen auf die gefahrene Kilometer achten und nicht auf Tankanzeige“ usw.

Und so kam der Händler ein paar Tage später und holte den Roller ab. (Er hat dafür auch ein passendes LKW mit einer kleiner Rampe)

Heute war letzter Tag, Fristablauf. Der Händler rief mich an, der Roller ist fertig ich kann ihn abholen, ABER nur wenn ich vorher 30 € fürs Transport bezahlt habe.(Er hat ihn ja abgeholt)

Trift das § 439 (2) BGB in meinem Fall oder gib es da irgendwelche Ausnahmen. Kann ich von dem Verkäufer Rücktransport nach Reparaturen ruhig verlangen? Und wenn er damit nicht einverstanden ist und die Frist abgelaufen ist, kann ich vom Vertrag zurücktreten und das Geld verlangen?

Und wenn erneut die gleiche Mängel auftreten und ich den Roller (Gott bewahre) wieder schieben muss. Kann ich dann ein Schadenersatz fordern und vom Vertrag zurücktreten?

Segne alle Robingoods-Experten, dieser Site.

Recht, Verbraucherschutz, Mangel, Rücktritt
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Haben wir Anspruch auf das Abschleifen und Versiegeln des Parkettfussboden?

Wir sind in eine neue Wohnung mit Parkettfussboden eingezogen. Im Mietvertrag (Vertragyzusatz) steht das Klausel " Die Wohnung wird renoviert übergeben". Die Wohnung wurde uns von dem Makler vermittelt. In der Exposé wurde der Zustand der Wohnung als "neuwertig" bezeichnet. Bei der Wohnungsübergabe (und Einzug) haben wir festgestellt dass die Wohnung in einem katastrophalen Zustand war: nur die Wände wurden vom Vormmieter gestriechen, Gestank von kaputten Rohren im Bad verbreitet sich in die ganze Wohnung, und - vor allem - ist das Parkett so abgenutzt dass es gar kein Lack auf großen Stellen gibt. Dazu kommen noch schwarze Flecken in allen Zimmer, Wasserschaden in der Küche, große Weinflecken im Schlafzimmer, teilweise schwarzes Parkett im Wohnzimmer. Das Ganze sieht ungepflegt und ziemlich schrecklich aus. Das einzige was jetzt helfen kann ist Abschleifen und neu Versiegeln. Die Flecken können gar nicht aufgewischt werden.

Nun, bei der Übergabe hat uns die Hausverwalterin versprochen dass die Wände und Decken neu gefärbt werden (was heute, also in 14 Tage) passiert. Die Wohnung wurde auch gereinigt. Die Hausverwalterin ist danach ins Urlaub gegangen und jetzt sitzen wir in der Wohnung und warten auf den Handwerker der muss uns Wasserschaden in der Küche ersetzen, was die Hauptproblemen mit dem Boden gar nicht löst - Parkett sieht schlecht in der ganzen Wohnung aus. Von ihm haben wir aber noch keinen Anruf erhalten. Der Gestank aus dem Bad ist immer noch da, wir sind im Limbus und können weder die Geräte in der Küche anschließen noch die Schränke aufbauen. Sonst, falls der Fußboden tatsächlich renoviert wird, müssten wir sie wieder weg nehmen. Die emotionelle Belastung wird unterträglich. Mitterweile ist schon nach unserem Einzug halb des Monats vorbei. Worauf haben wir denn Anspruch?

1) Können wir Mietfreie Zeit verlangen für die Zeit in der die Mängel beseitigt werden? 2) Muss der Vermieter uns das Parkett renovieren? 3) Trägt der Makler schuld daran dass die Wohnung nicht so präsentiert wurde wie sie wirklich ist?

Vielen Dank!

Mietrecht, Mangel, Renovierung, Renovierungskosten
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