Llebensversicherung abgetreten?

5 Antworten

Ich stimme der Lösung von @Privatier59 zu.

Dabei hätte es eben diese Diskussion dann auch gegeben, wenn der E für die Besicherung eine neue Versicherung abgeschlossen hätte, nämlich für ie Einzahlungen der ersten Jahre.

Es sollte doch ein Taschenrechner zu finden sein, um das zu ermitteln.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Das Massaker, das da an der deutschen Schriftsprache angerichtet worden ist sollen andere beweinen. Ich konzentriere mich auf die von Dir gestellte Frage:

Natürlich bekommst Du die Versicherungssumme ausgezahlt. Da gibt es keinerlei Zweifel. Du bist Versicherungsnehmer und versicherte Person.

Allerdings werdet Ihr Euch untereinander wohl auf die spätere Aufteilung des Auszahlbetrags einigen müssen.

Die Beitragszahlung hat der Ex-Mann ja nicht als Geschenk an Dich übernommen, sondern weil er die Sicherheit für den Kredit erhalten sehen wollte, also im Eigeninteresse. Damit steht ihm ein seinem Zahlungsanteil entsprechend ein Anteil an der Versicherungssumme zu.

Rechtlich zu lösen ist das entweder über die Vorschriften über die ungerechtfertigte Bereicherung oder aber, indem man einen Vertrag eigener Art annimmt.

entsprechend ein Anteil an der Versicherungssumme zu.

Ich sehe es gefühlsmäßig etwas anders: Er erhält nur seine gezahlten Beiträge zurück, ohne Verzinsung und ohne Gewinnanteile aus der Versicherung, da er sich seinerzeit die Versicherung als Sicherheit einfach angeeignet hatte, statt für eine Pfandfreigabe zu sorgen.

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@LittleArrow

Wobei der Unterschied -um bei den Gefühlen zu bleiben- möglicherweise herzerweichend klein sein könnte.

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Da hat die Versicherung doch die Antwort schon gegeben - die Versicherungssumme bekommst Du, denn Du bist der Versicherungsnehmer. Wer die Beiträge gezahlt hat ist primär für die Auszahlung irrelevant.

Wenn der Exmann davon etwas will muss er klagen und seine Ansprüche begründen und belegen. Und bis das passiert lehnst Du Dich zurück und sagst "mach mal".

Hallo, klar ist: die Versicherung zahlt an Dich aus (wenn Du nicht nur VN und VP sondern auch bezugsberechtigt bist).

Dein Mann kann nur anschließend zivilrechtlich gegen Dich vorgehen (Bereicherung). Das Ergebnis bleibt spannend, denn er hat die Situation selbst verschuldet und hat auch von der Sicherheit profitiert. Für eine Aufteilung der Versicherungssumme nach gezahlten Beiträgen oder Laufzeit sehe ich keine Grundlage.

Ich würde ihm 80% seiner gezahlten Beiträge anbieten. Damit solltet Ihr beide leben können.

Viel Glück

Barmer

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Nun, aus Sicht der Versicherung ist der Sachverhalt eindeutig. Du bist VN und VP und bekommst daher die volle Summe ausgezahlt. Die Ansprüche die der ehemalige Gatte nun geltend macht sind rein zivilrechtlicher Natur. Da bleibt ihm der Klageweg. Da du nichts weiter von weiterführenden Vereinbarungen geschrieben hast sieht das formaljuristisch für ihn nicht so positiv aus. Also ihr werdet euch entweder aussergerichtlich einig werden oder er muss klagen. Die Versicherung wird auf jeden Fall die volle Summe an Dich auszahlen.

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