Wer hat Erfahrungen mit der Firma "iperdi"? (Zeitarbeit)?

5 Antworten

Mein Vertrag kam zwar innerhalb von 2 Tagen nach einem Tag kostenloser Probearbeit, aber mich traf der Schlag. Brutto 9,07 die Stunde ( war so nicht abgemacht) , da komme ich aus Brutto 1457 Euro im Monat, davon gehen jeden Monat noch 20 Stunden auf ein Arbeitszeitkonto bin ich bei knapp 1280 Brutto mit Steuerklasse 1 und ich habe täglich fast 50 km zu fahren mit Hin und Rückweg. Abzüglich Steuer bleiben vielleicht kanpp 900 Euro ....davon Miete und Nebenkosten ab.... Der Mensch braucht ja sonst nichts zum Leben, logisch.  Also gerade einmal an der Grenze zum Mindestlohn. Und ob man das Geld aus dem AZK bei Austritt bekommt ist noch fraglich.

Sehr geehrte Mitarbeiter,

einige Ihrer Kommentare haben mich sehr überrascht und bewegen mich zu einer Stellungnahme. iperdi ist ein mittelständisches Unternehmen in Familien- bzw. Privatbesitz und wir legen sehr großen Wert auf fairen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Partnern. Ehrlichkeit, Fairness und Menschlichkeit werden bei uns groß geschrieben und wirklich gelebt. Wir sind Mitglied im Arbeitgeberverband iGZ und wenden die DGB-iGZ-Tarifverträge nicht nur an, sondern bezahlen in vielen Fällen über Tarif. Darüber hinaus haben wir ab der ersten Stunden die Branchenzuschläge genauestens bezahlt und eine eigene Unterseite auf unserer Homepage www.iperdi.de dazu geschaffen. Unser Ziel ist es, jeden Mitarbeiter zu unterstützen, zu fördern und nach seinen Vorlieben & Stärken einzusetzen. Meistens gelingt uns das auch recht gut. Aber auch intern bei iperdi arbeiten Menschen - und machen vielleicht auch mal einen Fehler. Sollte Ihr Ansprechpartner in der Niederlassung vielleicht einen Fehler gemacht haben der Sie betrifft, so sprechen Sie ihn bitte an und geben ihr/ihm die Chance der Verbesserung und Entschuldigung. Vieles klärt sich im persönlichen Gespräch rasch auf. Wenn Ihnen das lieber ist können Sie natürlich auch gerne die Hauptverwaltung zur Vermittlung einschalten. Ich freue mich über Ihre Mail an a.brohm@iperdi.de. Wir möchten dass Sie sich wohl bei uns fühlen! Vielen Dank.

Mit besten Grüßen, Andreas Brohm Geschäftsführender Gesellschafter iperdi Hauptverwaltung GmbH

LEUTE! Lasst euch von solch einer Firmen-Larifari-Floskel-Antwort nicht irre führen! Lest unabhängige Erfahrungsberichte aus dem Netz. ZB "Unser Ziel ist es, jeden Mitarbeiter zu unterstützen, zu fördern und nach seinen Vorlieben & Stärken einzusetzen" -> so ein blabla-Bullshit! Das Ziel jedes Unternehmens ist es Gewinn zu machen, und nicht irgendjemanden "zu fördern". Das kann evtl. Beischmuck sein.

Ich würde da nicht hingehen.

Was ich weiß ist, dass Wert auf die Mitarbeiter gelegt wird (zumindest in der Filiale, die ich kenne). Allerdings verdienst du nicht viel, stell also keine zu hohen Ansprüche. Dort wird nach Tarfi bezahlt, der glaub ich grad bei 7,68 € liegt. Außerdem gibt es Schichtzulage nur in der Nachtschicht, dafür aber ein kleines Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Erstmal danke für deine Antwort! 7,68€ sind ja echt nicht viel...Weißt du welcher Tarifvertrag hier gilt? Und wie sieht es aus, wenn die Firma mich ne Zeit lang nicht einsetzen kann?

@PeaceGirl88

Leider weiß ich das nicht genau. Ich müsste suchen.....

Was das "Nichteinsetzen" angeht, da ist guter Rat teuer. Ich kenne die Situation nicht, dass man nicht gleich zu einem anderen Einsatz weitervermittelt wird.

Wann soll denn ein Vorstellungsgespräch stattfinden?

@Marion2

Nächste Woche Donnerstag... Naja aber trotzdem danke!

Ich würde darauf achten, ob die equal pay zahlen, sprich Gleicher Lohn für Gleiche Arbeit oder ob die mindestens einen Tarifvertrag haben.

Bei Zeitarbeiten ist das der igz. Der Tarifvertrag Zeitarbeit des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (iGZ).

Musst du auf deren Homepage schauen.

Ich würde mich nur bei solchen Zeitarbeiten bewerben. Alle anderen gehören, auf gut Deutsch, zu den schwarzen Schafen.

