Wer hat Erfahrung mit Multi-Inverst oder Argentum Assekuranzkontor Berlin?

24 Antworten

Hallo, habe mehrere Mandanten die ebenfalls von "Beratern" der Multi Invest betrogen wurden. Hilfreich ist hier der § 125 des Investmentgesetzes (InvG)

Kostenvorausbelastung: Wurde die Abnahme von Anteilen für einen mehrjährigen Zeitraum vereinbart, so darf von jeder der für das erste Jahr vereinbarten Zahlungen höchstens ein Drittel für die Deckung von Kosten verwendet werden, die restlichen Kosten müssen auf alle späteren Zahlungen gleichmäßig verteilt werden.

Dadurch sind die Verträge hinfällig. Nicht zahlen und nicht auf Anwaltschreiben reagieren.

Viele Grüße

Diese Anwort stellt meiner Meinung anch eine unerlaubte Rechtsberatung dar und unhabhängig davon ist dies die Tatsachenbehauptung "Betrogen wurde" sicherlich falsch. Der 125 InvG trifft sicher nicht für die Vermittlergebühr zu..ist meine Meinung da dise ebben ein völlig seperater Vertrag ist und mit dem Sparvertrag selbst ncihts zu tun hat. Und selbst wenn dürfte der vertrag deswegen nicht nichtig sein. Die Behauptung Betrug kann jemand nur dann aufstellen wenn derjenige auch tatsächlich verurteilt wegen Bertrug wurde. Ist diese wirklich der Fall? Da Du von Mandanten sprichst, stellt sich mir die Frage ob du selbst Anwalt bist oder vortäuscht einer zu sein. Unahhängig hiervon mein Rat, keine Rechtsberatung durchführen.Aber dass hast du hier gemacht. Grüße die Petra

Die Petra hat Recht! 125 des Investmentgesetzes (InvG) hilft gar nichts, da die sich diese Kosten auf die Beschaffung der Fonds Anteile beziehen und nicht auf eine seperate vom eigentlichen Sparvertrag losgelöste Vereinbarung wie die Vermittlergebührenvereibarung. Ich kenne einen Kunden der dies bei einer anderen Firma nicht Multiinvest auch schon versucht hat, er ging bis zum OLG--ohne Erfolg!Klage beim OLG verloren!

Hallo! Habe ein ähnliches Problem. Ich kürze das ganze etwas ab. Ich habe vor einiger zeit einen VWL und einen Goldsparplan abgeschlossen. Musste nach der Kündigung auch die Abschlussgebühren bezahlen. Nach einigen bösen Briefen von mir an diese "Verein" haben die mir einen "Vergleich" angeboten. Statt insgesammt ca 1700 euro die ich zahlen sollte, waren die bereit mir aus "kulanz" nur noch 500 euro zu verlangen. 200 habe ich bereits bezahlt. 300 wollen die noch haben. theoretisch bin ich im rückstand. so schreiben die mir das auch. nachdem ich aber hier die kommentare lese, bin ich sehr am überlegen was ich jetzt machen soll. Hat jemand einen Tipp oder Erfahrungen in dem Bereich? Soll ich einfach Briefe von denen ignorieren? Zur info: Als ich damals abgeschlossen habe, lebte ich noch in hamburg. Mitlerweile bin ich in die Schweiz ausgewandert. Können die mir jetzt überhaupt noch was? Gibt es evtl einen Paragraphen, den ich denen um die Ohren hauen kann, damit die mich in ruhe lassen? Wenn jemand mir helfen kann, bitte an rus.szymon(at)gmx.ch danke schonmal!

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Hallo, Ich hab ein ähnliches Problem! Ich habe 2011 einen Sparvertrag der Max Sutor Bank abgeschlossen und diesen jetzt gekündigt da der vermittelte Fonds verschmolzen wurde und ich erst dort feststellte das der Fonds kompletter Schrott ist! Nun soll ich 4000€ Vermittlungsgebühr an Multi Invest zahlen. Mittlerweile kam auch schon ein Mahnbescheid durch das Amtsgericht. Wie habt ihr diese Probleme gelöst oder habt ihr vielleicht einen Rat? Danke im voraus

Kannst du bitte sagen was du gemacht hast ? Ich habe auch schon ein Mahnbescheid bekommen. Bin verzweifelt - soll ich Widerspruch ankreuzen oder muss zu Anwalt gehen.

Hallo!

Habe ein ähnliches problem. Habe vor einiger Zeit einen VWL und einen Goldsparplan abgeschlossen.

Ich verkürze die ganze Geschichte mal... ich hab mit der Multi-Invest einige böse Briefe hin und hergeschrieben und von der insgesamt 1700 euro die die haben wollten, habe ich sie auf 500 euro runtergedrückt (mit einer entsprechenden zahlungsfrist). mitlerweile hab ich 200 euro bezahlt. jetzt schreiben sie das ich im verzug bin(stimmt theoretisch) und fordern die restlichen 300 euro. Nach den ganzen Kommentaren hier, bin ich aber sehr am überlegen, ob ich diese 300 euro noch bezahlen soll oder ob ich evtuelle briefe von denen einfach ignoriere.Hat jemand erfahrung mit denen? was passiert wenn ich briefe einfach ignoriere? Zur Info: Als ich den Vertrag damals abgesschlossen habe, wohnte ich noch in Deutschland. Mitlerweile lebe ich in der Schweiz. Können die mir überhaupt noch was? Wenn jemand mir helfen kann oder was gutes raten kann, bitte an rus.szymon(at)gmx.ch

vielen dank schon mal

ingorieren hilft gar nichts..am ende steht der gerichtsvollzieher vor der tür. das möchtest du doch auch nicht. warum eigentlich triffst du eine erneute vereinbarung mit multi und willst dich schon wieder daran nicht halten. mann oh mann..wenn ich eine vereinbarungtreffe dann halte ich mich daran..deswegen habe ich auch keinen ärger am hals im gegensatz zu dir. ich meine es gut..sorry.

Ich hatte nur den Sparplan gekündigt und dann 250 € statt über 500 gezahlt. Was solls, Dummheit muss bestraft werden. ( Meine)

Man kann den Vertrag widerrufen, wenn die Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist. Das ist bei Multi-Invest mindestens teilweise der Fall (sogenannte Wertsicherungssparpläne). Bei wirksamem Widerruf muss der Anbieter alle geleisteten Zahlungen erstatten. Auf keinen Fall eine Vergleichsvereinbarung unterzeichnen. Das hätte zur Folge, dass man etwaige frühere Zahlungen, die man an Multi-Invest geleistet hat, nicht mehr zurückfordern kann. Es gibt inzwischen nämlich einige Urteile, mit denen Multi-Invest bei sogenannten Wertsicherungssparplänen zur Rückzahlung sämtlicher Einzahlungen verurteilt wurde. Das lässt sich auch dann erreichen, wenn Multi-Invest einen Mahnbescheid beantragt hat.

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