kontoeröffnung trotz privatinsolvenz

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ja mir ging es genauso, hatte auch bei der Spk nachgefragt und wurde abgelehnt. Hätte zwar dagegen angehn dürfen, denn die Sparkasse muss einen ein Guthabenkonto genehmigen. Aber ich wollte da nicht unbedingt auch noch kämpfen. Mein Schuldnerberater gab mir den Tipp mal bei der Postbank oder Hypobank zu fragen und siehe da, ich bekam gleich bei der Postbank ein Guthabenkonto. Und das ist schon jetzt 2J her. Aber immer mit offenen Karten spielen und ehrlich von vornherein sagen, dass die Insolvenz ansteht. lg Linda

In erster Linie steht der Sinn der Insol. die Schulden abzutragen. Und wenn "Dein Kollege", bestimmt Du, ja nicht schlimm, sogar einen Null-PLan hast und unter der Pfändungsfreigerenze mit dem Einkommen liegst, zahlst du GAR NICHTS an Deine Gläubiger. Das sollte doch schon genug Anreiz sein, nun endlich aus der Schuldenfalle zu kommen, Wie gesagt, ganz richtig, der geschossene Bock kann schon dazu führen, dass die Insolvenz platz, da Du die Obliegenheiten nicht eingehalten hast. Setze Dich umgehend mit deinem Treuhänder in Verbindung. Der kann sehen, was noch zu retten ist.

Quelle: http://www.kapitalfokus.de/index.php?p=95

Bis heute gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf ein Girokonto. Das hat die Bankenlobby seit 20 Jahren erfolgreich verhindert - unter Hinweis auf "die gemeinsame Selbstverpflichtungserklärung der Banken und Sparkassen" von 1995, in der sie sich verpflichten, jedem, der es will, auf Guthabenbasis ein Girokonto zu eröffnen. Das gilt auch für die Insolvenz - die Zustimmung des Insolvenzverwalters ist eine reine Formsache. Schliesslich gehen dort ohnehin nur die unpfändbaren Einkünfte ein; und ein Abrutschen ins Minus ist nicht möglich. Sollte sich die Bank trotz Hinweises auf die o.g. Selbstverpflichtungserklärung weigern, das Guthabenkonto zu eröffnen, solltest du mit einer Beschwerde bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen) drohen und diese dann auch einreichen. Spätestens dann wird das Konto eröffnet.

Hallo Das mit dem Anspruch auf ein Girokonto stimmt so nicht. Meine Ex-Sparkasse durfte mich ablehnen,da ich mit Schulden -logisch bei Insolvenz- von Ihr gegangen bin.Deswegen brauchten sie mich nicht wieder zu nehmen.Ich bin dann nach nebenan zur Deutschen Bank gegangen,und die haben mich sofort genommen.Ich hatte hier von vornherein gesagt,daß ich in Privatinsolvenz sei. Der der Postbank war ich auch Kunnde,hatte mein Konto bis auf 5 Euro geleert,und weil noch Kontoabrechnungsgebühren anfielen,war es mit 2,60€ in den Miesen und deshalb ging es dort auch nicht. Der Volksbank schuldete ich auch einen größeren Betrag,die sagten mir,daß ich als Kunde zuviel Arbeit machen würde,da sie meine Bankbewegungen immer überwachen und dem Insolvenzverwalter mitteilen müßten.

Meine Frau und ich hatten bis 1 Jahr nach Beginn meiner Privatinsolvenz getrennte Konten. Da aber der Überblick nicht immer ganz so einfach war, hatte ich mein Konto aufgelöst. Ich bekam volles Zugriffsrecht auf das Konto meiner Frau, aber es lief weiterhin auf ihren Namen. Vor 2 Wochen bekamnen wir ein Schreiben der Sparkasse, das doch bitte keine Zahlungen meinerseits dort eingehen mögen, da es ein reines Zahlungsverkehrskonto sei und dort nur Zahlungen meiner Frau eingehen dürfen. Die Sparkasse teilte mir mit, das ich zu meinem Insolvenzverwalter gehen solle, der mir bestätigen soll, das ich ein uneingeschränktes P Konto eröffnen dürfe. Mein Insolvenzverwalter bestätigte mir aber nur ein eingeschränktes P-Konto, welches die Sparkasse ablehnte. Ich war jetzt bei verschiedenen Banken, aber alle lehnten mich ab. Heute hatte ich ein Gespräch mit einem Anwalt der Sparkasse und dieser meinte, wenn der Insolvenzverwalter keinem uneingeschräktem P-Konto zustimmt, wäre er verpflichtet mir ein Treuhandkonto zu eröffnen. Vielleicht hat da von euch ja schonmal jemand von gehört und kann seine Erfahrungen schildern. Momentan bekomme ich mein ALG1 per Barscheck, aber sollte ich wieder ein Arbeitsverhältnis eingehen können werde ich sicher ohne Konto Schwierigkeiten bekommen.Ich bin übrigens im 6 Jahr der Insolvenz.

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