Hat jemand Erfahrung mit dem Goldsparplan der Heinrich Sutor Bank

46 Antworten

@orashimen Die Schreiben verschickt Multi Invest scheinbar tatsächlich erst seit Anfang Oktober!!! - nach über einem Jahr!!! Wir haben damals (20-06-08) auch so einen Sparplan abgeschlossen. Dumm wie man nunmal in einer "Meute" ist, habe ich mich auch dazu verleiten lassen. Es geschah auf einer "Info-Veranstaltung" der Chaptergate in Berlin. Hier wurde mit keinem Wort darüber gesrochen, dass man Abschlussgebühren o.ä. zu zahlen hat. IM GEGENTEIL: Es wurde ausdrücklich betont, dass man (wie bei einem Sparbuch) jederzeit pausieren bzw. aufhören kann und sein eingezahltes Geld (in Gold) erstattet bekommt. Risiko: Der Goldpreis sinkt - sonst keines.

Nun habe ich die Sache erst Mal meinem Anwalt übergeben und warte, was er mir rät. Außerdem suche ich "verbündete Geschädigte", da ich ggf. der Meinung bin, nicht richtig aufgeklärt (eher getäuscht)worden zu sein.

Wer also u. U. Interesse hat, gemeinsam zu streiten, meldet sich bitte per Mail bei mir unter: goldjob@genial.ms Außerdem bin ich der Meinung, dass eine Abschlussgebühr in Höhe von über 1000.- € Wucher wäre... aber das prüft mein Anwalt.

Zur Frage selbst: Lass(t) bitte die Finger von all diesen "schnellen" Geschäften.!!! Der beste Kommentar kam am 26.03.09 von erikschlonz. Zitat: Vergiß es ! Kannst du alles vergessen. Im "Ernstfall" ist nur das Gold was du zu Hause hast dein Gold..."

Wo es hakt:

Anleger sollten sich von der glänzenden Anlage nicht blenden lassen. Der Sparplan ist ausgesprochen teuer. 5,75 Prozent der Summe aller Sparraten plus zwei Monatsbeiträge verlangt die Bank als Abschlussprovision. Dieser Betrag wird sofort mit den ersten Beiträgen verrechnet. Kurz: Der Sparer muss erst die Provision abstottern, bevor auch nur ein Cent seiner Beiträge tatsächlich in Goldbarren angelegt wird. Auch der Goldkauf selbst erfolgt nicht zum Nulltarif. Vielmehr wird ein Aufpreis von sechs Prozent auf den Goldpreis fällig. Hinzu kommen monatliche Verwaltungskosten, die sich im Jahr auf drei Prozent des Depotwertes summieren, mindestens 25 Euro pro Jahr. Will sich der Kunde die Goldbarren ausliefern lassen, möglich ab Barrengrößen von 100 Gramm, werden Kosten für Verpackung, Transport, Porto und Versicherung von mehr als 100 Euro plus Mehrwertsteuer fällig. Der Verkauf des Goldes über die Bank kostet dagegen ein Prozent Rücknahmegebühr. Und last, but not least ist die Wertsteigerung selbst höchst ungewiss. Denn Gold wird in Dollar notiert, und wie das Institut selbst schreibt, wurde die positive Goldpreisentwicklung in den letzten Jahren durch Währungsverluste der US-Devise überkompensiert.

Was wir davon halten:

Der abgeltungssteuerfreie Goldsparplan verspricht ein glänzendes Geschäft – für die Anbieter. Sparer zahlen jedoch kräftig drauf. Der Goldpreis müsste in Euro umgerechnet schon mindestens zehn Jahre lang um 2,70 Prozent pro Jahr steigen, damit der Sparer bei diesem Angebot kein Geld verliert – wobei die Geldentwertung bei dieser Rechnung noch nicht einmal berücksichtigt ist.

http://www.oekotest.de/cgi/nm/nm.cgi?doc=akt-191108-sutor

Ah, tolle Info :-) DH

Guter Link

Hallo, ich habe vor geraumer Zeit den Goldsparplan bei der Sutorbank abgeschlossen. Ich hatte mich zuvor eingehend mit diesem Thema auseinander gesetzt. Ich habe festgestellt, dass es derzeit kein faireres Goldprodukt am Markt gibt. Die gesamten Kosten für diesen Sparplan sind für mich absolut vertretbar, zumal bei Versicherungen die Kosten deutlich höher sind. Unter anderem auch, weil dort scheinbar deutlich mehr Provisionen gezahlt werden. Abgesehen davon ist das Gold hierbei mein Eigentum und kein Investment in ein Unternehmen, welches in Gold investiert. Somit bleibt es im Falle einer Insolvenz aussenvor !!

