Wann ist eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll?

9 Antworten

Die ist immer dann sinnvoll wenn man sein Recht gerichtlich geltend machen möchte und einen Rechtsvertreter benötigt. Das Salär der Paragraphenritter ist oft nicht von schlechten Eltern. Jede große Firma die einen guten Ruf zu verlieren hat ist empfehlenswert. Nimm einfach eine Versicherung von der Du schon gutes gehört hast und nicht unbedingt die Preiswerteste.

Eine Rechtsschutzversicherung ist sicher immer mal zu gebrauchen, aber viele können sie sich schlicht weg nicht leisten. Bei geringem Einkommen kann man beim zuständigen Amtsgericht (Wohnort) einen "Beratungshilfeschein" sowie "Prozeßkostenhilfe" beantragen. D.h. auch wenn man sich eine Rechtsschutzversicherung nicht leisten kann, steht man nicht ohne Rechtsschutz da. Voraussetzung ist alerdings, dass Aussicht auf Erfolg besteht, den Rechtsstreit zu gewinnen.

Kann man nicht pauschal beantworten je nach Situation des Betreffenden und der Familie. Ich bin 45 Jahre alt Eltern mit einem Kind. Ich habe den Rechtsschutz schon mehrfach benötigt , ohne Rechtschutz hätte ich schon manchmal "alt ausgesehen"

Arbeitsrecht : 3x Ungerechtsfertigigt Kündigung wegen Standortverlagerung, Aufhebungsvertrag, Gehaltsrediuzierungen.

Darlehn 2x : Der Darlehensnehmer hat die Schulden nicht bezahlt trotz Vertrag und ist einfach stiften gegangen.

PWK : Unfall war aber nicht schuld , ging vor Gericht.

Ich zahle bei der Örag (SV-Versicherung) für die Familie 165 Euro im Jahr mit 250 SB Deckungsummer unbegrenzt mit 2 Autos mit kostenloser Anwaltshotline. Bin schon 10 Jahre Kunde, und ist Hotline durch Fachanwälte ist wirklich gut.

Privat-Rechtsschutz Verkehrs-Rechtsschutz Haus- und Wohnungs-Rechtsschutz (habe ETW hier kann immer mal was kommen) Berufs-Rechtsschutz

wichtig ist vor allem nicht nur auf den "Preis "zu schauen das ist falsch , viele Rechtsschutz bieten dann nur "Mediation" an , das ist nicht anderes als ein Vermittlung zwischen 2 Parteien aber diese erfolgt nicht unbedingt durch einen einem von mir beauftragen Anwalt.

Sondern durch den Versicherungsunternehmen. Hier ist die Gefahr das nicht meine

Interessen vertreten werden , sondern einfach nur geschlichtet wird zum Wohl der Versicherung um die Gerichtskosten zu sparen. Das kann weitreichende Folgen haben die nicht gleich absehbar sind. :(

Ansonsten würde ich empfehlen zumindest PKW (kostet ca. 50-80 Euro im Jahr) und Beruf abzusichern .

Da heute vieles vor Gericht geht kann immer was kommen gerade in der schnelllebigen Arbeitswelt hier ist es gut "Rückendeckung zu haben" .

Ich jedenfalls bin vorsichtiger geworden und mache auch keine Privatdarlehns mehr.

Das hängt von deiner persönlichen/beruflichen Situation ab! Grundsätzlich sind sie alle teuer, ich war mal bei der ARAG, brauchte sie in 5 Jahren 1x, da war sie klasse. Weiß,daß die HUK Prozente anbietet, wenn du mehrere Versicherungen bei ihnen hast (Auto, Haft- Leben-etc). Oft ist man schnell doppelt versichert: arbeitsrechtliches deckt zB eine Gewerkschaft perfekt ab; familienrechtliches (Scheidung,Unterhalt) übernimmt meines Wissens nach eh keine R-Vers.; Verkehrsrecht deckt zB ADAC ab; und wenn du Ärger mit Vermieter hast gibt es (bei uns in FR) Mieterschutzvereine (kl.Beitrag): du kannst eintreten und sofort juristische Unterstützung bekommen, nervig ist evt Sprechstunden ohne Terminvereinbarung. Und grundsätzlich bieten alle Amtsgerichte Beratungen an, wenn du wenig verdienst sogar gratis, ist aber auch ein Zeitaufwand!

Eine Rechtschutzversicherung ist immer dann sinnvoll, wenn Du am Straßenverkeht teilnimmst und auch empfehlenswert, wenn Du eine Wohnung hast.

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