Zahlt die Versicherung wenn eine Person, nicht als Fahrer eingetragen, einen Unfall baut?

5 Antworten

Die Kfz-Haftpflichtversicherung zahlt auf alle Fälle, für den Versicherungsnehmer wird dies allerdings rückwirkend eine Beitragsrichtigstellung zur Folge haben, bis hin zu einer Vertragsstrafe.

für den Versicherungsnehmer wird dies allerdings rückwirkend eine Beitragsrichtigstellung zur Folge haben, bis hin zu einer Vertragsstrafe.

Aber auch nur dann wenn der VN einen bestimmten Personenkreis ausgenommen hat.

@Crack
Aber auch nur dann wenn der VN einen bestimmten Personenkreis ausgenommen hat.

Darum dreht sich ja die gestellte Frage ;-)

@Antitroll1234

Das wissen Du, ich und ein paar wenige Andere...

Bei dem Unsinn der hier teilweise wieder geschrieben wird wollte ich nur mal darauf hinweisen. ^^

@Crack

Da hast Du natürlich Recht ;-)

Das verstehe ich nicht. In Deutschland sind doch die Fahrzeuge versichert und Personen werden doch gar nicht namentlich im Vertrag aufgeführt bzw. eingetragen, so zumindest bei meiner Versicherung.

okay? Ja so genau weiß ich das nicht, aber mein Dad hat mich z.B. als Fahrer bei seinem Auto ausgetragen, weil ich, seit ich ein eigenes habe, kaum noch damit fahre, und das wurde dann 160€ billiger im Jahr

es gibt klauseln... ab 21 jahre, nur ehepartner, o ä...

@ExtremBastler

Es gibt Tarifmerkmale, ja. Aber was bitte hat denn der Anspruchsteller damit am Hut? Die Fahrzeuge sind so lange versichert, wie bei der Zulassungsstelle die Bestätigung vorliegt. Doch alles ganz einfach, oder?

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung muss grundsätzlich alle Schäden übernehmen, die anderen (Verkehrsteilnehmern) zugefügt werden - sofern die Schäden nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt wurden. Denn versichert ist das Fahrzeug und nicht der Fahrer.

Wurden der Versicherung allerdings falsche Angaben im Versicherungsvertrag gemacht über die Fahrer / Nutzer des Fahrzeugs, kann die Versicherung nachträglich eine "Strafprämie" vom Versicherungsnehmer verlangen zum Beispiel in Form einer kompletten Jahresprämie.

okay...klingt wieder logisch. Ist das diesmal wenigstens auch richtig so? ^^

Egal, ob im Versicherungsvertrag als Fahrer eingetragen oder nicht: Der Versicherungsschutz gilt für jeden Fahrer. Kommt es zum Unfall, zahlen sowohl die Haftpflicht als auch die Kasko für den entstandenen Schaden. Und sie können sich das Geld auch nicht vom Versicherten zurück holen.

Baut der "falsche" Fahrer einen Unfall, muss der Versicherte allerdings die Beiträge nachzahlen, die der Versicherer für den erweiterten Fahrerkreis verlangt hätte. Je nach Vertrag kann das schon mal einige hundert Euro kosten. Noch teurer kann es werden, wenn ein Versicherter absichtlich beim Fahrerkreis gelogen hat, um Beiträge zu sparen. Dann wird schon mal eine Vertragsstrafe von einem bis zwei Jahresbeiträgen fällig. Immer vorausgesetzt, der Versicherer kann den Vorsatz beweisen – was im Einzelfall schwierig sein dürfte und deshalb nicht allzu häufig vorkommt.

http://www.wdr2.de/service/quintessenz/kfzversicherung112.html

super :) Sehr hilfreich wenn es stimmt aber scheint ja eine zuverlässige Quelle zu sein

Die Versicherung streckt wohl zwar das Geld für den Schaden vor, holt es sich aber vom Verursacher, da diesen nicht versichert ist.

das klingt am logischsten. Daumen hoch ^^

@Novos
und weswegen?

...weil die Versicherung sich nichts von dem Verursacher zurückholen kann aufgrund dessen.

@Antitroll1234

Das ist sogar richtig falsch.

Das nennt sich Kraftfahrzeug-Haftpflicht-Versicherung und nicht: Fahrer auf Auto-Versicherung. Es muss in keinem Fall ein Fahrer namentlich benannt sein.

Bist du dir wirklich sicher? Seit wann muß denn in D. ein Verursacher versichert werden? Die Kisten sind doch versichert und so ja auch die Bestätigung bei der Zulassung, oder?

@schleudermaxe

Deshalb bekommt der geschädigte ja auch den Schaden ersetzt! Aber, da der Fahrer, der nicht in der Versicherung eingeschlossen ist, kein Recht hat auf Kosten der anderen (rechtmäßigen Versicherungsnehmer) schadlos zu halten, holt sich die Versicherung das Geld bei ihm. Warum gibt es unterschiedliche Prämien, für Alleinfahrer und 2.Fahrer und bei uneingeschränkt vielen Fahrern?

@Novos

Weil das Risiko eines Schadens höher ist, wenn der Personenkreis nicht eingeschränkt ist. Trotzdem holt sich die Versicherung das Geld nicht zurück, sondern berechnet nur die Prämie nach und verhängt ggf. eine Vertragsstrafe.

@Novos

Quatsch? In welchem Vertragsverhältnis steht denn bitte ein Fahrer zur Versicherung? Zuständig ist allen der VN und wenn der ggf. seine Tarifmerkmale ändern und ggf. einen Beitrag nachzahlen muß, hat doch der Anspruchsteller damit schon gar nichts am Hut. So lange bei der Zulassungsstelle die gültige eVBN hinterlegt wurde, ist doch alles in Butter und gut ist.

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