Carports gebaut. Auftraggeber zahlt nicht (Baufertigstellung Juni 2019). Was habe ich für Option?

Guten Tag und vielen Dank für Ihre Zeit!

Ich stell zunächst die Rangliste auf:

1. Bauherr 2. Bauunternehmen 3. Holzhändler/-dienstleister 4. Ich Zimmermann (alleine selbstständig in Berlin, rechtlich nicht versichert)

Nachdem das Bauunternehmen den Holzhändler beauftragt hat, obwohl dieser keine Fachleute hat um den Auftrag umzusetzen, hat der Holzhändler Zimmerer (mich und drei weitere selbständige Kollegen) beauftragt den Bau der Carports in Potsdam umzusetzen, was wir auch taten.

Alle Absprachen wurden mündlich festgelegt, ich habe lediglich drei Zeugen die mit dabei waren und alles bestätigt können und würden.

Nach Bauabschluss hat der Holzhändler mir 3000,00€ bezahlt, den restlichen 4662,41€ renne ich bis heute hinterher. Ich habe dem Holzhändler heute morgen erst wieder per SMS an seinem Rückstand erinnert.

Viele Telefonate, Mails, SMS und Mahnungen haben bisher nichts bewirkt. Obwohl mir per Telefon immer wieder leere Versprechungen gemacht wurden wie z.B. eine Ratenzahlung.

Ein Zimmererkollege (mit Rechtsschutz) ist rechtlich gegen dem Holzhändler vorgegangen und hat sein Geld bekommen). Die andern zwei Kollegen haben es schon lange aufgegeben, bei den beiden ist auch nicht so viel Geld offen wie bei mir.

Ein Inkasso Unternehmen wollte mir nicht weiter helfen weil es keinen schriftlichen Vertrag gibt.

Ich kann wirklich nicht auf das Geld verzichten, vor allem nicht weil ich aktuell sehr wenig habe.

Was kann ich tun um meine restlichen 4662,41€ zu bekommen?

Vielen Dank für eure Antworten und mit besten Wünschen für eure Gesundheit!

Jochen A.

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Telefonate, Mails, SMS und Mahnungen - aber immer noch, selbst nach so langer Zeit, kein gerichtlicher Mahnbescheid? Den kann man selbst anleiern, das ist nicht schwer und als selbständiger Handwerker sollte man auch wissen, wie das geht. Wenn es bisher nie nötig war - dann eben jetzt lernen.

Justizportal des Bundes und der Länder: Mahnverfahren

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Ob die Notarkosten Werbungskosten darstellen oder nicht, hängt davon ab, in welchem Zusammenhang die Grundbuchumschreibung erfolgt ist.

Hast Du z.B. ein Objekt erworben, welches zukünftig vermietet oder verpachtet werden soll, dann wären die Notarkosten Bestandteil der Anschaffungskosten, die - soweit sie nicht auf Grundstücke, sondern auf Gebäude entfallen, abzuschreiben sind. Die Abschreibungsdauer richtet sich wiederum danach, was genau da erworben wurde.

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Die Rücklastschriftgebühr darf nur so hoch sein wie die tatsächlich entstandenen Kosten, diese kannst Du Dir also nachweisen lassen. Was die Mahnkosten angeht, hat der BGH entschieden, dass bereits 2,50 € zu viel sein können.

Musterschreiben, um dagegen vorzugehen, findest Du reichlich im Netz.

Allerdings hat Gandalf selbstverständlich vollkommen Recht - es könnte sich um den Beitrag für den Zeitraum 19.09.-18.10. gehandelt haben. Sieh halt in Deinen alten Kontoauszügen nach, wann die erste Zahlung erfolgte und vergleiche anhand des Vertrages, ob die Beiträge demnach vor- oder nachschüssig gezahlt werden.

Und in Anbetracht der Tatsache, dass hier freiwillig und kostenlos geholfen wird, kannst Du Dir deine ruppigen Bemerkungen gern sparen. Denn auch damit, dass nur die Buchhaltung des Fitnessstudios sagen kann, ob ihr die Kündigung bekannt gemacht wurde, hat Gandalf vollkommen Recht und sein Hinweis war vollkommen richtig - und Fehler passieren überall, nicht alles ist immer betrügerische Absicht. Wenn der ganze Beitrag fälschlich eingezogen wurde (bzw. der Versuch gestartet wurde), sind die Mahn - und Rücklastschriftkosten ohnehin obsolet.

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Man kann bei Tiktok Münzen kaufen ohne Bestätigung durch Fingerabdruck oder PIN? Ich bin nicht bei Tiktok, aber das kommt mir dann doch unwahrscheinlich vor?

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Jeder, der ein zu versteuerndes Einkommen über dem Grundfreibetrag hat, muss Steuern zahlen, Alter ist da völlig irrelevant.

Vom den Einkünften werden allerdings noch Sonderausgaben und Vorsorgeaufwendungen abgezogen, um das zu versteuernde Einkommen zu ermitteln.

Wenn dein Ausbildungsgehalt entsprechend hoch ist, führt aber Dein Arbeitgeber die Lohnsteuer ab. Mit einer Steuererklärung kannst Du Dir eventuell etwas davon zurückholen.

