Sind diese Buchungssätze zum Jahresabschluss korrekt?

3 Antworten

ZU 1.: Es ist nur für 3 Monate eine aktive Rechnungsabgrenzung zu bilden, nämlich für Oktober bis Dezember.

Die Zinsen zum 30.9. wurden ja bezahlt.

Hinweis: Wenn das Darlehn schon ein Jahr vorher bestanden hatte, musste die Abrenzung schon im Vorjahresabschluss gebildet werden und über den Saldovortrag erfasst werden. Dann wäre keine Buchung mehr nötig.

Zu 2.: Richtig.

Zu 3.:Es gibt kein Ertragskonto "Debitorenverluste".

In Deutschland gibt aber das Konto "Erträge aus der Verminderung der Pauschalwertberichtigung zu Forderungen".

Nebenbei: Was ist mit der Minderung der Debitoren?

Sind die in der laufenden Buchhaltung erfasst?

Hier können sie jedenfalls nicht gebucht werden, denn das Gegenkonto ist nicht bekannt, und die Konten Kasse, Bank usw. werden ja wohl schon abgestimmt sein.

Zu 4.: Richtig.

Zu 5. und 6.: Richtig.

Zu 7. Richtig

Zu 8.: Dafür ist ein Aktivkonto "Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe vorhanden.

Die Erhöhung des Heizölbestandes wird über dieses Konto gebucht- Gegenkonto Heizkosten, Heizöl oder ähnlich.

Die Abschlussbuchungen werden in Deutschland nicht gebucht.

Das wäre bei den Geldkonten (Kasse, Bank) auch nicht nötig.

Danke vielmal für dein schnelles Feedback!

Ich habe leider noch Nachfragen :)

zu 1.:

Heisst das, dass die Buchung falsch ist?

Die 2200 (4 % von 220 000 = 8800, das geteilt durch 4, weil nur 3 Monate) wären dann doch korrekt, oder?

zu 3.:

Hier verstehe ich leider nicht, was ich tun muss. Weitere Infos (Minderung der Debitoren) habe ich nicht.

zu 8.:

Hier ist also keine PRA nötig? Und es gibt eine einfache Buchung Roh-, Hilfs- und Betriebsstoff / Verbindlichkeiten LL 3000 ?

@Sabrina79

Zu 1: Stimmt, ich hatte mich verrechnet.

Zu 3: Buchung "Delkredere an Herabsetzung der Pauschalberichtigung auf Forderungen".

Nachrichtlich: Bei einer Erhöhung der Forderungen und damit auch des Delkrederes Wäre die Buchung: "Einstellung in die Pauschalwertberichtigungauf Forderungen an Delkrede."

Zu 8: Warum an Verbindlichkeiten aus LL? Das Heizöl war doch wohl bezahlt?

Deshalb wie von mir geschrieben: An Aufwand (Heizöl).

@Helmuthk

Ok, alles klar. Danke vielmal!

Zu 1) ist keine ARAP einzustellen. Du hast nichts gezahlt. 

Im Gegenteil, du hast eine Forderung gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 2.200 CHF.

2. Sonstige Forderungen an Zinsertrag 2200

Buchungssatz Umsatzsteuer/Vorsteuer, Umsatzerlöse und Erlösberichtigungen

Hi,

also ich hoffe mir kann das jemand beantworten. Und zwar geht es um Buchungssätze. Ich schreibe jetzt bald ne Arbeit und wir haben die doppelte Buchführung (nur die Buchungssätze ohne das wir richtig auf Konten buchen müssen) mit Netto- und Bruttoverfahren und sowas eben.

Nun sind mir da ein paar Geschäftsfälle aufgefallen, wo ich jetzt nicht verstehe warum das so gemacht wird.

  • Es kommt zu einer Reklamation: Der Kunde sendet Ware zurück.

Lösung: Forderungen an Umsatzerlöse an Umsatzsteuer

Was ich jetzt nicht verstehe ist folgendes: Und zwar Forderungen ist ein Aktivkonto. Wenn ein Kunde auf Ziel kauft, wird dort ja eine "Mehrung" verzeichnet. Bei einer Reklamation schickt der Kunde doch die Ware zurück - das heißt doch eigentlich, dass die Forderungen weniger werden müssten, da der Kunde diese ja nicht mehr bezahlen muss? Und genauso auch mit Umsatzerlöse und Umsatzsteuer. Umsatzsteuer wird wie Verbindlichkeiten behandelt. Heißt ja Zugänge werden im Haben gebucht und Abgänge dann doch im Soll? Wenn das also korrigiert wird, müsste doch eigentlich im Soll gebucht werden? Umsatzerlöse ist ein Erfolgskonto und Erträge werden im Haben gebucht, aber das ist ja auch kein Ertrag?

  • Bei der Vorsteuer versteh ich das so, dass dies wie Forderungen behandelt wird und somit Zugänge im Soll gebucht werden. Wenn wir als Unternehmen also was kaufen, dann müssen wir Vorsteuer rausziehen, da wir ja nur 100 % bezahlen müssen und die überschüssigen 19 % MwSt bekommen wir ja dann vom Finanzamt wieder. Das ist dann auch richtig? Und wenn da was korrigiert werden muss, wie ist das denn da?
  1. Umsatzerlöse hab ich ja in Frage 1 ja schon aufgegriffen, aber wie ist das mit Erlösberichtigungen? Umsatzerlöse nimmt man bei, wenn Ware verkauft wurde und wenn Ware teilweise zurückgeschickt wird. Wieso wird beides im Haben gebucht? Und Erlösberichtigungen werden ja genommen, wenn ein Kunde Ware physisch komplett behält, aber wegen Mangel oder schneller Zahlung Skonto oder Minderung erhält. Wo wird das denn gebucht? Im Soll oder Haben? Und warum?
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