Hat eine Hausfrau ein Recht auf das Geld ihres Mannes?

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Wenn es um das private Geld von Ehegatten geht, hilft ein Blick in die Paragraphen nicht weiter, denn das Taschengeld wird wörtlich im Bürgerlichen Gesetzbuch nirgends erwähnt. Die Rechtsprechung hat allerdings einige Grundsätze dazu entwickelt.So ist jeder Ehegatte gesetzlich verpflichtet, zum Familienunterhalt beizutragen. Verdient ein Partner nicht und versorgt statt dessen den Haushalt, kann er/sie vom Alleinverdiener einen Betrag verlangen, mit dem sich bestimmte persönliche Ausgaben (z.B. für Friseur oder Körperpflege, für kleine Geschenke) bestreiten lassen. Mit der ehelichen Lebensgemeinschaft wäre es nicht zu vereinbaren, wenn die Hausfrau oder der Hausmann den Partner wegen jeder kleinen Ausgabe um Geld bitten müsste. Verdient die Ehefrau (oder der Hausmann) selbst dazu, aber deutlich weniger als der Partner, kann sie (er) Taschengeld vom Verdienst einbehalten.

Wie hoch das Taschengeld sein soll, lässt sich nicht ein für allemal verbindlich sagen. Ausschlaggebend sind die wirtschaftlichen Verhältnisse der Ehegatten, die Bedürfnisse der Familie und die Anzahl der zu versorgenden Kinder. Fünf Prozent des Nettoeinkommens werden als vernünftige Grundlage für die Bemessung des Taschengelds angesehen. Bei einem Nettoeinkommen des Mannes (oder einer allein verdienenden Ehefrau) von 3.000 Mark wäre das ein Taschengeld von 150 Mark - also bei den heutigen Preisen ein relativ bescheidener Betrag. Nach oben sind einem großzügigen Ehepartner natürlich keine Grenzen gesetzt. Umgekehrt kann bei wirtschaftlich ungünstigen Verhältnissen der Anspruch des Partners auf Taschengeld auch ganz entfallen. http://www.finanztip.de/recht/familie/fg194.htm

Noch etwas älter - aber inhaltlich hat sich daran nicht viel geändert.

@syringa

Ich muss mich korrigieren. Es gibt wirklich ein Gesetz : Laut Gesetz haben die den Haushalt führenden Ehepartner Anspruch auf ein Taschengeld in Höhe von fünf bis sieben Prozent des zur Verfügung stehenden Nettoeinkommens. http://www.123recht.net/article.asp?a=9502&ccheck=1 Also sieh zu, das dein Mann dir das Geld gibt !!

@syringa

Aber sei mal ehrlich - wenn man sich damit in der Weise beschäftigen muß, stimmt doch in der Beziehung was nicht.

@rompi

Das steht ausser Zweifel, aber wenn dem Mann nicht anders beizukommen ist - was soll sie dann tun ? Immer nur betteln würde ich auch nicht !

@rompi

Unsere Ehe stimmt schon jahrelang nicht mehr! Aber ich lebe halt von dem Geld meines Mannes!

@cebeon

Aber dann solltest du deine Ehe überdenken und nicht nur die Höhe des eventuellen Taschengeldes. Heutzutage ist niemand mehr auf die Gnade eines tyrannischen Ehemannes angewiesen - auch du nicht ! Vielleicht lässt dein Mann dich das glauben, aber es gibt ein Leben ohne deinen Mann und das sähe wahrscheinlich für dich besser aus.

@cebeon

Warum eigentlich? Hast Du KInder zu versorgen? Bist Du krank?

@delyla

@delya Lies mal unten. Sie will nicht arbeiten, sondern braucht nur ein "Wirtstier", auf dessen Kosten sie leben kann. "Eine Menge Tiere" hört sich schon nach hohen Unkosten an. Der Mann soll nur der dumme Zahlhansel sein. Kein Wunder, dass er da nicht mitspielen will.

Hast Du ihn schn mal gefragt für wen Du die Wohnung sauber machst, die Wäsche wäschst, das Essen kochst. Das scheint für Deinen Mann ja wohl alles selbstverständlich zu sein und Du seine Haushaltshilfe. Laß Dir doch das nicht bieten, ich wüßte schon mich dagegen zu wehren.

du mußt anders vorgehen ,bestehe auf ein haushaltsgeld ,was du entweder monatlich oder wöchentlich bekommst,kaufe dann dafür ein was dir zur verfügung steht ,gubt er dir zu wenig kommt halt nichts auf den tisch !! dann würde ich auf taschegeld bestehen ,das steht dir zu ,denn das ist eine lebensgemeinschaft und kein zuchthaus

Ich bin der Meinung, tatsächlich in Deutschland mal von so einem Gesetz?? gelesen/gehört zu haben, was besagt, dass der arbeitende Partner dem nicht Berufstätigen bzw. dem Haushaltführenden ein Taschengeld sowie Haushaltsgeld zuweisen muss. Aber wie gesagt, ich habe leider keine Quelle.

Tatsächlich steht dir ein Taschengeld zu. Leider kann ich dir jetzt nicht sagen, in welcher Höhe. Google mal. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, wenn er so geizig ist, das er es freiwillig zahlt. Da hilft nur ein vernünftiges Gespräch.

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