Sind Versicherungsermittler wirklich sinnvoll?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nicht jeder behauptete Schaden wird mit solchem Aufwand "nachgestellt". Die Sachverständigen helfen auf verschiedene Weise, Schadenkosten zu mindern und so exorbitante Beitragserhöhungen zu vermeiden. Betrugsversuche werden sehr oft erkannt, häufig gibt es aber noch andere Möglichkeiten, die Schadenkosten zu senken, ohne dass dem Versicherungsnehmer daraus ein Nachteil entsteht. Die durch die Sachverständigen durchschnittlich eingesparten Beträge sind um ein Vielfaches höher, als ihre Kosten. Allerdings läuft's in der Realität häufig etwas anders ab, als Du's im Fernsehen gezeigt bekommst...

Die sind sogar sehr wichtig, Du glaubst nicht, was sich Leute einfallen lassen, und die Versicherungen zu betrügen. Wenn solche Überprüfungen nicht stattfinden und die Versicherungen alles glauben würden, wie es zu dem Schaden kam, würden die Beiräge enorm steigen und zwar jährlich. So etwas würde natürlich Schule machen.

Ja schon aber wenn die das bei jedem testen is das doch unvergleichbar teuer

@mk7895

Sie testen ja nicht alles, aber gerade Handys sind beliebte Objekte, um von den Versicherungen Geld zu erhalten. Die Versicherungen prüfen die Angaben, die zur Beschädigung eines Gegenstndes geführt haben. Jahrelange Erfahrungen spielen da eine große Rolle. Je unwahrscheinlicher die Angaben, um so höher schrillen die Alarmglocken Außerdem haben sie tausende Vergleichsfälle in ihren Computern.

Für den verhinderten Versicherungsbetrüger ist die Sache damit ja nicht erledigt. Er bekommt eine Anzeige und der Staatsanwalt beschäftigt sich anschließend mit ihm. Wenn sich das dann endlich mal rum spricht, können die Versicherungen wieder etwas günstiger verkauft werden.

Wie wir alle aus eigenen Erfahrungen wissen, sollte man nicht alles glauben oder überwerten was so im Fernsehen läuft... ;o)

JA. Sie sind sogar sehr wichtig. Kein Kunde (der nicht die entsprechende Qualifikation wie ein Versicherungsvermittler, Versicherungsmaker, etc. hat) ist in der Lage das Angebot auf dem Markt und die persönlichen Anforderungen in Einklang zu bringen. Dies ist aber für die richtige Versicherung - Auch für SCHEINBAR einfache, wie die KFZ, Hausrat oder Privathaftpflichtversicherung zwingend notwendig.

Punkt.

Hierbei sind wohl die Spezialisten der Schadensabteilungen von Sachversicherungen, also z.B. der privaten Haftpflichtversicherung, gemeint. Letztens gab's auch 'ne Sendung im Fernsehen, die sich mit Herrn Wulf befaßte vor dem Hintergrund einer "Schnorrergesellschaft", die wir heute einfach mal sein sollen. Wer alles sich von diesem kleinen Wörtchen "wir" hier wieder einsammeln läßt, steht auf einem ander'n Blatt. Zu deiner Frage genau: hier geht's um Sachverhalte, die man zutreffend als "Betrug zum Nachteil einer Versicherung" bezeichnet. Solche nehmen leider in den Maße zu, wie Menschen in unserer Gesellschaft zwar durch ununterbrochene Werbungseindröhnung viele Besitzwünsche ausbilden, diese aber - ermangels sicherer Einkommen - dann nicht zugreifen können. Getreu dem Sprichwort "Not macht erfinderisch" nutzen sie dann anscheinend ihre unfreiwillig aufgenötigte Freizeit zu Hause zum Grübeln über andere Möglichkeiten, an etwas noch heranzukommen, u.a. eben durch "Versilbern" von Gebrauchsartikeln, die sie so nicht mehr gebrauchen wollen. Und dann kommen sie drauf. Wir haben da doch noch die Haftpflichtversicherung. Lesen wir uns doch mal die Versicherungsbedingungen (den Leistungskatalog) an und schau'n doch mal, wie sich hier aus ALT möglichst NEU machen ließe oder aber: wie man mit der Versicherungsleistung aus einem dort vorgebrachten Schaden etwas anderes, als Neuanschaffung gewünschtes finanzieren ließe... So ist das! Für die einen ist dies anscheinend schon zum Sport geworden, die anderen sind "Näse" - wie der Berliner sagt - und müssen irgendwann die Ausgaben der Versicherung für solche "Zocker" über erhöhte Beiträge mittragen. Das willst Du wohl auch nicht, oder? Also sind solche Fachleute von der Versicherung doch ganz nützlich.

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