Habe aus gesundheitlichen Gründen fristlos gekündigt - AG bietet Aufhebungsvertrag an- was machen?

5 Antworten

E gibt in beiden Faellen eine Sperre bis zu 12 Wochen. Wenn Du vom Arzt nachweisen kannst, dass es wegen gesundheitlicher Gr[nde war, vielleicht auch nicht. Gegenseitige Aufhebung macht sich im Zeugnis weniger gut, da der AG ja einverstanden war und Dich nicht behalten wollte. Eigene K[ndigung sieht da besser aus, finde ich

Wenn Du ohne Anraten eines Arztes den Arbeitsplatz fristlos gekündigt hast, dann bekommst Du sicher eine Sperre aufgebrummt. In bestimmten Situationen und mit einem ärztlichen Attest führt so eine Kündigung nicht zu einer Sperre. Dies sollte allerdings auch mit dem Arbeitgeber abgesprochen sein und nicht fristlos erfolgen. Denn eine fristlose Kündigung aus gesundheitlichen Gründen ist nicht erforderlich, da in solchen Fällen meist eine sehr lange Krankschreibung voran ging.

Sorge dafür, dass deine 'fristlose' (!) Kündigung nachträglich mit den vertraglichen Fristen (3 Monate) gilt und lass dich krank schreiben!

danke, ich habe aber eine 6monatige kündigungsfrist, das ist zu lange. daher habe ich fristlos gekündigt.

@ichbinich1

Hallo ichbinich1, hast du denn im Betrieb mit niemandem gesprochen? Ich würde nicht so einfach das Handtuch werfen. Mobbing ist ja kein Kavaliersdelikt, sondern mittlerweile ein echtes Problem für viele Betriebe, weil es ganz einfach - betriebswirtschaftlich gesehen - die Quantität und Qualität der geleisteten Arbeit massiv beeinträchtigt, ganz abgesehen von den Folgen für die Ziele der Mobbing-Attacken. Ich würde im Betrieb schon dafür sorgen, dass zumindest deinen Vorgesetzten bekannt ist, warum du Probleme hast. Deren Job ist nämlich, für ein gutes Betriebsklima zu sorgen. Viele reden sich raus mit 'da mische ich mich nicht ein', aber als Vorgesetzte haben sie eben die Pflicht, sich drum zu kümmern, auch wenn es ihnen nicht passt.

Eine fristlose Kündigung geht garnicht. Beide Seiten haben einen Vertrag, der eingehalten werden soll.

Ein Aufhebungsvertrag könnte auch von Vorteil sein, wenn darin steht, dass Du die Arbeit aus gesundheitlichen Gründen nicht machen kannst.

ich kann zwar auch nicht nachvollziehen, warum DU gekündigt hast (vielleicht war der seelische druck zu groß oder gar mobbing) aber eine sperre bekommst du in beiden fällen. anders wäre es, wenn dein arbeitgeber dir gekündigt hätte. ich hätte mich krankgeschrieben und wäre nicht von mir aus gegangen. allerdings ist das kind in den brunnen gefallen. versuchs mit nem attest vom arzt, dass du z. b. durch zu viel mobbing oder sonstigem nicht mehr weiter gewusst hast und die kündigung der einzige weg in dem augenblick war

vielen dank, ja der seelische druck war so groß, dass ich jede nacht wach geworden bin, magenschmerzen, oft migräne und rückenprobleme hatte.

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