Wann wird aus einem Hobby Schwarzarbeit?

5 Antworten

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Babysitten, Gärtnern, im Haushalt helfen oder die besonders auf dem Land beliebte Hilfe beim Häuslebauen – das kann doch alles nicht so schlimm sein? Die genaue Definition von Schwarzarbeit ist schwierig. Grundsätzlich gilt: Nicht nachhaltig auf Gewinn gerichtete Dienst- oder Werkleistungen stellen keine Schwarzarbeit dar. Besser gesagt, wenn kein Geld fließt, ist alles ok. So könnte zum Beispiel ein Maler mit einem Maurer vereinbaren, dass sie sich gegenseitig beim Hausbau unterstützen – nur mit ihrer Muskelkraft. In diesem Fall liegt keine Schwarzarbeit vor. Auch Tätigkeiten, bei denen der Charakter der Gefälligkeit im Vordergrund steht und für die geringe Beträge, die nicht auf Dauer fließen, gezahlt werden, sind keine Schwarzarbeit.

Auch der Begriff der Nachbarschaftshilfe ist schwer abzugrenzen. Beispiele sind die gegenseitige Unterstützung von Nachbarn, Angehörigen einer gemeinsamen Familie oder Angehörigen eines örtlichen Verein

http://kuerzer.de/TWHm3orcp | SWR.de

Du bist nicht der einzige Hobbyfotograf den das betrifft. Auch mein Mann zaubert für Bekannte und Freunde schöne Bilder. Aber ich denke , das wenn er sich nur seine Auslagen und ein wenig von seinem Zeitaufwand bezahlen läßt, ist das nicht gleich Schwarzarbeit.

Frag deinen Steuerberater.

Zu dem Thema darf eine nicht authorisierte Person kein Auskuft geben.

Das währe wohl "Schwarzarbeit", allerdings brauchst Du kein Gewerbe anmelden, sondern die Einnahme nur in der Einkommenserklärung deklarieren, dann ist es legal.

Dabei solltest Du zudem bedenken, es ist ebenso unsozial mit Dumpinghonoraren professionellen Fotografen, die von ihrer Arbeit leben müssen, Konkurrenz zu machen.

Ich möchte keinesfalls als Hobbyfotograf einem Profi Konkurrent sein. Für meine eigenen 10 Hochzeitsfotos habe ich 190 Euro bezahlt (2006). Die waren in 10 Minuten "geschossen". Für die Nachbestellung - weitere 10 Fotos - habe ich noch mal rund 80 Euro gezahlt. Das kann sich nun mal nicht jeder leisten. Die Leute die mich bislang angesprochen haben, hätten ansonsten keinen Fotografen und somit keine schönen Hochzeitsfotos gehabt. Von dieser Seite betrachtet finde ich es moralisch in Ordnung kein Geld zu nehmen, bzw. nur für Material und Aufwand.

@espaulinsche

Man muss ja nicht gleich von einem Extrem ins andere fallen.

wieso, so ist das Leben, man kann die soziale Ader auch übertreiben. Das ist außerdem auch arg übertrieben, kein Hobbyfotograf macht einem berufsfotografen ernsthaft konkurrenz, das ist ja lachhaft. Außerdem, wenn Fotografen derart überhöhte Preise verlangen, dass otto Normalverbraucher das sich nicht leisten kann, ist es von otto Normalverbraucher aus gesehen durchaus legitim dorthin zu gehen , wo er sich das leisten kann. Was wäre denn die Alternative, auf fotos verzichten?

Ich denke daß hier keine Schwarzarbeit vorliegt. Sprich einfach das Finanzamt an. Bei der Steuerklärung gibts du einfach die 200 Ocken als Nebeneinkünfte an und basta.

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