Medizin oder Jura?

Das Ergebnis basiert auf 14 Abstimmungen

Medizin 57%
Jura 43%

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das kann man nicht pauschal sagen. Das kommt einfach auf dich und deine Einstellung an. Wofür du dich mehr begeistern kannst, das wird dir auch leichter fallen. ;)

Ok, gut!

@CCRTT

Vielen Dank für den Stern. :)

@AudiFan88

Natürlich kann man es einfach beantworten. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen weisen Richter den höhsten durchschnittlichen IQ auf.

@Unwissen

Worauf beruhen diese wissenschaftlichen Untersuchungsmethoden zur Ermittlung des IQ-Werts? Oftmals auf Forschungen und Ergebnissen von Teams aus oder selten von einzelnen Wissenschaftlern, die entweder aus den Geisteswissenschaften (Psychologie; eventuell Philosophie), der Medizin (Psychiatrie, Neurologen etc.), der Naturwissenschaften (Physiker, Biologen) oder auch der Mathematik (Statistik; welche sowieso durch die anderen Disziplinen verwendet wird) "enstammen". Daher beruhen die Modelle auf "physikalischen Gesetzmäßigkeiten", die statistisch dargestellt werden und von Wissenschaftlern verschiedenster Fachrichtungen interpretiert werden oder interpretiert worden sind. Die Studien finden ebenfalls an psychologischen oder psychiatrischen Instiutionen statt.

Davon abgesehen kenne ich sowohl Volljuristen, Naturwissenschaftler, als auch Professoren aller Couleur.

Die bedeutenden Unterschiede:

- Juristen: Sprachbegabt, insbesondere in Deutsch; rhetorisch und analytisch talentiert; weisen eine höhere Selbstsicherheit auf (gelegentlich zu hoch, wenn auch nicht zynisch);  haben einen hohen Anspruch an sich selbst - sie sind perferktionistisch, könnte man sagen); in 2/3 der Fälle emotional weniger offen oder kompetent

- Naturwissenschaftler:  Mathematisch / logisch oder analytisch begabt; sind oft zu finden zwischen Intro- und Extrovertiertheit; mögen Ordnung oder logische Abfolgen, auch in Konversationen; sie sind angesiedelt von Pedanterie bis Cha­o­tik

Die größte Differenz lässt sich, meiner Erfahrung nach, im Umgang mit Emotionen (deren Ausdrucksfähigkeit) und der sozialen Kompetenz in gewissen Bereichen erkennen. Naturwissenschaftler, insbesondere im Bereich Chemie und Biologie können deutlicher Emotionen anhand von Mimik und Gestik darlegen - dies ist eben kein Vorurteil, sondern Erfahrungswissen.

Wenn du dich kein bisschen für Jura interessierst, ist natürlich Jura schwerer und anderestrum. ich würde das nehemn, was mich mehr interessiert. :-)

Jura

Also ich bin eindeutig dafür, dass Jura viel schwieriger ist als Medizin!!!! Ich studiere Jura und mit einfachem Auwendiglernen gewinnt man bei Jura keinen Blumentopf dh. würde man nur stumpfsinnig Auswendiggelerntes hinschreiben bei ner Klausur, würde man 0 Punkte bekommen...  Meine beste Freundin studiert Medizin und sie lernt stumpfsinnig auswendig nach eigenen Angaben und hat ihren Schein....
Was ist schwieriger :-) ??? hmmmmmm, mal kurz überlegen..... naaaaaa?? Schon ne Idee ?? Wenn Du jetzt sagt Medizin, solltest Du Medizin studieren :-D

Man lernt, wie einige Volljuristen später in Gerichten, diese gleichfalls auswendig gelernten Textabschnitte und Anhänge zu deuten (auszulegen). Da hier offensichtlich ein Interpretationsraum vorherrscht, welcher zwar semantisch korrekt, aber nicht immer positiv ausgelegt werden muss, kann im Normalfall von "freiem Schreiben" oder dem "Einbringen neuer Gesetze" nicht die Rede sein.

Andererseits ist es wenig verwunderlich, wenn man den bzw. die Menschen, Objekte oder andere Konstrukte in seine Interpretation (Auslegung, Exegese) einbeziehen muss, dass man nicht nur Urteile oder dergleichen auswendig lernen braucht, um zu bestehen.

Allerdings ist es sehr leichtfertig und zynisch, zu behaupten, man bräuchte nicht viel für ein erfolgreich abschließbares Medizinstudium, zu machen. Wenn das alles so einfach ist: Weshalb erklären Sie mir nicht schnell mal die Komplexität des Verdauungs-, resp. die des Gastrointestinaltrakts? Oder wie wäre es mit der Ätiologie und Behandlung von Autoimmunkrankheiten? Um einen Abstecher in andere Bereiche zu machen: Nicht doch lieber eine mathematische Darlegung zur Fusion der Quantenfeldtheorien mit der allgemeinen Relativitätstheorie hin zur Quantengravitation? 

Damit möchte ich nur sagen: Man sollte nicht induktiv denken (vom Einzelnen auf das Allgemeine schließen) - dies kann zudem in Rechtswissenschaften dienlich sein. Darüber hinaus wird man keine anerkannten Publikationen vertreten oder gehobene Stellungen innehaben werden können, wenn man bloß alles wie einem Lexikon herunterlesen kann - kritische oder unübliche Fragen bleiben dadurch schwer, nicht oder wenig detailliert beantwortbar.

Jura

Definitiv Jura! Bei Medizin muss man sich hauptsächlich DInge merken. Bei Jura geht es um komplizierter, undurchschaubare Sachverhalte, viele Formeln, die man anwendet, tausende und abertausende von Paragraphen, zu fast jedem Paragraphen ein langes Schema, das man im Kopf haben muss. Man muss absolut logisch und quasi mathematisch denken können.

Analytisch und sprachlich-komplex auf jeden Fall. Weniger quasi mathematisch-komplex geht es beispielsweise in der Berechnung der äußeren Algebra eines Vektorraums (Graßmann-Algebra) vonstatten.  Oder in der Medizin im Bereich Genetik

Medizin

Kann man nicht genau sagen, so 100%ig richtig kann das bloß einer beurteilen der beides studiert hat. Aber ich habe mich ausgiebig erkundigt zum Thema Medizin, und habe mitbekommen, dass das schon ziemlich happig sein soll!!!

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