komischer aufhebungsvertrag

5 Antworten

Rechtens ist das ganz sicher nicht, aber was ist beweisbar?

Tatsächlich ist eine Möglichkeit die Ausbildungs zu beenden wenn du einen Aufhebungsvertrag unterschreibst.

Du bist jetzt also im 3. Lehrjahr, du müsstest jetzt doch eigentlich kurz vor Ende sein, oder lernst du 3,5 Jahre?

Von wann ist der letzte Aufhebungsvertrag datiert? Von "vor ein paar Monaten"?

Im Moment solltest du nichts weiter machen als eben deine Arbeit gut und auf ein erfolgreiches Ende der Ausbildung hinarbeiten.

Erst wenn der Ausbildungsbetrieb tatsächlich den Aufhebungsvertrag zur Anwendung bringen will, solltest du tätig werden. Dann hast du Argumente, nämlich unter Zwang bzw. wg. Unwissenheit/Lügen unterschrieben. Es hat eine Weiterbeschäftigung statt gefunden. Dann wendest du dich an deine zuständige Kammer oder ggf. ans Arbeitsgericht. 

Verhalte dich einfach wie sich ein (guter) Azubi verhalten sollte und denke nicht übermässig an den Aufhebungsvertrag. Alles wird gut.

Ich würde mir einen anderen Job suchen.

Als du das erste mal den Aufhebungsvertrag unterschriebst und dein Chef dir ein Versprechen gab, zum einen ist das Versprechen subjektiv, das heißt, du arbeitest wirklich gut, nur, du kannst es deinem Chef niemals recht machen. Er findet immer fehler nach dem Motto, wer sucht, findet auch Fehler. Zum anderen, wenn die Zeit abläuft wegen dem Auflösungsvertrag, wer sagt dir denn nicht, dass dein Chef einfach sagt:"Was jeht mich mein Geschwetz von gestern an? (sagte einmal Konrad Adenauer)" Er sagt, das habe er niemals gesagt.

Auf der anderen Seite, wenn dein Chef dich raushaben will, wird er das auch schaffen. Wenn er die rechtlichen Seiten ausgeschöpft hat, wird er die nicht mehr rechtlichen Seiten ausschöpfen (sagte einmal Didi Hallervorden in der Doppelgänger).

Ich würde sagen, so wie ich das hier erkenne, dein Chef hat dich in der Hand. Ich würde mir echt was anderes suchen.

Ich arbeitete bis vor über zwei Jahren in einer großen Lebensmittelfirma mit Sitz in der Schweiz. Ich wurde ins Büro des Chefs gerufen. Mir wurde unterstellt, ich mache zu viele Fehler. Wahrheit: Ich fand viele Fehler von Kollegen. Ich mache nur die einfachsten Tätigkeiten. Wahrheit: Ich vertrat Kollegen. Mein allererster Gedanke nach dem ersten Satz war gewesen: Es kann sich nur um ein Misverständnis handeln. Ich wusste überhaupt nicht, worum es ging. Ich konnte sogar das Gegenteil beweisen.

Fakt war, dass mir ein Auflösungsvertrag angeboten wurde. Wenn ich den nicht annehme, sagte man mir, bekomme ich arbeiten zugewiesen, die meinen Können übersteigen. Dann gibt es Abmahnungen und die Kündigung, ohne Abfindung. Ich willigte notgedrungen ein, da die Vorgesetzten mich raushaben wollten. Als ich von der Krankenkasse in der Zeit der Sperre auch noch den Arbeitgeberanteil zahlen sollte und drei Monate Sperre bekam, schrieb ich zum Vorstand der Krankenkasse, was Sache war. Auch das Arbeitsamt wurde wurde informiert, dass ich gemobbt wurde. Ich wurde aufgrund der Umstände nur einen Monat gesperrt und den Arbeitgeberanteil von der Krankenkasse musste ich doch nicht bezahlen. Ich nahm Kontakt zur Personalabteilung und zum Vorstand dieser Firma, wo ich rausgemobbt wurde auf und beschwerte mich. Es kam zwar nichts raus, die wissen aber, dass ich in dieser Firma beleidigt, sogar geschlagen wurde und dass ich mir das Leben nehmen wollte. Sollte sich irgendjemand mal in dieser Firma das Leben nehmen, aufgrund von Mobbing, dann möchte ich nicht in der Haut von Vorgesetzten, der Personalabteilung und vom Vorstand stecken. Denn in dieser Firma wird M.E. sehr gerne das Schuld aufs Opfer geschoben!!!

Naja, in der Ausbildung kann man eigentlich nicht ohne dirftigen Grund gekündigt werden. Aber wenn du bereits 3 Abmahnungen hast, kann er das immer als Kündigungsgrund angeben.

Es ist eine Sauerei, dass er dich so unter Druck setzt und so ein Spiel spielt. Ich kenne die Rechtslage da leider nicht. Haben deine Eltern eventuell einen Anwalt, den du einfach mal fragen kannst? Oder gibt es in der Berufsschule einen Lehrer (Vertrauenslehrer, einer der Wirtschaftslehrer lehrt oder so?) oder du wendest dich direkt an die IHK und fragst da nach. Denn dich jetzt so vor Ausbildungsende unter Druck zu setzen ist nicht fair und absolut asozial, da du dich eher auf's lernen für die Prüfungen konzentrieren solltest.

1. stimmt die Sache mit den 3 Abmahnungen nur dann, wenn diese den gleichen Tatbestand betreffen und 2. hat ein Auszubildender einen ganz anderen Status als ein normaler Arbeitnehmer! 

Können schon, ist mir auch passiert und zwar ohne Abmahnungen.

Du befindest dich in einer Berufsausbildung, wobei dein Arbeitgeber die ausbildende Stelle ist. Träger der Ausbildung ist die IHK. Die ist damit auch für deine Ausbildung maßgeblich zuständig. Mach dort einen Gesprächstermin und lass dich beraten!

Es kann für Dich nur einen seriösen Rat geben: Such Dir einen Anwalt der in Arbeitsrecht tätig ist und lass Dich dort beraten.Immerhin geht es um Deine Ausbildung!

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