Einschätzung der aktuellen Steuerlage zu Kryptowährung?

Guten Tag,

wie oben im Titel zu sehen geht es um den Handel mit Kryptowährung und die steuerliche Belastungen.

Erst einmal zu mir:

Ich bin 24 Jahre, Student, arbeite seit 2 Jahren nicht mehr, um den "Luxus" zu haben mich auf das Studium komplett konzentrieren zu können - Sprich ich habe kein Einkommen.

Zu der Situation:

Ich habe mich im letzten Monat auf einer Broker-Plattform Namens Crypto.com registriert und knapp 3000€ auf verschiedenste Währungen investiert. Ich habe eine Währung, in eine andere Währung "getradet" und einen kleinen Gewinn von ca 20€ erzielt. Jedoch habe ich den trade nur getätigt um langfristig daran fest zuhalten.

Nun meine Frage(n):

Nach meinem aktuellen Kenntnisstand habe ich einen jährlichen Steuerfreibetrag von bis zu 599€ - bitte korrigiert mich, wenn dies falsch ist oder diese Regelung nicht für meine Situation gilt. Kann ich die Währung wovon ich nach dem trade nun mehr besitze, ohne "bedenken" so verkaufen (komplette Coins) das ich in dem Steuerfreibetrag lande ? also auch wenn ein Teil gekauft und der andere durch trades erworben wurde ? bin ich trotzdem verpflichtet dies beim Finanzamt zu melden ?

Meine Absicht:

Durch den Gewinn danach noch die Möglichkeit "günstig" einzusteigen. Also von 3000€ Einsatz auf 3599€ zu erhöhen.

Ab wann empfiehlt es sich eine Steuererklärung zu machen ? Auch unbedingt nach einem Jahr obwohl Gewinne bei Veräußerungsgeschäften steuerfrei sind ?

Ich bedanke mich im voraus für die Antwort(en).

Steuern, Kryptowährung
5000 Euro aus dem nichts und weiter investiert?

Guten Tag,

Ich frage für einen Freund eines Freundes in der Ich-Form🤪.

Und zwar habe ich im Jahre 2018 aus dem Nichts 5000 Euro in bar auf mein Konto eingezahlt (nicht aus illegalen Aktivitäten, sondern durch eine Schenkung eines Elternteils, nicht dem FA mitgeteilt wegen der offensichtlichen Unterschreitung der Grenze, ziemlich bescheuert wie sich zeigen sollte). In dem Monat Oktober 2018 fand die Einzahlung statt. Im August 2018 fing ich gerade nach langer Zeit an zu arbeiten, davor bekam ich Arbeitslosengeld 2 während einer Unschulung. Der Eingang der Zahlung fand also statt, während ich für etwas über einen Monat in Arbeit war (Gehalt nur ca. 1200 Euro netto). Soweit eigentlich kein Problem.

Ich habe dieses Geld jedoch investiert in Ethereum und nachfolgend habe ich Ethereum in Iota eingetauscht und dies alles dokumentiert. Sollte ich meine Iotas irgendwann mit erheblichen Gewinn verkaufen, habe ich die Befürchtung, man könnte behaupten, dass ich wegen des Alg2 Bezuges vorher und dem geringen Gehalt von einem Monat, mir kaum eine Summe von 5000 Euro ansparen hätte können, oder dass ich das oder eine Schenkung hätte melden müssen. Was kann da auf mich zukommen? Ich hörte schon von ähnlichen Fällen, allerdings nur Geschichten, die ich nicht überprüfen kann. Wäre es in dem Fall schlau, die Schenkung nachträglich mitzuteilen? Was würde schlimmstenfalls wegen der Ordnungswidrigkeit drohen, das nicht mitzuteilen? Oder kann ich mir das theoretisch auch auf dem Flomarkt verdienen haben?

Arbeitslosengeld, Investment, schenkung, Steuern, Kryptowährung
Unternehmen für Web-Service gründen, der nur über Ethereum bezahlt wird?

Guten Tag,

ich habe vor, einen Web-Service zu betreiben, der über einmalige Zahlung der Nutzer mit der Kryptowährung "Ethereum" (nicht Bitcoin, welches schärfer reguliert ist, soweit ich weiß) finanziert wird.

Ich erwarte Einnahmen von umgerechnet 1000€ im Monat und Ausgaben von nur 20€.

Nun ist meine Frage: Brauche ich dafür eine Firma? Reicht auch ein Gewerbe? Oder ist es aufgrund der rechtlichen Einordnung von Ethereum möglich, das ganze ohne Gewerbe/Firma zu händeln?

Die Sache ist, dass das Geld auch erst einmal im Krypto-Raum verbleibt. Es wird nicht ausgezahlt. Teile werden vielleicht auf andere "Wallets" (also Krypto-Konten) transferriert, die auch mir gehören. Von diesen zahle ich dann vielleicht auch einmal unregelmäßig etwas aus (aber maximal ungefähr 100€ im Monat) an mein Bank-Konto.

Nun noch ein zweiter kleiner Sachverhalt: falls dazu ein Gewerbe / eine Firma gegründet werden muss, so könnte das problematisch werden, weil ich bei meinen Eltern wohne und diese ALG II beziehen - wir sind eine Bedarfsgemeinschaft. Gegebenenfalls müsste ich mich also bei meinen Eltern beteiligen. Wenn "Ethereum" aber nicht als "echtes Geld" angesehen würde, dann würde ich auch wenig Geld verdienen. Das wäre vorteilhaft wegen der Mitbeteiligung bei meinen Eltern, aber dann würde vermutlich das Jobcenter/Finanzamt sich beschweren, dass das Gewerbe/Unternehmen keine Gewinne abwirft.

Können Sie mir die ein paar Vorschläge in die richtige Richtung geben?

ALG II, Hartz IV, jobcenter, Steuern, Unternehmen, Kryptowährung

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