Muss ich als Mieter fäkalienhaltiges Abwasser im Keller bei Starkniederschlagsereignissen hinnehmen?

7 Antworten

Hinnehmen musst du das nicht! Würde ich auch nicht, was meinst was da alles kaputt gehen kann an Waschmaschine und so weiter. Ich würde durchdrehen.

Ja du kannst die Miete kürzen auf Grund dessen, dass du die Kellerräume ja nicht so nutzen kannst, wie es vertraglich vereinbart ist! denn im Vertrag steht ja bestimmt nicht drin: "Ach du darfst jetzt nicht in den Keller weils regnet^^"

ABER: Großes ABER: Miete NIEMALS ohne Anwalt kürzen, das geht gewaltig nach hinten los! Also am besten mal zum Mieterbund gehen... der kostet 90€ im Jahr!

Allerdings immer erst auf die gute Art probieren und mit dem Vermieter reden!

Ich würde es so machen: Melde den Mangel schriftlich per Einschreiben/Einwurf mit Fristsetzung und Androhung zur Mietminderung. Wenn dann nichts passiert oder er sauer reagiert, gehste zum Anwalt und kürzt die Miete!

Beim mietersvhutz war ich beteits. Da bin ivh genausu schlau raus wie rein

@inesscholz11

owe.. das ist dann nicht so gut! Dann mach es wie ich sagte. Per Einschreiben/Einwurf ein Schreiben mit der Bitte um Mängelbeseitigung bis zum XX.XX.XXXX (also ich denke 2 Wochen Frist sind hier ok). Und Androhung der Mietminderung, falls dieser Mangel nicht bis dato beseitigt wird.

Der Vermieter ist dafür Verantwortlich dass du die Kellerräume so nutzen kannst wie im Mietvertrag vereinbart und somit kannst du auf Grund dessen, die Miete kürzen. ABER: Wirklich bitte NUR mit einem Anwalt, sonst fällt dir das auf die Füße

Guten Morgen, nein dass muss man nicht. Sprecht mal mit dem Vermieter, ansonsten müsst ihr euch Hilfe beim Mieterverein holen, lieben Gruß und viel Kraft

Das muss man nicht hinnehmen. Frage ist eben, ob der Verzicht auf den Einbau einer motorischen Rückstauklappe damals schon ein Baumangel war, oder es im Ermessen des Eigentümers stand eine einzubauen oder nicht.

Da die Gefahr besteht, dass im Keller abgestelltes Material durch den Wassereintritt zu Schaden kommen kann, sollte das abgestellt werden. Selbst wenn das nur alle paar Jahre mal der Fall ist.

Ich würde den Vermieter auf diesen Vorgang schriftlich aufmerksam machen und ihn um Abhilfe bitten, weil das nicht zumutbar ist.

Mit einer Mietpreiskürzung wäre ich vorsichtig, weil du sicher nicht weisst, was an Mietpreiskürzung prozentual erlaubt sein könnte. Dazu solltest du einen Anwalt für Mietrecht befragen.

Frage ist aber auch, ob der Wassereintritt in die Kellerräume schon vor der Sanierung der Fall war und trotzdem nicht für Abhilfe gesorgt wurde ?

Dann hätte man dir das verschwiegen, dass es dieses Problem gibt.

Dem Vermieter ist das Problem bekannt, oder? Ich gehe davon aus. Jedenfalls musst du bei jedem Ereignis den Vermieter schriftlich per EES informieren.

Gebe ihm dabei zur Kenntnis, dass du für den entsprechenden Zeitraum die Miete angemessen mindern wirst (mindestens 20% erachte ich als angemessen).

Ja das ist dem Vermieter bekannt. Aber es passiert nix und da wir nun auch legionellen im TW haben reicht rd mir jetzt. Beim mieterschutz war ich schon. Die hatte echt überhsipt keinen Dunst. Sie konnte mir keine meiner fragen beantworten. ABER sie will sich schlau machen bis zum nächsten termin

@inesscholz11

Mit den Legionellen darfst du gerne mindestens zusammen 50% die Miete mindern.

War das 1999 schon ein Baumangel? Oder waren die Vorgaben damals noch nicht so?

Dennoch: Schon aus eigenem Interesse sollte doch der Eigentümer tätig werden und den Rückstauschutz auf den neuesten Stand bringen.

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