Kein Arbeitslosengeld nach Polizei? Was tun?

5 Antworten

Dann bleibt nur der Gang zum Jobcenter und da muss sie dann einen ALG - 2 Antrag stellen, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen kündigen musste und das nachweisen kann, dann darf es bei vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen auch keine 3 monatige Sanktion geben.

Den ALG - 2 Hauptantrag und die dazugehörigen Anlagen findet sie auch im Internet zum ausdrucken.

Wenn sie heute noch zum Jobcenter gehen würde, dann würde sie sich einen evtl.Anspruch rückwirkend ab 01.01.2019 sichern, morgen wäre es zu spät, dann würde ein Anspruch erst ab Februar gezahlt, sollte heute eigentlich bis 18.00 geöffnet sein und sie muss sich ja an der Anmeldung auch erst einmal nur Arbeit suchend melden, dass würde für den Anspruch ab Januar 20919 ausreichen.

Sie kann ALG II beantragen, aber da sie selbst gekündigt hat, wird sie da auch erstmal 3 Monate lang nichts bekommen (ist bei selbst kündigung einfach so). Heißt für die nächsten 3 Monate muss sie eben gucken wovon sie lebt. Wenn sie schlau war hat sie sich etwas Geld beiseite gepackt und kann zumindest den ersten Monat mit Glück überbrücken und wird sich danach wohl das Geld für Miete, Strom, Telefon, usw leihen müssen bei Familie, Freunde und Bekannten und das hinterher zurück zahlen müssen. ALG II gibs auch nicht viel das sollte sie auch berücksichtigen und es kann auch sein das sie sich ne günstigere kleinere Wohnung nehmen muss wenn ihre aktuell zu groß/teuer ist.

Vielen Dank für die Antwort! Kann man diese Sperre eventuell umgehen, wenn man nachweisen kann, dass sie aus gesundheitlichen Gründen gekündigt hat? Wir haben alle Dokumente zu Hause.

@FirebladeSc33

Unten schreibst ud, dass sie auf die kündigung vom AG wartet. Ja was denn nu? Wenn sie selber gekündigt hat, worauf will sie dann warten?

Die schriftliche Kündigung kam gestern mit der Post

Hat sie sich selber ne Künigung geschickt? Das wär nicht nötig gewesen...

Gesundheitliche Gründe? Kann sie denn nach Genesung die Ausbildung nicht fortsetzen, oder ist das ein Euphemismus für Psyche? Dass sie gekündigt hat, verstehe ich überhaupt nicht. Sie hätte getrost warten können, bis das Land sie raus wirft.

Meine Rede. Etwas voreilig, die Handlung.

Soisses

Zunächst einmal gilt eine Sperrfrist, weil man selbst gekündigt hat. Da spielen auch die Gründe, aus denen man gekündigt hat, keine Rolle. Deshalb hätte ich gewartet, bis der Dienstherr kündigt, oder die Übernahme als Beamter verweigert, was einer Kündigung gleich kommt.

Als Polizist zahlt man nicht in eine Arbeitslosenversicherung ein, deshalb kann man daraus auch keine Leistungen beziehen. Aber das Sozialsystem bietet noch andere Unterstützungsmöglichkeiten. Auf die hätte der Mitarbeiter der Jobbörse eigentlich hinweisen müssen. Letztendlich gibt es dann auch noch das Sozialamt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Danke für die Antwort! Weißt du zufällig was für andere Unterstützungsmöglichkeiten das sind?

Da hätte sie sich mal vorher erkundigen sollen. Sie sollte sich mal ganz schnell Arbeit suchen, egal was. Sie ist ja jetzt auch nicht mehr krankenversichert.

Die Krankenversicherung geht noch 3 Monate nach Beendigung der Arbeitsverhältnisses

@voyage

und wer zahlt die dann?

Krankenversichert ist man immer. Aber man muß halt gucken, wer die Beiträge zahlt. Oder nachzahlen.

@Bitterkraut

Das stimmt nicht. Ich z.B. bin freiwillig versichert. Das könnte ich auch abmelden

@voyage

Nein, das könntst du nicht, solange du keine andere KV vorweisen kannst.

Ich bin auch freiwillig versichert, das bedeutet aber nicht, dass das Pflichtversicherungsgesetz für mich nicht gilt.

@Bitterkraut

Ich kenne Leute, die nicht versichert sind

@voyage

Mag sein. Das bedeutt aber nicht, dss du ine Versicheurng kündigen kannst, ohne eine andere vorzuweisen. Frag bei deiner KK nach, wenn du es nicht glaubst.

Die KK kann/darf deine Kündigung nicht akzeptieren, wenn du keine neue vorweist.

@Bitterkraut

Ok. Vielleicht hast Du Recht. Ich habe das so interpretiert.

@voyage

Das ist ganz bestimmt so. Seit etwa 10 Jahren gibt es eine Krankenversicherungspflicht, man kann nur wechseln, aber nicht aussteigen. Da spielt es keine Rolle, ob du gesetzlich, freiwillig in der gesetzlichen oder privat versichert bist.

@Bitterkraut

Dann war meine Information definitiv veraltet. Danke!

@voyage

Ja, freiwillig heißt in unserem Fall, freiwillig weiterversichert in der GKV, anstatt zur PKV zu wechseln.

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