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Oh je - Du wirfst ziemlich viele Begriffe munter durcheinander, hast Du Dich denn so wenig informiert vor dem Start in die Selbständigkeit?

Nicht Dein Einkommen muss unter 22.000 € liegen, sondern Dein UMSATZ - das sind Deine Einnahmen vor Abzug der Kosten. Du schreibst allerdings, Du seist Therapeutin - was für eine Art von Therapeutin denn? Nach §4 Nr. 14 UStG sind nämlich viele Gesundheitsberufe von der Umsatzsteuer ohnehin befreit.

Und die KleinUNTERNEHMERregelung (nicht Kleinverdiener, so was gibt es nicht), die Du beanspruchen möchtest, hat nur etwas mit der Umsatzsteuer zu tun, Einkommensteuer kann je nach Höhe des Gewinns durchaus anfallen.

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Vermögen=die einer Privatperson zustehenden geldwerten Güter, Rechte und Forderungen ohne Abzug der Schulden und Verpflichtungen

Eine Person hat ein Grundstück im Wert von 500.000 € = Bruttovermögen.

Bruttovermögen=Summe der bewerteten Vermögensbestände Nettovermögen=Bruttovermögen abzüglich der Verbindlichkeiten

Dieselbe Person hat auch noch 200.000 € Schulden

500.000 - 200.000 = 300.000 € = Nettovermögen.

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Wenn Dir Deine Bank keinen Kredit gibt, hat das in aller Regel gute Gründe. Hier kennt Dich niemand, niemand kann einschätzen, wie groß die Chance ist, sein Geld jemals wiederzusehen, daher wird Dir hier niemand etwas leihen.

Deine Verwandten, Freunde und Bekannten oder Dein Arbeitgeber kennen Dich und sind daher Deine Ansprechpartner.

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Sie muss ja auch sich UND euren Sohn versorgen, hat also mehr Kosten als Du, der nur sich selbst versorgen muss. Das Pflegegeld ist Ausgleich für die Mehrkosten, die durch den Umstand verursacht werden, der Grund für das Pflegegeld ist.

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Ich versuche mal zu sortieren.

Du hast also eine Exfrau und mit dieser einen Sohn. Und Du hast einen Ehemann und der wiederum hat eine Partnerin.

Soweit richtig?

Und jetzt kommt die Exfrau um den Umgang wahrzunehmen und wohnt dann für das Wochenende im Haus der Partnerin.

Immer noch richtig?

Und Du traust jetzt entweder der Mutter des Kindes oder der Partnerin des Ehemanns nicht zu, dass sie dafür sorgen, dass der Sohn am genannten Wochenende ordentlich untergebracht ist?

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Was Du vergessen hast zu schreiben ist, WARUM Du nur 30 Minuten Unterricht hattest...

Warst Du zu spät? Dann schuldest Du die 40 €, denn sie hätte ja für 60 Minuten zur Verfügung gestanden.

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Die Steuernachzahlung für 2022 ist nur deshalb 0, weil bereits 1.250 € pro Quartal gezahlt wurden. Die Steuerlast für2022 ist aber 5.000 € - daher wird es dabei bleiben, dass U auch für 2023 vierteljährlich 1.250 € Vorauszahlungen wird leisten müssen (und für 2024 auch, mindestens bis zu dem Zeitpunkt, wo der Bescheid 2023 vorliegt, welcher ja ggf. eine andere Steuerlast ausweist)

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Tham05,

was erwartest Du denn jetzt für weitere Antworten durch die Wiedereinstellung der Frage? Wie Dir Answer123 bereits erklärt hat, gibt es keine allgemeingültige Antwort auf Deine Ursprungsfrage, und eine Ergänzung hast Du nicht vorgenommen.

Ruf halt am Montag an und frage höflich nach.

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Dann wird jetzt Deine Zahlungsfähigkeit geprüft.

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Und dann hast Du nachgefragt und dann hat man dir was genau geantwortet?

Ich habe eine Vermutung. Das Geld Deiner Eltern wird vermutlich für die Kosten verwendet, die durch Deine Unterbringung in der Krisen-WG entstehen, denn das ist nicht billig. Und ich vermute, die 60 Franken sind der Taschengeldsatz für 17jährige, der Dir zusteht. Aber das sollten Dir Deine Betreuer alles erklären können.

Wenn es tatsächlich so ist, dass Du keine ausreichend warme Kleidung für den Winter hast, solltest Du genau das ansprechen - vielleicht gibt es bei Euch ja sowas wie Kleidergeld. Und sieh Dich in Second-Hand-Läden oder auf Ebay-Kleinanzeigen um, dann kommst Du deutlich weiter mit dem Dir zur Verfügung stehenden Geld.

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Wie bitte willst Du Dich da herausreden? Du weißt mit Sicherheit ganz genau, dass du mit 14 keinen Alkohol trinken darfst - vom Gesetz her nicht und von Deinen Eltern aus garantiert auch nicht. Als Elternteil kann ich Dir nur sagen, was auch immer mir mein Kind in so einer Situation erzählt hätte - es hätte nichts, aber auch gar nichts an den erzieherischen Folgen für das Kind geändert.

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Und sprecht Die Leute doch einfach an, wenn sie ohnehin ständig ums Haus laufen.

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