Ich sage auch ganz laut "FINGER WEG VON IPERDI". Beim Vorstellungsgespräch habe ich schon Bescheid gegeben, das ich am 4.4.2014 heiraten werde. Wäre kein Problem hatte man mir gesagt. Man hätte ja einen Tag Sonderurlaub und 2 Urlaubstage dürfte ich mir beantragen obwohl sie mir nicht zustehen und müsste dann auf die schriftliche Genehmigung warten. Diese kam nie..... Ich habe mir dann beim Kunden den Urlaub eintragen lassen im Schichtplan und habe es mit auf meine Stundenzettel geschrieben. Der Urlaub war natürlich nicht auf der Abrechnung aufgelistet obwohl mir telefonisch versichert wurde es wäre dort alles eingetragen. Ich habe erst eine Woche beim Kunden gearbeitet und bin dann zur Vorarbeiterin in der Qualitätskontrolle aufgestiegen. Sehr zeitig habe ich mich bei Iperdi gemeldet und gefragt, ob ich jetzt nicht mehr verdienen würde. Iperdi sagte mir... sie würden sich darum so schnell es geht kümmern und sich melden. Nach dem viertel oder fünften Anruf von meiner Seite aus wurde mir von Iperdi gesagt sie hätten das doch schon lange geprüft und geklärt und das wäre von mir gelogen. Sie hätten den Kunden gefragt und ich würde da zwar ab und zu mal auf die Finger der anderen schauen müssen... aber Vorarbeiterin könne man das ja nun nicht nennen. Am 13.5.2014 habe ich festgestellt, dass ich unerwartet schwanger geworden bin. Trotz des neuen Jobs haben wir uns für das Baby entschieden. Nachdem ich bei iperdi angerufen habe und der Filiale mitgeteilt habe, dass ich schwanger bin ging das ganze Theater richtig los. Wir brauchen die Kopie des Mutterpasses.... Kam mir ein wenig komisch vor... aber man will ja auch keinen Streit mit einer Zeitarbeitsfirma anfangen.Dann habe ich den Mutterpass kopiert und meiner zuständigen Filiale zukommen lassen.Jetzt habe ich sofort vom Kunden einen Schonarbeitsplatz im Wareneingang bekommen. Ich musste keine Schichten mehr arbeiten und saß am Computer und habe die ganze Ware gebucht. Alles lief so vor sich hin und keiner interessierte sich so richtig wie es alles weitergehen sollte mit mir. Mittlerweile hatte ich 9 Tage Urlaub genommen und mit meinem Mann unsere Hochzeitsreise nachgeholt nachdem meine Probezeit rum war. Natürlich hatte ich wieder mehrfach angerufen und gefragt, ob der Urlaub eingetragen sei... mal wieder ja alles schön... alles toll... Auf meiner Abrechnung stand dann Freizeitausgleich 9 Tage. Als ich angerufen habe und gefragt habe warum denn meine Überstunden mit dem Urlaub getauscht wurden kam nur die Antwort ist doch nicht so schlimm, dann haben sie jetzt halt noch 13 Tage Urlaub und nur noch 25 Überstunden. Frau Schwarz ist die Bezirksleiterin in der Filiale in Braunschweig und riet mir dann am Telefon mir ein Beschäftigungsverbot von meinem Arzt ausstellen zu lassen. Dann würde ich ja alle Überstunden und den gaaaaaaaaaaaaanzen Urlaub ausbezahlt bekommen. Da könnte ich noch etwas schönes fürs Baby von kaufen. Das würde sie immer allen ihren schwangeren Frauen raten. Ich war natürlich erstmal mit der ganzen Situation überfordert und sagte ihr, dass ich mir das erstmal überlegen möchte. Völlig verwirrt habe ich erstmal meine Arbeitskollegin angerufen die auch mit dem Betriebsrat zusammen arbeitet. Als ich ihr die genauen Details über das Telefonat mitteilte wurde sie schon ganz ruhig und sagte mir dann.... MACH DAS BLOß NICHT..... DIE DÜRFEN DICH DANN SOFORT KÜNDIGEN. Sonst klappt nichts und sie wollen nur das schlechteste für mich und jetzt wollen sie nur das Beste ... natürlich mich kündigen.... Habe dann angerufen und gesagt das ich das nicht machen werde und dann ganz normal meine 13 Tage Urlaub im November nehme und dann ab dem 1.12.2014 in den Mutterschutz gehe. Jetzt habe ich natürlich wieder den Urlaub rechtzeitig mit meinem Chef geplant und eingetragen und alle haben mich so lieb beim Kunden verabschiedet.... Ich bin im Urlaub mit anschließendem Mutterschutz wo natürlich keine Genehmigung oder ähnliches von Iperdi kam. Da klingelt das Telefon um 8:00 Uhr morgens... Die Sekretärin von Frau Schwarz bittet um einen dringenden Rückruf. Als ich sie zurückgerufen habe sagte sie mir, das sie aber noch eine Bescheinigung über meine Schwangerschaft bräuchte.... Ich fragte sie was das 6 Wochen vor der Endbindung für einen Sinn machen würde und das sie ja das Schreiben von der Krankenkasse haben und die Kopie meines Mutterpasses bekommen haben. Da wurde die gute Frau gleich ausfallend und sagte mir ohne Bescheinigung kein Geld.... wir legten dann irgendwann beide auf nachdem ich ihr gesagt habe das ich diese 10€ für die Bescheinigung nicht auslegen werde. Ganze 5 Minuten später rief Frau Schwarz zurück und hat mich auf das schlimmste beschimpft und mir gedroht wenn ich noch einmal so mit ihrer Sekretärin sprechen würde … dann würde sie ganz andere Seiten aufziehen. Sie sei froh das sie mich jetzt endlich los ist und ich in den Mutterschutz gehe und sie sich jetzt endlich nicht mehr mit mir rumschlagen brauch. Soviel dazu…

Sehr geehrte Frau "Nellchen",

leider bin ich eben erst auf Ihren Post aufmerksam geworden und habe bereits die Niederlassung Braunschweig um Stellungnahme gebeten. Ich werde mich in einem weiteren Kommentar hier nochmals melden, stehe aber gerne für einen Austausch unter 06201-986280 oder per Mail @ a.brohm@... zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas Brohm

iperdi Hauptverwaltung GmbH

geschäftsführender Gesellschafter

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