Wie kann die Verwandtschaft zu meiner Mutter auflösen - mit allen Konsequenzen?

5 Antworten

Im "Spiegel" hatte ich vor längerer Zeit einen Bericht gelesen, dass ein Sohn für die Pflegebedürftige Mutter aufkommen sollte... Da die Mutter ihn schon als Kleinkind weg gegeben hatte prozessierte der Mann gegen diese Unterhaltsforderungen. In zweiter oder dritter Instanz wurde dann für den Kläger entschieden.

Es muss also laut unserer Rechtssprechung sehr viel mehr, als ein Verwürfnis vor liegen. (LEIDER!)

Verwandschaften und die daraus resultierenden Rechte und Pflichten sind nicht "mal eben so" aufzulösen.

Weder können Eltern ihre Kinder ohne weiteres enterben, wenn ihnen etwa deren Lebenswandel nicht passt, noch können die Kinder sich von den Eltern lossagen, weil sie Streit mit ihnen haben.

Allenfalls, wenn Deine Mutter Dich (gerichtsfest!) misshandelt oder Dir nach dem Leben getrachtet hatte, hast Du eine Chance, nicht aber, weil sie Dir "Schwierigkeiten" bereitet hatte.

Also das wird schwer, ein Freund von mir musste für den Vater aufkommen, obwohl dieser versucht hat ihn umzubringen. Hat im Suff 27x auf den Sohn eingestochen und nachher musste der Sohn noch für den Vater, zahlen.

Das kann nicht sein !

"Kinder müssen allerdings nicht zahlen, wenn sich die Eltern schwerer Verfehlungen schuldig gemacht haben."

siehe:http://www.test.de/themen/steuern-recht/meldung/-Unterhalt-fuer-Eltern/1083141/1083141/

Komische Kinder gibt es! Deine Mutter hat Dich gebohren und versorgt bis zur Volljährigkeit. Hoffe sehr, zahlst viel, dumme Nuss.

Du kannst Dich nicht von Deiner Mutter lossagen, aber später natürlich das Erbe ausschlagen. Für den Unterhalt gilt folgendes:

Im Grundsatz gilt nach wie vor: Kinder haften für ihre Eltern. Wenn diese nicht genug Rente haben, um die Kosten für ein Pflegeheim zu bezahlen, müssen Kinder einspringen. Doch die Pflicht hat Grenzen, stellte das Bundesverfassungsgericht heute klar. Kinder müssen nur zahlen, wenn ihnen selbst genug Geld zum Leben bleibt. Auch die Pflicht zum Unterhalt gegenüber ihren eigenen Kindern geht der Pflicht zum Elternunterhalt vor. Von sich aus hatten die Zivilgerichte Kindern bereits zugebilligt, einen angemessen großen Anteil ihres Einkommens für die eigene Altersvorsorge zu reservieren, bevor die Unterhaltspflicht gegenüber Eltern einsetzt. http://www.test.de/themen/steuern-recht/meldung/-Verfassungsrichter-zum-Elternunterhalt/1266385/1266385/

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