Haustier eingeschläfert, Ärzte unverschämt?

11 Antworten

Du solltest zum einen nochmal mit deiner Mutter sprechen, denn in so einem emotionalen Moment, können die meisten Tierbesitzer kaum noch klar denken. Vielleicht hat sie die ganzen medizinischen Erklärungen etwas durcheinander geworfen. Das ist völlig normal, denn man ist traurig und hat keinen Kopf für Sachlichkeit. Wenn es dich so belastet, kannst du auch jederzeit noch mal in der Praxis anrufen und dir alles erklären lassen. Vielleicht wird es dann verständlicher. Blau anlaufen kann eine Katze durchaus, das sieht man an den Schleimhäuten. Dann war es aber fünf vor zwölf und das Einschläfern ganz sicher die beste Entscheidung. Du sagst sie war Herzkrank? Vielleicht war schon Wasser in der Lunge und sie ist fast erstickt? Das würde so halbwegs zu „nass“ und blau passen. Also ruf da an, sag dass du dir ständig Gedanken machst, weil du nicht sicher bist, ob deine Mama das alles richtig verstanden hat. Ich kenne kaum einen Tierarzt oder eine TFA die sich nicht die Zeit nehmen, das nochmal zu erklären. Versuch es, nur so kommst du zur Ruhe.

Ruf da an und sag deine Meinung, wenn es dir nicht aus dem Kopf/Herzen geht.

Manche Menschen denken einfach nicht nach bzw. haben einen zu kleinen Horizont.

Tiere können natürlich sehr geliebt werden. Wer hat gesagt wir seien wichtiger oder wertvoller als sie. Sie leiden und lieben auch. Sie leben wie wir.

Lg

Im Nachhinein lässt sich da nicht viel machen. Wenn es euch ein Bedürfnis ist könnt ihr die Ärztin ja zur Rede stellen.

Ich kenne solche empathielose geldgeile Tierärzte und verstehe nicht warum so viel geballte emotionale Inkompetenz überhaupt so einen Beruf wählt. Schnelles Geld gibts auch wo anders.

Bzgl. der Schmerzen könntet ihr natürlich eine Obduktion eurer Katze veranlassen und euren Verdacht dem Veterinäramt melden. Was dabei herauskommt ist aber natürlich vorher nicht sicher.

Wenn du sichere Infos und Beweise hast, kannst du dich durchaus beschweren in der Praxis.

Das Wichtigste ist, dass Sie zunächst mit der Tierärztin/dem Tierarzt über die Behandlung sprechen und beiden Seiten die Möglichkeit geben, Missverständnisse auszuräumen. Falls dies erfolglos sein sollte, steht dem Tierhalter selbstverständlich gegenüber Forderungen des Tierarztes der Rechtsweg offen. Darüber hinaus oder stattdessen kann man sich mit einer Beschwerde an die zuständige Tierärztekammer des Bundeslandes wenden; die Anschriften etc. der Tierärztekammern finden Sie unter www.bundestieraerztekammer.de . Die Tierärztekammern sind bereit, eine Klärung zwischen der Praxis und dem Tierhalter herbeizuführen.

https://partner-hund.de/info-rat/gesundheit-vorsorge/was-tun-bei-zweifeln-am-tierarzt

Kein Tier läuft vor Angst blau an - und ich habe noch niemals erlebt, dass Tierärzte unsensibel oder gar unverschämt waren, wenn es darum ging, ein Tier über die Regenbogenbrücke zu schicken.

Ja, mit ziemlicher Sicherheit hatte die Katze Angst, denn erstens haben fast alle Tiere Angst, wenn sie zum Tierarzt müssen (das liegt an vorherigen Erfahrungen dort, am Geruch etc.) Und zweitens merken Tiere auch, dass ihre Menschen fürchterlich traurig sind - Tiere sind da sehr sensibel - und das macht ihnen Angst.

Deshalb ist es für ein Tier viel besser, wenn der TA ins Haus kommt, wenn der letzte Weg ansteht.

Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, dass es so abgelaufen ist, wie du es schreibst.