Können die Nebenkosten beim Hauskauf vom Verkäufer bezahlt werden?

5 Antworten

Du könntest Dir die Notarkosten, Marklerkosten mit dem Verkäufer teilen. Vielleicht kann ja "Dein Markler" noch einen besseren Preis für das Haus aushandeln, Du mußt dem markler nur klar machen, dass Du das Haus nicht unbedingt kaufen mußt.

Also den Unsinn würde ich lassen. Warum? Zum einen will der Banker den Kaufvertrag "sehen". Darin wird, anders notariell auch nicht denkbar, vermerkt sein, dass der "Verkäufer" die Vertragskosten zahlt. Damit ist dann nix mehr mit höher finanzieren. Ich habe den Verdacht, dass der Makler auch gleich die Finanzierung mit angeboten hat oder? In Zeiten der Finanzkrise wird es äußerst schwierig, eine Bank zu finden, die 100%, noch weniger 110% finanzieren wird. Bei einer 80% tigen und einer guten Bonität sowie einer mindestens schon seit drei Jahren andauernden Beschäftigung bei gleicher Firma sollte das evtl. möglich sein. Es sei denn, man ist Beamter unterhalb von 35 Jahre alt. Dann ist die 110% Finanzierung wohl kein Problem. Übrigens: Der "Verkehrswert" läßt sich nicht vorab berechnen. Wenn dann ist es der "geschätzte Verkehrswert". Der "tatsächliche" Verkehrswert ist der Wert, den jemand zum Zeitpunkt des Verkaufs bereit und in der Lage ist zahlen zu wollen und zu können. Man kann eine Immobilie anhand einiger weniger Eckpunkte recht schnell einschätzen. Sollte allerdings damit Erfahrung haben.Wer könnte die Erfahrung haben "müssen"??? Natürlich die jenigen, die derartige Immobilien finanzieren, also der Banker! Also nochmal, Vorsicht, Vorsicht, bei derartigen Angeboten. Ein wirklich seriöser Makler wird derlei Angebote nicht so freizügig machen. Es scheint so, als wenn er dich lediglich abwimmeln wollte. Ist zwar keine schöne Masche, aber denkbar. Liegt vielleicht auch an deiner recht dünnen Finanzdecke.

Das mit dem besseren Zins funktioniert nur, wenn das Haus auch 120.000 € wert ist. Sollte es nur 110.000 € Verkehrswert haben, muss der Rest als Eigenkapital dargestellt werden und das muss dann vom Käufer nachgewiesen werden. Unter Umständen können sich die Finanzierungskonditionen dann sogar verschlechtern. Wer die Nebenkosten bezahlt ist letztendlich egal, solange sie nicht irgendwo im Haus versteckt sind. Wenn das Haus 110.000 € + Nebenkosten kostet, kann der Verkäufer ruhig die Nebenkosten tragen. Der Makler rechnet auch in die eigene Tasche, da sich seine Provision aus dem Verkaufspreis berechnet.

Klar und da sich die Provision vom KAUFPREIS berechnet verdient der MAKLER auch mehr...

Würde den notariellen Kaufpreis immer so niedrig wie möglich machen(also evtl. Einkauküche seperat kaufen!) weil sich davon auch die Grunderwerbssteuer, Maklergebühren etc. berechnen.

Den Makler sollte sowieso der VERKÄUFER zahlen - ER hat ihn ja engagiert...und DIR bringt er garnichts...kostet dich nur...

Letztlich sind wir gerade beim Hauskauf mittlerweile in einem Käufermarkt angelangt d. h. das Angebot übersteigt die Nachfrage. Das kann selbstverständlich bei sehr gefragten Lagen anders aussehen, aber in eher ländlichen Gebieten kann der Verkäufer froh sein, wenns überhaupt verkauft wird(für einen angemessenen Preis!)

Das finde ich unseriös. Die meisten Banken verlangen auch genau Belege für die Zahlungen. Also bekommst Du möglicherweise das Geld gar nicht. Das Finanzamt wird die Grunderwerbssteuer von Dir kassieren. Wenn der schon so unseriöse Sachen vorschlägt, würde ich damit rechnen, dass er Dir das Geld nicht vergütet. Also faul von hinten bis vorne.

Der Notar kann er bezahlen, oder man kann auf die Maklerprovision handeln, oder eben auf den Kaufpreis.

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