Fazit: Man sollte klar differenzieren, weshalb man "unzufrieden" mit diesem Sparplan ist. Schliesslich kann die Sutorbank nichts dafür, wenn Berater durch Falschinformationen ihre Abschlüße erzwingen.

@Alenico

Hallo, Ich arbeite für eine Bank, die ein wesendlich faireres Angebot macht: Das eine Abschlussprovision verlangt wird, sollte doch wirklich niemanden abschrecken. Diese gibt es auf wirklich jedes Produkt (Riester, Rürup, Bausparer, etc.). Die Provision der Sutorbank ist ganz sicher nicht hoch! Allerdings kommt der Goldsparplan den ich anzubieten habe mit weniger Provisionskosten aus. Der größte Punkt sind aber die Depotverwaltungskosten: Eine prozentual festgelegte Pauschale ist wirklich eine Verarsche. Wir verlangen einen Fixbetrag, der unabhängig von des Depotvolumens gleich bleibt. Vor allem gegen Ende eines Sparplans fressen 3% Depotverwaltungskosten manchmal sogar alle Einzahlungen auf! Zu den Währungsverlusten des Dollars, in denen der Goldpreis notiert wird, möchte ich noch sagen: Jeder klar denkende Mensch wird erkennen, dass ein niedriger Goldpreis sehr sehr gut ist. Der Anleger der sich nicht darüber freut, dass der Goldpreis zunächst möglichst niedrig bleibt, hat das System nicht verstanden. Darüber hinaus ist ein 2,7%iges Wachstum des Goldpreises absolut nicht unrealistisch. Auf lange Sicht gesehen (10 Jahre wurden vorgeschlagen) sogar zu wenig. Und jeder klar denkende Mensch erkennt auch, dass die Inflation dem Goldsparplan nicht anhaben kann, was bei jedem anderen Kapitaleinlageprodukt nicht der Fall ist. Die momentane Inflation von 1 bis 2% kann man in einem anderen Produkt getrost negativ verrechnen. Den Goldsparer interessiert das nicht die Bohne, und gewinnt schon alleine hier gegenüber allen anderen wichtige Zuwachsraten. Das Gold ist insolvenzsicher, natürlich! Das Gold ist sicher vor Hartz 4 etc. Das Gold ist top ;-)

Wer die letzten 10 Jahre lang 100,-- eingezahlt hätte (macht 12.000,--) hätte letztes Jahre über 24.000,-- rausbekommen. Abzgl. die ach so gigantischen 280,-- Depotgebühren. Irgendwie kann ich anhand dieser Zahlen deine Vorbehalte nicht nachrechnen.

Ich habe vor 1 Jahr bei dem Förderclub procon nachgefragt, ob der Goldsparplan anzuraten ist. Wurde mir aufs Auge gedrückt, ausserdem noch der Multiinvest als Vermögenswirksame Leistung. Geld ist komplett weg, die wollen jetzt nach Kündigung noch 600 Euro von mir,( trotz vorheriger Stilllegung),, Bearbeitungs-und Verwaltungsgebühr. Also: Wer sein Geld schnell los werden will, geht entweder zu denen, oder macht sein Fenster wit auf und wirft.

LG, Elke

Es stimmt: im Ernstfall zählt nur das Gold, was Du zu Hause hast.... Ich bin selbst dieser festen Überzeugung und habe lange nach Lösungen gesucht,was in kleinen Raten den Goldkauf für zu Hause möglich macht. Es gibt einen ABO Goldkauf. der vollkommen frei und unverbindlich ist, keine weiteren Kosten hat, nicht einmal Lieferkosten, kein depot, kein Risiko. Der Kunde füllt nur ein Formular aus und dann bekommt er jeden Monat 1 oder 2gr, je nachdem , was er möchte, nach Hause geliefert. Wenn er kein Gold mehr erhalten möchte, dann teilt er dies einfach mit und damit endet das Abo. Diese Form ist einzigartig mit dem Goldsparen. Zu haben ist dieser Abo Goldkauf bei www.golden-schenken.de und es gibt garantiert keinen Haken an der Sache. Besser gehts nicht, denn wo sonst bekommt man Gold nach Hause in so kleinster Form ohne Zusatzkosten, aber dennoch in Sparform?

Hallo, heutzutage gibt es eine neue super Form der Anlage in Gold. Auch bei der Sutor Bank. Da werden die Kosten nach einer bestimmten Ansparsumme zurück erstattet. So eine Anlage in Gold ist auf jeden Fall sicherer und rentabler als Renten- und Kapitallebensversicherungen, die nur Geld kosten. Mehr kann man bei der Firma Polarstern in Paderborn erfahren.

Das stimmt ich bin selber jetzt auch bei polarstern in paderborn und die sind echt seriös und bekomme mein gold immer nachhause geliefert ohne probleme keine laufzeit nix und das beste ich zahle wann ich möchte ohne probleme. Emphelungswert

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