Private krankenkasse Beamtenanwärter-huk oder debeka?

5 Antworten

Also, derzeit hat doch die HUK deutlich nachgebessert bei den Leistungen und somit kann der Auftrag nur an die HUK gehen. Vergleiche einfach beide und dann ist es ganz leicht, auch mit der Rückvergütung bei Leistungsfreiheit, wie ich immer wieder höre.

Warum beschränkst Du die Auswahl auf diese beiden Versicherungen ? Ein bißchen mehr Mühe solltest Du Dir bei einer so wichtigen Frage schon machen.

Kann die Debeka nur empfehlen. Die eingereichten Rechnungen werden schnell bezahlt und bei einem größerem gesundheitlichen Problem gab es kompetente und freundliche Kontakte zur Hauptverwaltung.

Ich bekomme von der DeBeKa keine Karte.

Die DeBeKa ist nicht umsonst der Versicherer mit dem größten Bestand an Beamten. Sie ist sehr leistungsstark und vertragstreu. Sie reguliert im Schadenfall sehr kundenfreundlich. Das unterscheidet sie von der HUK und auch der HM z.B.

Allerdings sollte man das Angebot vor Abschluss von einem Fachmann (empfohlen ein Versicherungsberater) prüfen lassen. Ab und an vergessen die hauseigenen Vermittler gerne wichtige Vertragsergänzungen.

Das gilt im übrigen für alle Versicherer der PKV

Völlig subjektive Meinung zur Regulierung.

Die Größe der Beamten-Bestände ergibt sich aus einer Schmiergeldaffäre. Ging ja lang und breit durch die Presse.

@qugart

Ihre Meinung in allen Ehren. Aber sie ist persönlich und wenig fundiert.

WEnn Sie Kritik üben, sollten Sie sachlich bleiben.

@qugart

Zu Ihrer Information. Die ermittende StA geht von 15.ooo Verträgen aus, die durch Tipps der Angehörige n des ÖD zustande kamen.

Bei über 2 Mio Versicherter ist das doch wenig, wobei jeder Fall von Datenbruch zuviel ist.

@Buerger41

Nie und nimmer nur 15000 Verträge!

Diese Schmiergeldaffäre gab es schon in den 70er Jahren, d. h. sie lief jahrzehntelang. So dass ich nach meiner Schätzung an die Zahl 15000 mind, noch einen oder vielleicht auch 2 Nuller hinten dran hängen würde. So wie ich das erlebt habe, würde ich vermuten, dass die große Mehrzahl von Neuverträgen in den letzten Jahrzehnten auf diese unsaubere Art und Weise zustande kam. Ich möchte nicht wissen, wieviele Fälle die Staatsanwaltschaft unter den Angehörigen des öffentlichen Dienstes (Tippgebern) bearbeiten muss. Damit kann man wohl gleich mehrere Staatsanwälte für den Rest ihrer Berufstätigkeit beschäftigen.

Die Debeka hat m. E. nur deshalb, weil sie Angehörige des öffentlichen Dienstes mit Provisionen "schmierte" , so viele Versicherte. Ich bin da derselben Meinung wie "qugart" oben. D. h. sie hat aus dieser Sache einen gewaltigen Wettbewerbsvorteil erlangt. M. E. hätte das Bußgeld wesentlich höher ausfallen müssen.

Aber letztlich werden mit dem Bußgeld nur die dort Versicherten bestraft, denn die müssen es zahlen, nicht die Mitarbeiter der Debeka. Mein Eindruck im Bekanntenkreis ist, dass diejenigen diese Zeche zahlen, die nicht mehr die KV wechseln können, weil sie aufgrund von Vorerkrankungen keine neue KV finden würden. Das sind die älteren, langjährig dort Versicherten, denn die jüngeren Versicherten können es sich eher leisten, die Versicherung zu wechseln, wenn sie merken, dass ihnen zustehende Leistungen gekürzt werden.

Daher hätte man mit anderen Strafen seitens des Gerichts reagieren müssen, weil so der falsche Personenkreis bestraft wird.

Lachnummer? Die Debeka besser bei den Leistungen und in der Zeit bei Erstattungen? Seit wann?

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