Probezeit bei Umwandlung von befristetem in unbefristeten Arbeitsvertrag?

5 Antworten

In diesem Fall kann der Arbeitgeber - platt formuliert - so viel Probezeit vereinbaren wie er will: es ist unbedeutend; vielleicht ist es auch nur eine Standardformulierung, deren Streichung vergessen wurde.

Entscheidend ist, dass die Möglichkeiten der Probezeit nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch BGB § 622 Abs. 3 (verkürzte Kündigungsfrist von 2 Wochen) längstens für 6 Monate gilt. Und das hat sich bei Dir durch den 1. befristeten Vertrag erledigt, da alle Beschäftigungszeiten zusammengezählt werden, Du also seit 2 Jahren in dem Betrieb bist und die verkürzte Kündigungsmöglichkeit aus einer Probezeit für Dich nicht mehr gilt!

Also: Entwarnung!

Nein wenn es eine Vertragsverlängerung ist darf da keine neue Probezeit drinne stehen.

Nein, soweit ich weiss, ist es nicht zulässig, weil dein AG jnach 1 Jahr sicherlich schon weiss, wie u arbeitest. Du hattest den festen Einjahresvertrag und danach ist eine Probezeit hinfällig.

Frag einfach deinen AG, er könnte wie meiner sein, der den Vertrag ausdruckt, dann nicht überprüft und ihn einfach einem hinlegt.

Das würde sogar zu ihm passen.

@rina579

Du arbeitest nicht zufällig in Berlin? :)

Nein und selbst wenn du Ihn so Unterschreiben würdest hätte die Porbezeit keinerlei rechtsgrundlage und wäre daher nicht durchsetzbar.

Es spielt keine Rolle ob eine Probezeit im neuen Vertrag steht.

Eine Probezeit ist nix anderes als eine Möglichkeit, die Kündigungsfrist zu verkürzen. Das ist lt Gesetz (§622 BGB) aber nur bis zu 6 Monaten möglich. Danach zählen die normalen Kündigungsfristen. Eine Probezeitvereinbarung würde nicht greifen.

Du bist jetzt 2 Jahre im Betrieb Diese Zeit wird für die Fristenrechnung genommen.

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