Meister hat mich beleidigt und tätlich angegriffen wie soll ich mich verhalten?

5 Antworten

Zunächst gehe ich davon aus das du zuvor beim Meister keine Gewalt angewandt hast. Sonst wird es komplizierter.

Ansonsten gilt:  Zeige diesen Straftäter wegen normaler Beleidigung nach § 185 StGB an, wegen Beleidigung mittels Tätlichkeit nach § 185 StGB, wegen Bedrohung nach § 241 StGB und auch eventuell wegen Körperverletzung nach § 223 StGB, wenn die körperlichen Attacken doch heftiger gewesen sein sollten.

Vielleicht hast du ja auch ein oder mehrere vertrauenswürdige Zeugen, die für dich aussagen würden? Wobei ich das nicht glaube, da die Zeugen bestimmt Angestellte des Chefs sind und ihren Job nicht riskieren wollen. Wieso aber droht er dir mit Gewalt? Einfach so?

Ganz schön gewalttätig, dein Meister.

Aber, es ist immer gut auch die andere Seite zu hören, also...

...Was hat sich vorher ereignet? Wie hast du dich die letzten Wochen Verhalten? Gibt es etwas in deinem Verhalten, dass den Meister zu solch einem Gewaltausbruch bringt? Vielleicht war das, was der Meister gemacht hat, sogar in weiten Teilen durch Notwehr gerechtfertigt.

Das sind Fragen, die du dir auch anhören müsstest, würdest du Strafantrag stellen. 

Auch dieser Meister hat noch einen Vorgesetzten, an den Du Dich umgehend wenden solltest. 

Auch der Betriebsrat sollte sofort informiert werden, denn tätliche Angriffe können zur fristlosen Kündigung führen.

Betriebsgröse wird extra unter 4 gehalten, damit da keiner was gründen kann. Chef ist das egal. In der Bude regiert die angst und der terror. Meine kollegen haben ne  6 Tage woche a 11 Stunden weil keiner sich traut zu sagen nein ich mache keine Überstunden..

Ich war da der einzige der immer gesagt hat mir egal, jetzt ist feierabend ich haue ab... Und es gigg da nur um nen fehler den ER gemacht hat und ich So : Hey das ist doch deine schrift auffen Papier und dann ist er voll abgegeangen

@FATJOE2

Also entweder Du versuchst Dich mit den anderen zwei Kollegen abzusprechen und ihr geht mit passenden Worten gegen diesen Typen vor, oder aber Du beisst noch so lange auf die Zähne, bis Du einen anderen Arbeitsplatz gefunden hast.

 Auch wenn damit der Mobber sein Ziel erreicht – es geht um Deine  Gesundheit, um Deine Lebensqualität!

Klar, es gibt solche Choleriker, denen man es nie recht machen kann. Und wenn man ihnen dann nicht ausweichen kann oder partout auf sie angewiesen ist, wird's schwierig.

In Amerika sagt man: "Love it, change it or leave it". Übersetzt heisst das etwa so:

1.
Entweder Du arrangierst Dich damit (und machst gute Miene zum bösen Spiel).

2.
Oder Du nimmst die Sache in die Hand und änderst sie (z. B. indem Du eine Aussprache zu Dritt mit Eurem gemeinsamen Vorgesetzten / dem Geschäftsführer verlangst).

3.
Oder Du suchst Die einen anderen Arbeitgeber (da Du ausgelernt hast, sollte das ja kein Problem darstellen).

Also: Tu 'was. Ich würde es mit Nr. 2 versuchen.

Und die Straftaten des Meisters soll der Fragesteller einfach so hin nehmen? 

@JuraDiplom

Ich denke bei Alternative 2 und 3 wären rechtliche Schritte mit einbegriffen. 

@JuraDiplom: "Und die Straftaten des Meisters soll der Fragesteller einfach so hin nehmen?"

Zu einer Auseinandersetzung gehören immer mindestens Zwei. Und wenn das ganze formale Züge annimmt (Anzeige), wird aus angeblichen Handgreiflichkeiten schnell mal nur eine harmlose "Rempelei".

Man muss nicht immer gleich eskalieren und die ganze Maschinerie mit Anzeige und Gegenanzeige anwerfen, wenn man sich auch (unter Einbeziehung des Vorgesetzten*) gütlich einigen kann. Das generiert zwar keinen Umsatz für die Anwaltskanzleien, hält aber möglicherweise länger.

*) Einstein: "Probleme lassen sich meist nicht auf der Ebene lösen, auf der sie entstanden sind."

Und schließlich gilt: Solange nichts bewiesen ist, gilt die Unschuldsvermutung (lernt man - so glaube ich - im ersten Semester).

bevor Du kündigst solltest Du Dich an anderen Stellen bewerben.... aber Dir wünsche ich, dass Du schnell einen anderen Job finden wirst!

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