Wo genau beginnt sexuelle Belästigung?

5 Antworten

Eigentlich weiß jeder Mann was richtig oder falsch ist

Hier wird ganz bewusst Sexuelle Belästigung ad absurdum geführt indem manche fragen ob es schon sexuelle Belästigung wäre wenn sie eine Frau anschauen

Natürlich kann Mann eine Frau anstarren wenn er meint er müsse das, jeder normale Mann merkt aber ziemlich schnell ob sein Blick erwidert wird oder die Frau keine Lust hat. 

Im Straßencafe sitzen und sich schöne Frauen auf der Str anschauen ist was anderes als nachts irgendwo eine Frau im Park oder im Zug anzustarren obwohl man merkt das Sie das nicht möchte. Wenn ein Mann da keinen Unterschied erkennt hat er ein Problem meiner Meinung nach und braucht Beratung

Im Beruf zb im Büro sollte man sich auch zurück halten, ungefragte Nacken Massage gehen gar nicht, vor allem nicht wenn Frau keine Lust auf einen Typen hat, und wie gesagt, ein normaler gesunder Mann merkt das ob Frau Bock hat oder nicht, abgesehen davon ist es unprofessionelles Verhalten am Arbeitsplatz

Woher soll mann das wissen? Für ihn ist es flirten, für sie sexuelle Belästigung.

@Noname288

Die meisten Männer merken das ob eine Frau Lust auf einen Flirt hat, so viel Empathie setze Ich voraus. Wenn Frau nicht lächelt, die Körpersprache ablehnend ist, merkt man das..

@ninaxx2

Du lebst echt in einer Traumwelt. Wenn man dafür schwere Strafen bekommt, muss das Ganze auch klar geregelt sein, sonst kann eine Frau ja nach belieben sagen, dass sie da halt gerade sexuell belästigt wurde.

@Noname288

Es geht mir nicht darum das sowas sofort zur Anzeige gebracht wird. Es geht einfach ums zwischenmenschliche.. Man merkt doch ob jemand bock aufs flirten hat oder nicht..

Wann spricht man von sexueller Belästigung?

Geht man nach dem Antidiskriminierungsgesetz, ist der Fall klar: Alle unerwünschten Annäherungen fallen darunter, die sexueller Natur sind und sich an eine bestimmte Person richten. Konkret:

  • Ein Kollege lässt keine Gelegenheit aus, die neue Mitarbeiterin zu berühren. Scheinbar zufällig legt er seine Hand auf ihre, drängt sich in der Kantinenschlange an sie oder massiert ihr ungefragt den Nacken. Das ist sexuelle Belästigung.
  • Fast schon zu naheliegend, aber immer wieder ein Streitpunkt: Wer seinem Gegenüber auf den Ausschnitt starrt, belästigt diese Frau.
  • Aufforderungen zum Sex gehen überhaupt nicht. Oft wird dann noch angeführt, die angesprochene habe das Angebot doch wahrscheinlich reizvoll gefunden. Doch das ist Quatsch: "Der Arbeitsplatz ist nicht der geeignete Ort dafür, im Zweifel muss man dort immer davon ausgehen, dass Sex unerwünscht ist", sagt Martina Perreng, Arbeitsrechtlerin beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).
  • Sexuelle Anspielungen und Herrenwitze finden nicht alle lustig. Das ist nicht nur unfreiwillig peinlich für den, der die Witze reißt, es kann auch eine echte Last für viele Anwesende werden. Allein schon die Frage, ob man sich direkt oder indirekt angesprochen fühlen soll, setzt Kollegen unter Druck. Das kann leicht in sexuelle Belästigung abrutschen, so eindeutig wie in den anderen Fällen ist die Lage hier aber nicht.
  • Ein Nacktkalender am Arbeitsplatz? Hier kommt es auf den Kontext an. Martina Perreng, Arbeitsrechtsexpertin beim Deutschen Gewerkschaftsbund, erklärt es am Beispiel: "Ein Nacktkalender in einer Werkstatt, wo nur Männer arbeiten, ist eigentlich unproblematisch. Wird er aber so aufgehängt, dass die Sekretärin bei der Arbeit zwangsläufig darauf blickt, ist das eine Form der Belästigung."

Quelle: KarriereSPIEGEL

Spannen, Po und Brüste berühren: nicht strafbar

So bekommen sexuelle oder sexualisierte Handlungen nach der derzeitigen Rechtslage eine strafrechtliche Qualität erst dann, wenn sie eine gewisse Erheblichkeitsschwelle überschreiten (§ 184g StGB). Zudem müssen sie entweder durch Ausnutzen einer mangelnden Willensbildung des Opfers (sexueller Missbrauch, §§ 174 ff Strafgesetzbuch, StGB) oder durch Gewalteinwirkung oder Bedrohung erfolgen (sexuelle Nötigung, vgl. § 177 StGB).

Wegen eines echten Sexualdelikts, einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung i.S.d. §§ 174 StGB ff., wird strafrechtlich also nur verfolgt, wer sein Opfer durch eine erhebliche sexuelle Handlung missbraucht oder nötigt, nicht aber "nur" belästigt. Moralisch belästigende Verhaltensweisen wie das Spannen, aber auch Berührungen von Po, Brüsten oder selbst im Schritt (oberhalb der Kleidung) und nicht zuletzt der plötzliche Kuss auf den Mund sind dagegen nach geltendem Recht nicht strafbar, da unter die derzeit geltenden Normen des Sexualstrafrechts nicht subsumierbar.

Bei überraschenden Handlungen fehlt es meist schon an einer Missbrauchs- oder Nötigungssituation. Viele sexuelle Handlungen sind auch nicht erheblich i.S.v. § 184 g StGB –  und zwar nicht zuletzt angesichts der hohen Strafrahmen der "echten" Sexualdelikte. Im Fall einer Verurteilung drohen nämlich empfindliche Freiheitsstrafen von bis zu 15 Jahren.

Quelle: LTO

Wie soll man sich dann an eine Frau ran machen ohne das Risiko einzugehen wegen sexueller Belästigung belangt zu werden? 

Und kann da jetzt was passieren, wenn man sie öfters anschaut, weil sie einem gefällt? Ist das jetzt sexuelle Belästigung?

@Noname288

Das musst die Frau und das Gericht beurteilen. 

@Stockholder

Ob anschauen sexuelle Belästigung ist?

Sexuelle Belästigung ist dann wenn du sie 24/7 anstarrst oder auch verbal, somit auch "begrabschen". Das dir jmd. gefällt kann dir eig. keiner Verbieten.

LG Fabian

Was bedeutet 24/7 anstarrst? Also anblicken kann auch sexuelle Belästigung sein? Da ist man ja überhaupt nicht mehr sicher als Mann.

@Noname288

Ich meine wenn du sie/ihm die ganze Zeit anstarrst ohne abzulassen, ob das schon anzeig bar ist glaub ich nicht, aber belästigend allemal.

Nein....jegliche Art von Berührungen, die gegen Deinen Willen sind..

Nur Berührungen sind sexuelle Belästigung?

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