Versandhandel unter falschem Vornamen bestellt

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Hallo, keine Sorge, es handelt sich zwar um eine Täuschung, aber Betrug ist es nicht, da sie Zahlungen geleistet hat und somit kein Vorsatz, also der subjektive Tatbestand, besteht bzw. nicht nachweisbar ist. Viele Versandhäuser prüfen die Identität nicht, obwohl die von Ihnen beschriebene Masche eine absolute Massenware ist, bloss, dass da sonst keine Zahlungen drauf erfolgen. Ich verstehe das auch nicht, dass die Versandhäuser aus dem schaden nichts lernen ... Niccht so lustig sieht es für Ihre Freundin aus, wenn sie aufgedeckt wird, bevor die Lieferung erfolgt ist, daann ist es versuchter Betrug und dann wird nichts dafür sprechen, dass die subjektive Tatseite nicht erfüllt sei, ganz im Gegenteil, dann sieht es ziemlich schlecht aus.... Dann kommt der Staatsanwalt und schickt ihr einen Strafbefehl und wenn sie den nicht zahlt, geht sie in den Knast! Viele Grüsse

Von welchem Konto das Geld kommt, ist egal ... das kann auch ein Konto mit völlig anderem Namen sein ... hauptsache, das Geld kommt.

Man gibt ja als Verwendungszweck Kundennummer und Rechnungsnummer an ... daran orientieren sich die Versandhandel.

Wo kein Kläger,...

Solange die Firmen ihr Geld regelmäßig bekommen, interessieren die sich nicht dafür, ob die Person existiert oder nicht, erst wenn die Zahlungen ausbleiben, werden sie das prüfen.

Sie bezahlt und hat auch nicht vor nicht zu zahlen. Aber sie überweist die Rechnungen von ihrem Konto. Fällt das denn nicht irgendwann auf??? Ich mein die denken sich dann doch bestimmt nicht: "Na ja. Die hat zwar falsche Daten angegeben aber so lange die Kohle läuft ist es egal." Die müssen doch in solchen Fällen damit rechnen dass die Zahlungen irgendwann ausbleiben. Ich hatte mal bei Otto was bestellt und per Vorkasse bezahlt. Und nach 3 Wochen bekomme ich Post von denen dass sie nach einer Routinemäßigen Prüfung meiner Kundendaten festgestellt haben dass ich noch 1 Euro nochwas von denen bekomme. Das meine ich. Da hab ich jetzt Bammel vor. Sie gar nicht, denn sie meint, es sei ja kein Betrug. Nur täuschung.... Ich werd irre hier.....

@TimmyToon

Hab noch nie was per Versand bestellt, aber ich würde denken, wer das Geld überweist interessiert die nicht, nur die "Kunden-Nr.". Der Rechner prüft die im Betreff und ordnet die Zahlung so dem richtigen Kundenkonto zu. Solange das alles funktioniert wird da, denke ich, nie ein Mensch drauf schauen, das läuft alles automatisch.

Nun, eine Versandware (mit einem vereinbarten Zahlungsziel) mit einem anderen Namen zu bestellen ist ansich schon Betrug. Das würde bedeuten, dass die liebe Dame den Hang zu kiminellen Handlungen hat. Naja, ist nicht gar so schlimm, denn das gibt es häufig, - kann jedoch sehr schlimm ausgehen. Man muss nur bedenken, - was für Überlegungen stellte sie schon während der Angabe ihrer Daten an! Da war schon Arglist dabei.

Ich denk mal das ist den Versandhäusern egal, solange sie ihr Geld bekommen. Wenn ihr Propleme bekommt einfach nochmal fragen ;)

Oh, und die Versandhäuser können die Konten nicht überprüfen, das müsste die Polizei machen. Sie könnten es höchstens merken wenn deine Freundin auch unter richtigem Namen bestellt hat und das gleiche Konto angegeben hat.

Ihre Konto-Nr. ist auf den Zahlscheinen auch ohne separater Angabe ablesbar! Aber wenn kein Bankeinzug vereibart wurde, - kann das Versandhaus auch keine offenen Zahlungen abbuchen.

Na ja, aber die sehen doch den Kontoinhaber oder nicht? Läuft dies alles automatisiert? Sitzt da niemand und überprüft das mal? Ihr Geld bekommen sie ja. Ich hab ja nur Angst jetzt dass das auffliegt und die dann auch noch alles auf einmal haben wollen. Das wäre der blanke Horror. Ich kann sie dann ja nicht einfach damit sitzen lassen.... Aber scheinbar bin ich der einzige der sich solche Gedanken macht. Sie sagt auch: Wo kein Kläger da kein Richter. Aber was wenn es plötzlicvh einen Kläger gibt.