Wenn Sohn nicht als Fahrer eingetragen ist- zahlt bei einem Unfall die Haftpflicht?

18 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

meistens gibt die Versicherung noch einen Nachlass für Alleinfahrer.

wenn der Sohn nicht angegeben ist, wird der Schaden nicht beglichen

wenn der Sohn nicht angegeben ist, wird der Schaden nicht beglichen

Das ist Unsinn

danke für den stern, RuSSiaLaDy

@jospe

@jospe, die Antwort hat den Stern nicht verdient weil sie einfach falsch ist.

Die Versicherung zahl. Sie muss zahlen. Es ist eine Haftplfichtversicherung. Der Versicherer wird nur rückwirkend mit der Prämie hochgestuft.

Und schon wieder eine falsche Antwort als HA und auch noch zu schnell ausgezeichnet. D. h. "keine weiteren Antworten erwünscht, wir tappen weiter auf dem Holzweg." :D

@Eichbaum1963

Genau, das schrieb ich ja schon. Ist albern hier.

Wie kommst Du zu dieser abstrusen Annahme? Schon mal die Versicherungsbedingungen gelesen?

@kritiker111

ich frag die versicherung einfach

Natürlich zahlt der Haftpflichtversicherer eine berechtigte Forderung eines Unfallgegeners.In Deutschland kann jeder Verkehrsteilnehmer davon ausgehen, das der andere versichert unterwegs ist und der eigene Schaden ersetzt wird..

Hat dein Mann allerdings eine besondere, prämienreduzierte Police als Alleinfahrer abgeschlossen, die Versicherung also über das zusätzliche Risiko eines jugen Fahrers bewusst getäuscht, wird die ihn in Regreß nehmen.

Je nach Schadenssumme könnte sie die Prämiendifferenz der vergangenen Jahre zurückerstattet verlangen oder die vorgenommene Regulierung vollständig zurückfordern. Eine Kündigung nach Schadensereignis wäre auch nicht ausgeschlossen.

HTH

G imager761

Na also, geht doch, wenigstens noch eine gute Antwort. ;)

@Eichbaum1963

Na also, geht doch, wenigstens noch eine gute Antwort. ;)

Danke für deinen Stern :-)

Ich frage mich ernsthaft, wer hier noch die gutefrage.net Richtlinien, bes. Punkt 13 liest :-O

@imager761

Gerne ;)

Aber manchmal hab ich echt den Eindruck, dass viele Antworter da doch vorher eine Kirstallkugel befragen.:P

So das Ganze jetzt noch vom Fachmann:

In dieser Frage kursieren die absurdesten Gerüchte, wie etwa, dass man den gesamten Versicherungsschutz verliert, wenn das Kfz von einer nicht eingetragenen Person gefahren wurde. Das wäre jedoch entgegen der gesetzlichen Bestimmungen, da Unfallopfer durch die Kfz-Haftpflicht abgesichert sein müssen, was grundsätzlich durch einen bestehenden Versicherungsvertrag gewährleistet sein muss. Demzufolge muss die Versicherungsgesellschaft die Unfallopfer genauso entschädigen und Sachschäden regulieren, auch wenn ein Fahrer hinter dem Steuer saß, der nicht im Versicherungsvertrag eingetragen war. Wenn nun eine Person das Kfz fährt, die laut Versicherungsvertrag das Kfz gar nicht fahren dürfte, so hat in diesem Fall der Versicherungsnehmer falsche Angaben bei den Tarifierungsmerkmalen gemacht. Vorsätzlich hätte er sich sozusagen einen günstigeren Beitrag erschlichen. Die Folge ist, dass der Versicherungsbeitrag ab Beginn des laufenden Versicherungsjahres nachberechnet wird. Man muss also die Differenz zu dem Beitrag nachzahlen, der eigentlich berechnet worden wäre, wenn der "nicht eingetragene" Fahrer das Auto offiziell hätte fahren dürfen. Im Schadenfall, wenn der nicht berechtigte Fahrer schuldhaft einen Unfall baut, wird aufgrund vorsätzlich unzutreffender Angaben eine Vertragsstrafe in Höhe eines vollständigen Jahresbeitrages fällig.

Quelle: http://www.kfz-versicherungen.cc/ratgeber/kfz-versicherung-nicht-eingetragener-fahrer.html

Wunderbar, und danke für den Link, den hab ich schon gesucht wie ne Laus. ;)

@Eichbaum1963

Schau mal bei mir im Profil unter Tipps ;-)

Dort findest du den Link in einer Antwort, wenn du ihn mal benötigst.

@Leon97531

Sehr schön, hab ich jetzt auf meiner Merkliste ;) Thx.

Nein sie zahlt nicht, außer er würde vorher anfragen, weil er zum Beispiel ins Krankenhaus muss, und der Sohn in fahren muß. Wenn die Versicherung dem zustimmt, dann ja. Er bezahlt ja auch weniger dadurch das er bestätigt hat, das er alleine fährt.

sie zahlt nicht, außer er würde vorher anfragen

Nette Idee, besonders, wenn es sich um einen Notfall handelt.

@PatrickLassan

Ich ging von einem geplanten Aufenthalt aus, wo man mit Köfferchen eintrudelt. Wollte, nur an einem Fallbeispiel zeigen, daß es möglich ist! Darauf hat mich unser Vertreter damals explizit drauf hingewiesen, da auch meine Versicherung nur auf mich läuft.

@Flitzpiepje

@ Flitzpiepje : Schlichtweg falsch..komplett..sorry..HG DerMakler

Ein Blick in die Bedingungen Deiner Kfz-Versicherung hilft da weiter.

Grundsätzlich ist Deine Kfz-Versicherung zum Ersatz verpflichtet, d.h. der Unfallgegner bekommt sein Geld.Die Frage ist, wie Deine Versicherung die vertragliche Situation mit Dir behandelt. Ich hatte bspw. im Umfeld schon ähnliche Fälle (nicht ebrechtigter Fahrer, zu wenig Jahreskilometer angegeben etc.).Hier reichen die Erfahrungen von Strafzahlungen (bspw. zwei Jahresbeiträge auf Stand der höheren Risikoprämie) bis zu einem einfach Angleichen der Prämie ab dem Schadentag.

Jeder Tipp, den Du hier bekommst, ist ins Blaue reingeraten.Schau in Deine Bedingungen, da stehen die Konsequenzen unter "Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht", "Obliegenheitsverletzungen" oder ähnlichem.

Herrlich, endlich häufen sich die korrekten Antworten. ;)

@Eichbaum1963

Hmm..na ja ,so halb korrekt ? ,,nicht wahr ? : Die Allgemeinen Kraftfahrt Bedingungen regeln die Tatsachen wie Pflicht und Grundlagen / Höhe der Summen dazu..auch bei der Kasko !! Die besonderen Bedingungen des Versicherer (meist BB bezeichnet) die auch z.Bsp der tariflichen Sondernachlässe der Gesellschaft oder die Rückstufung im Schadensfall regeln.. so kann hier NICHT von § 16 VVG (Vertragsliche Anzeigpflichtverletzung ) geredet werden ,da dies "vorsätzlich verschwiegende schwere Risikoerhöhung " vorraussetzt und das ist hier weniger gegeben ,als dies eher bei Kranken & Lebensversicherungen Verträgen auftritt....Obliegenheitsverletzung (Meldepflicht einer Gefahrenerhöhung) trifft es da schon eher und da hagelt es "nur" eine Vertragsstrafe..HG DerMakler

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