Geburtsurkunde... Vater nicht eintragen lassen -> Konsequenzen?!

5 Antworten

Ja er kann es sich einklagen, dass er da drin stehen will und den ganzen Prozess mit Vaterschaftstest (und die dazu gehörigen Kosten, die dann auf der Mutter sitzen bleiben, wenn sie sich weigert mit zu machen), kann man sich sparen, wenn man den Vater, wenn dieser bekannt ist, auch eintragen lässt.

Wenn er nicht drin steht, hat er natürlich keine Rechte, aber auch keine Pflichten. Muss also keinen Unterhalt zahlen.

Will man Unterhaltsvorschuss vom Staat, wird das Jugendamt wissen wollen, wer der Vater ist. Weiß man das, dann wird dieser auch als Vater eingetragen, damit er den Unterhalt zahlt, wenn er kann, kann er das nicht, bekommt man den Unterhaltsvorschuss. Weiß man es und weigert sich, den Namen zu nennen, gibt auch keinen Unterhaltsvorschuss.

Und jetzt kommts: Der Unterhalt (oder der Vorschuss) ist fürs Kind, nicht für die Mutter. Stellt diese sich also quer, "beklaut" sie im Grunde ihr Kind.

Davon abgesheen hat das Kind ein Recht darauf, zu wissen wer der Vater ist und auch mit diesem Umgang zu haben. Dieses Recht geht vor den Willen der Mutter.

Wenn der Vater einen guten Anhaltspunkt hat, daß er der Vater ist, kann er die Vaterschat gerichtlich feststellen lassen. Dann hat er dieselben Rechte, als stünde er in der Urkunde. Er ist der Vater und hat alle Vaterrechte und Pflichten, auch auf Umgang natürlich.

Wenn der Vater gerichtlich festgestellt wurde, dann steht er selbstredend auch in der Urkunde.

1. Wenn der Vater nicht eingetragen wird, obwohl bekannt ist es erstmal Personenstandfälschung, bzw. mittelbare Personenstandfälschung.

2. Der Vater kann natürlich auf Vaterschaftsfeststellung klagen und so einen Vaterschaftstest erzwingen. 

3. Damit kann er das Umgangsrecht erzwingen.

4. Wenn Die Mutter nicht den Vater angibt, macht sie sich gegenüber dem Kind schadenersatzpflkichtig, weil das Kind natürlich einen Anspruch auf Unterhalt hat. Bis zum 18. Lebensjahr vertreten durch die Mutter.

wenn er die vaterschaft anerkannt hat, steht kv nicht automatisch in der geburtsurkunde. das muss er beim standesamt einfach vorlegen und sich eintragen lassen. dann holt er sich eine geburtsurkunde in der er drin steht.

er hat ein anrecht auf vaterschaftsanerkennung, er hat auch als nicht eingetragener vater - also biovater ein recht auf umgang. dazu gibt es urteile.

du hast die pflicht den vater anzugeben. ansonsten machst du dich strafbar. der vater kann auf die feststellung bestehen und wenn nötig dies auch gerichtlich klar machen. er hat anspruch auf umgang, sorgerecht und informationen deinerseits. wenn du dem nicht gewachsen bist und gegen das kindeswohl weiterhin agierst, dann wäre das kind wohl bei ihm besser aufgehoben.

wenn sie das macht ist der vater weder unterhaltspflichtig noch ist das kind später erbberechtigt. einem kind den leiblichen vater vorzuenthalten ist ausserdem egoistisch, irgendwann wird das kind nach dem vater fragen und vielelicht nach ihm suchen. kinder haben ein recht auf beide elternteile.

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