Gewinn und Verlustkonto berechnen (Buchungssätze)

2 Antworten

Das ist in Ordnung. Wie schon gesagt, die Fertigungsmaschine hast du genau zum Buchwert verkauft. Allgemein musst du wissen: Aufwendungen werden immer im Soll, Erträge immer im Haben gebucht. Schließt du Aufwendskonten ab, heißt die Abschlussbuchung GuV an Aufwandskonto (etwa GuV an Beiträge), schließt du Ertragskonten ab, heißt die Abschlussbuchung immer: Ertragskonto an GuV. (etwa: Provisionsertrag an GuV) Da der Saldo von GuV (also Gewinn oder Verlust) über das Konto Eigenkapital abgeschlossen wird, sind im Grunde alle Erfolgskonten (so nennt man alle Aufwands- und Ertragskonten) Unterkonten von Eingenkapital. Das ist ein passives Bestandskonto, Auf einem passiven Bestandskonto stehen Minderungen im Soll, Mehrungen im Haben, deshalb also müssen Aufwendungen im Soll, Erträge im Haben stehen. So, das zieh dir rein, dann geht es besser. Und dir zur Beruhigung: Buchführung ist ein Kinderspiel, wenn du die Grundlagen kennst. Die hier genannten sind einige davon, und zwar sehr wichtige.

Bank an Maschinen ist nicht richtig. Das würde nur dann stimmen, wenn der Buchwert der Maschine 5.000,00 € wäre. Richtig wäre hier: an "Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens". Der Buchwert der Maschine wird dann als "Anlageabgänge Sachanlagen" an "Maschinen" gebucht. Damit ergibt sich dann saldiert der Buchgewinn oder Buchverlust aus dem Verkauf der Maschine.

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