Darf der Vermieter eine Kaution für das Halten von Haustieren verlangen?

9 Antworten

Die Kaution darf 3 Monatskaltmieten nicht übersteigen, also falls für die Wohnung an sich bereits Kaution verlangt wird, darf diese mit der zusätzlichen "Katzenhaltungskaution" die 3 Monatsmieten nicht übersteigen. Diese Regelung betrifft dann ausschließlich die beiden mit euch einziehenden Katzen. Selbst wenn eine stirbt, darf keine neue als "Ersatz" gekauft werden. Hier muss eine erneute Genehmigung vom Vermieter erteilt werden. Andere Haustiere (wie Hunde oder neue Katzen) bedrüfen ebenfalls der vorherigen Absprache mit dem Vermieter. Ausnahme stellen lediglich Käfigtiere und Aquarien dar, da sie mietrechtlich als Möbel betrachtet werden.

Das ist eine sehr gute Idee die ich mir merken werde.

Ich bin übrigens beides - Katzenhalter und Vermieter. Gerade Wohnungskatzen die nie nach draussen kommen neigen zu neurtotischen Verhaltensweisen und können immense Schäden anrichten.

Es gibt keinen Grund warum ein Vermieter sich nicht gegen dieses Risiko absischern sollte.

DP - der sich vielleicht gerade unbeliebt gemacht hat.

Natürlich darf er das, es ist sein Eigentum du musst ja nicht zustimmen. Er hat Tiere ja in erster Linie verboten und gehjt so einen Kompromiss ein. Das berechtigt dich aber nicht auch noch einen Hund anzuschaffen denn für diesen würdest du erneut eine Genehmigung brauchen, denn die Vereinbarung gilt in deinem Fall ja nur fürs Kätzchen.

Und davonmal ab Kautionen bekommt wenn alles gut ist wieder zurück :-)

Eine Kaution ist üblich, aber nicht Pflicht. Sie soll den Vermieter vor Kosten schützen, die durch Mieter verursacht werden, aber niemals gezahlt werden. Ohne Haustier hätte der Vermieter wahrscheinlich gar keine Kaution verlangt, die bis zu 3 Kaltmieten erlaubt ist in der Höhe.

:-))) Interessant!

Das ist bei Ferienwohnungen durchaus rechtsüblich, bei regulären Mietwohnungen ungewöhnlich. Rechtlich spricht aber nichts dagegen, grundsätzlich ist man hier vertragsfrei.

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